Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 27. Januar 2026

Evangelium Markus 3, 31–35


In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder;
sie blieben vor dem Haus stehen und ließen Jesus herausrufen.
Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm:
Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich.
Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen,
und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Von den Verwandten Jesu war schon in Mk 3, 20–21 die Rede (Evangelium am Samstag der 2. Woche). Dort haben sie sich von ihm distanziert, jetzt aber distanziert er sich von ihnen. Nicht die Blutsverwandten, überhaupt nicht eine bestimmte Gruppe oder Klasse von Menschen, auch nicht nur die auserwählten Jünger, sondern das ganze gemischte Volk, das um Jesus herumsitzt, ihm zuhört und auf seine Hilfe wartet, ist von jetzt an die Familie Jesu. Wer in der Nähe Jesu ist, der ist auch nahe bei Gott. Aber ebenso gilt: Nur wer den Willen Gottes tut, ist nahe bei Jesus.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


froh und glücklich sind

… das schöne Lied habe ich schon bei vielen Tauffeiern gesungen.
Gruß, Aloys


DANKE
DANKE, dass wir heut hier versammelt,
DANKE, dass du hier bei uns bist,
DANKE, für diesen Tag der Taufe,
der uns Hoffnung gibt.

DANKE, für dieses neue Leben,
DANKE, für jedes kleine Kind,
DANKE, dass seine lieben Eltern
froh und glücklich sind.

DANKE, für jedes Lärmen, Toben,
DANKE, für jeden frischen Schrei,
DANKE, für jedes helle Lachen,
da ist Gott dabei.

DANKE, auch wenn es manchmal Müh macht,
DANKE, auch wenn der Schlaf gestört,
DANKE, trotz aller Sorgen, Fragen,
dass es zu uns gehört.

DANKE, im Kreise aller Kinder,
DANKE, dass wir zusammen sind,
DANKE, wir danken mit den Eltern,
für dies kleine Kind.


aufrecht stehen

Der Luftballonmann
Ein Vater nahm seinen kleinen Sohn mit in ein Spielwarengeschäft. Während der Vater nach dem suchte, was er kaufen wollte, sah sich der Junge auf eigene Faust um. In einer Ecke fand er eine Figur aus Luftballons. Der große Luftballonmann faszinierte den Jungen, darum blieb er eine Weile davorstehen. Nach einer Weile konnte es der Junge nicht bleiben lassen, ein wenig gegen die Figur zu tippen, einfach nur, um zu sehen, was dann passieren würde. Die Luftballonfigur kippte leicht nach hinten, kippelte dann aber wieder nach vorne zurück und stand wieder aufrecht. Das machte den Jungen nur noch neugieriger, sodass er nun dem Luftballonmann einen tüchtigen Stoß versetzte, diesmal mit voller Kraft. Aber auch diesmal passierte dasselbe: Der Luftballonmann kippte zwar zunächst nach hinten, wippte dann aber wieder nach vorne und blieb aufrecht stehen. In dem Augenblick kam der Vater des Jungen hinzu und sah, wie sein Sohn fasziniert den Luftballonmann anschaute. »Woher, glaubst du, kommt es, dass er jedes Mal wieder aufsteht, wenn du ihn niedergeschlagen hast?«, fragte der Vater. Der Junge dachte eine Weile nach und sagte dann: »Vielleicht kommt das daher, dass er innerlich aufrecht steht.«

„Schmunzeliges“
Ein Schauspieler neckt den anderen: „Bei deinem Auftritt neulich wurde gepfiffen. Das ist mir noch nie passiert.“ – „Na, wer kann denn schon pfeifen, wenn er gähnt!“