Heiterkeit

Die Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, 
Tür und Tor öffnen; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.

(Arthur Schopenhauer)

Gebet
Ich gehe durch die Stadt
und erfahre dein Nahesein.
Mitten in der Menschenmenge
könnte ich tanzen,
denn du bist da.
Kaum erkenne ich mich wieder,
so sehr verwandelt mich
die Freude an dir.
Befreit hast du mich
von furchtlosem Starren
auf Dunkles
und mein Gesicht
zu dir emporgehoben,
dass ich wahrnehme
deine Gegenwart.
Woher kommt die Geduld,
woher die Gelassenheit?
Woher der Mut
zu ungeliebter Arbeit?
Selbst Menschen,
die mir schwer erträglich sind,
sende ich freundliche Gedanken.
Alle, alle möchte ich hineinholen
in diese Freude,
allen sagen,
dass du da bist.
(Antje S. Naegeli)

Wenn du jemandem begegnest, achte darauf,
dass er wenigstens um ein Lächeln reicher von dir geht.

(Romana Prinoth-Fornwagner)

Lobe den Herrn meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe.

(Ps 146,1)

Pfingstvideo

…. das Pfingstvideo ist fertig! 
Ab 07.00 Uhr wird das neue Video am Sonntag bei YouTube zu sehen sein.
Bisherige Videoclips: www.youtube.com/@christkonigtrier4916
Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte. In diesem Sinne, herzliche Grüße, Aloys


Pfingsten –
das Fest, das wir noch entdecken müssen.
Verwirrend, zugleich auch offen,
voller Möglichkeiten, fordert heraus,
Neues zu entdecken. Raum für Freude,
Fest der Liebe, rauschendes Fest...


Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der an der packt kräftig an und handelt.
(Dante Alighieri)

Glauben:
Weitersehen, durch die Dinge hindurch, auf ihn, der dahinter steht.

(Phil Bosmans)

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich deine Gabe nie mehr verliere.
(Augustinus)

Sei liebevoll mit deinen Worten.
Worte sollen »Licht« sein, Worte sollen versöhnen,
einander näherbringen, Frieden stiften.

(Phil Bosmans)

„Schmunzeliges“
Rät der Arzt dem stark übergewichtigen Patienten: „Sie sollten öfters Golf spielen.“ – „Das habe ich schon probiert, Herr Doktor. Es klappt einfach nicht. Wenn ich den Ball so lege, dass ich ihn schlagen kann, kann ich ihn nicht sehen. Und wenn ich ihn so lege, dass ich ihn sehen kann, kann ich ihn nicht schlagen.

Psalm 140 Vertrauen

Der Psalm 140

Der Psalm 140 ist ein klassischer Bitt- und Vertrauenspsalm, der König David zugeschrieben wird. Darin fleht der Beter inständig zu Gott um Rettung vor hinterhältigen Feinden, Verleumdern und Gewalttätigen, die ihm nach dem Leben trachten.

Hilferuf zu Gott, dem Anwalt der Armen
2 Rette mich, Herr, vor bösen Menschen, /
vor gewalttätigen Leuten schütze mich!
3 Denn sie sinnen in ihrem Herzen auf Böses, /
jeden Tag schüren sie Streit.
4 Wie die Schlangen haben sie scharfe Zungen /
und hinter den Lippen Gift wie die Nattern. [Sela]
5 Behüte mich, Herr, vor den Händen der Frevler, /
vor gewalttätigen Leuten schütze mich, /
die darauf sinnen, mich zu Boden zu stoßen.
6 Hochmütige legen mir heimlich Schlingen, /
Böse spannen ein Netz aus, /
stellen mir Fallen am Wegrand. [Sela]
7 Ich sage zum Herrn: Du bist mein Gott. /
Vernimm, o Herr, mein lautes Flehen!
8 Herr, mein Gebieter, meine starke Hilfe, /
du beschirmst mein Haupt am Tag des Kampfes.
9 Herr, erfülle nicht die Wünsche des Frevlers, /
lass seine Pläne nicht gelingen! [Sela]
10 Die mich umzingeln, sollen das Haupt nicht erheben; /
die Bosheit ihrer Lippen treffe sie selbst.
11 Er lasse glühende Kohlen auf sie regnen, /
er stürze sie hinab in den Abgrund, /
sodass sie nie wieder aufstehn.
12 Der Verleumder soll nicht bestehen im Land, /
den Gewalttätigen treffe das Unglück Schlag auf Schlag.
13 Ich weiß, der Herr führt die Sache des Armen, /
er verhilft den Gebeugten zum Recht.
14 Deinen Namen preisen nur die Gerechten; /
vor deinem Angesicht dürfen nur die Redlichen bleiben.

Als Gesangbuch des Volkes Gottes zeigen uns die Psalmen,
wie wir uns Gott im Gottesdienst nähern,
wie wir im Gebet zu ihm rufen und ihm ein neues Lied singen können.
Erstaunlicherweise sind die Psalmen das Gebetbuch,
mit dem Jesus aufgewachsen ist.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.