10. Station beraubt

Mit Jesus Christus sind wir auf dem Weg.
Mit Jesus Christus gehen wir den Kreuzweg.

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt


V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

L Die Soldaten nahmen seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war. Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus. Joh 19,23–24

Meditation

V Jesus auf dem Kalvarienberg.
Die Kleider vom Leib gerissen.
Wie Adam und Eva entblößt.
Das letzte Ansehen ist ihm genommen.
Unser Herr im Elend.
Menschenrechte?
Menschenwürde?

Stille

V Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
der du das Kreuz der Schande für uns getragen hast.
Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

alles geht einfacher

Alles geht einfacher,
wenn wir nicht auf die Hindernisse schauen,
sondern auf das Licht, das unseren Weg erhellt.

Ein Mensch ist dann reich, wenn es nicht viele Dinge gibt,
um die er sich kümmern muss.

(Henry David Thoreau)

Gute Gewohnheit
Mach dir zur Gewohnheit mit Gott zu sprechen, der ganz für dich da ist. Sprich vertraulich, mit grenzenlosem Vertrauen, wie zu deinem besten Freund. Sprich oft mit Gott – von deinem Leben, deinen Plänen, Sorgen, Freuden, Befürchtungen – von allem, was dich bewegt. Bedenke: Gott wartet nicht, bis du kommst. Er kommt dir schon immer entgegen.

Befiehl dem Herrn dein Tun,
so werden deine Pläne gelingen.

(Sprichwörter 16,3)

Wenn wir lernen, die zahllosen Gelegenheiten wahrzunehmen,
die uns Grund geben zur Freude am Geschenk des Lebendigseins,
dann sind wir vorbereitet, wenn die Zeit kommt,
die etwas Schwieriges von uns verlangt.
Dann werden wir auch in dieser Herausforderung eine Gelegenheit erkennen
und ihr dankbar gerecht werden.
(David Steindl-Rast)

Das zwei sich richtig lieben, gibt erst der Welt den Sinn,
macht sie erst rund und richtig bis an die Sterne hin.

(Matthias Claudius)

Verlange nach diesem Frieden,
bete um diesen Frieden,
arbeite für diesen Frieden!
(Johannes Paul II.)

Aber liegt nicht in jedem Augenblick,
gleichviel ob er hell oder dunkel, richtig oder falsch, ein Glück.
(Christian Morgenstern)

Es kommt nicht darauf an,
dem Leben mehr Jahre zu geben,
sondern den Jahren mehr Leben.


Man soll nicht sagen müssen,
dass du anders sprichst, als du denkst.
(Karl Borromäus)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Ehemann entschuldigt sich bei seiner Frau wegen der zu späten Heimkehr: „Entschuldige bitte, Liebling. Wir haben nur ein kleines Wetttrinken veranstaltet.“ – „das rieche ich“, stellt sie fest, „und wer wurde Zweiter?“
2. Ein Bauer fragt einen Tierarzt um Rat: „Ich habe ein Pferd“, sagt er, „das manchmal normal geht und manchmal lahmt. Was empfehlen Sie mir?“ – „Wenn es das nächste Mal wieder normal geht“, erwidert der Veterinär, „dann verkaufen Sie es!“
3. Neugierig sieht Max dem Gärtner Spatenstich zu. 'Wohin fahren Sie denn den vielen Mist?' fragt er schließlich. 'Den', meint der Gärtner, 'gebe ich auf die Erdbeeren.' Max gehen die Augen über. 'Das kann nicht wahr sein! Also wir geben bei uns immer Sahne darauf.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

den Frieden leben

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Ein bisschen gesunder Menschenverstand, ein bisschen Toleranz,
ein bisschen Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
(William Somerset Maugham)

Wir können einem anderen nichts nützen,
sofern wir nicht den Weg
zu seinem Herzen finden.

(Christoph Martin Wieland)


Der verlorenste aller Tage, ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
(Nicolas Chamfort)

Buch des Lebens
Das Lebensbuch von …. ist zugeschlagen.
Es ist ihr eigenes Buch voller Erfahrungen und Bilder.
Manche Seiten kennen wir,
die einen mehr, die anderen weniger.
In unterschiedlicher Art und Weise
Haben wir vielleicht manche Seiten mit beschrieben.
Dennoch – es war ihr Lebensbuch.
Niemand kann wissen, was alles darin steht,
selbst die nicht, die nahe und lange mit ihr zusammengelebt haben.
Die Fragen und Sehnsüchte des heranwachsenden Mädchens,
die Hoffnung der jungen Frau, der Mutter, der Oma,
das Ausgesprochene und das Unausgesprochene,
Schönes und Leidvolles:
All das ist enthalten im Buch von …
Und dieses Buch ist jetzt geschlossen.
Aber einer öffnet und liest das Buch: Das ist Gott.
Gott sieht tiefer und liebt mehr als wir es je vermögen.
Der Gott des Lebens von Anfang an.
Der Gott des Lebens jeden Tag und jeden Augenblick.
Der Gott des Lebens auch in schweren Stunden.
Dieser Gott des Lebens – darauf vertrauen wir –
hat …. eingeschrieben in das göttliche Buch des ewigen Lebens.

Indem ich meine Gedanken positiv fülle,
fallen die negativen Gedanken ab.

(Johannes vom Kreuz)

Die besten und schönsten Dinge auf der Welt
kann man nicht sehen oder hören,
aber man kann sie im Herzen fühlen.


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.