recht viel zutraut

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.
(Wilhelm von Humboldt)

„Schmunzeliges“
Herr Mangold hat zwei Söhne. Der eine wurde Arzt er andere Sänger. Ein alter Bekannter kommt nach langer Zeit wieder zu Besuch und will wissen, was aus den beiden Söhnen geworden ist. Darauf Mangold: „Der eine heilt, der andere heult!“

Je näher der Mensch Gott ist, desto näher ist er den Menschen.
Das sehen wir an Maria.
Der Umstand, dass sie ganz nahe bei Gott ist,
ist der Grund dafür, dass sie auch den Menschen so nahe ist.
(Benedikt XVI.)

Wer Licht macht, kann die Sterne nicht sehen.
Wer Lärm macht, kann Gottes Atemzug nicht hören.

(Stijn Streuwels)

Man muss zeitlebens so sehen können,
wie man als Kind die Welt ansah.
Denn der Verlust dieses Sehvermögens
bedeutet gleichzeitig den Verlust jedes originalen,
das heißt persönlichen Ausdrucks.
(Henri Matisse)

Es ist leicht, irgendjemand den Kopf zu waschen;
es ist schwerer, jemanden die Füße zu waschen.

(Egon Kapellari)


Blick nach oben

Der Blick nach oben“
Der Dachs und der Iltis trafen sich bei ihrer nächtlichen Futtersuche im Wald. Und da sie sich lange nicht gesehen hatten, gingen sie plaudernd ein Stück des Weges nebeneinander her. Während aber der Dachs auf den Weg achtete, blickte der Iltis immer wieder zum nächtlichen Himmel hinauf, übersah einen Wassertümpel und fiel hinein. Das war zwar nicht weiter schlimm, der Dachs wusste sich vor Lachen aber nicht zu halten und rief ein ums andere Mal: „Das kommt davon, wenn man zu viel nach oben schaut!“ Danach ging der Dachs allein weiter. Der Iltis putzte noch eine Weile an sich herum, blickte wieder zum Himmel hinauf und setzte dann auch seinen Weg fort. Bald traf er jedoch wieder auf den Dachs, der sich verirrt hatte und froh war, dass der Iltis ihn glücklich nach Hause brachte. „Wie hast Du das so leicht geschafft?“, fragte der Dachs. „Ich habe nach oben geschaut und mich nach den Sternen gerichtet“, antwortete der Iltis. „Und dafür nimmst Du in Kauf, dass Du hin und wieder in einen Tümpel fällst?“, meinte der Dachs. „Und dass ein Dachs darüber lacht“, sagte der Iltis.

„Schmunzeliges“
„Kennen sie Goethes Werke?“ „Nein, ist wohl ein kleiner Betrieb.“



Frieden im Herzen gefunden

Wer Menschen froh machen will,
muss Freude in sich haben.
Wer Wärme in die Welt bringen will,
muss Feuer in sich tragen.
Wer Menschen helfen will,
muss von Liebe erfüllt sein.
Wer Frieden und Erden schaffen will,
muss Frieden im Herzen gefunden haben.

(Phil Bosmans)

Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.
(Afrikanisches Sprichwort)

„Schmunzeliges“
Der Lehrer spricht im Unterricht über den Schaden, den der Rost verursacht, und über den Rostschutz sowie über rostfreie Gegenstände, von denen er einige aufzählt. „Nina, nenne mir noch einen Gegenstand, der nicht rostet.“ – „Alte Liebe, Herr Lehrer.“

Selig, die erst hören und dann reden – denn man wird ihnen zuhören.
(Klaus Hemmerle)

Optimismus erzeugt Tatkraft, Pessimismus lähmt sie.
(Karl Steinruch)

Dankbarkeit muss wie Liebe täglich erneuert werden,
sonst stirbt die eine wie die andere.

(Graham Green)