Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 28. Januar 2026

Evangelium Matthäus 23, 8–12


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.


…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Wer in der Gemeinde zum Lehren und Verkündigen berufen ist, hat am meisten Grund zur Demut. Er weiß ja, dass er selbst immer hinter dem zurückbleibt, was er anderen als Wort Gottes sagt und auslegt. Mit dem Blick auf die Schriftgelehrten und Pharisäer warnt Jesus seine Jünger vor jeder Form von Heuchelei und Anmaßung. „Der Größte von euch soll euer Diener sein“ (23,11). Alle Titel und Würden („Rabbi“, „Vater“, „Lehrer“ …) machen den Menschen vor Gott nicht besser und nicht größer. Gott bedient sich mit Vorliebe unscheinbarer Mittel, um seine großen Werke zu tun.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


ein kleines Geschenk

Ein kleines Geschenk ist besser
als ein großes Versprechen.

(aus Frankreich)

„Schmunzeliges“
Der Arzt erklärt seiner jungen Patientin, dass eine Krankheit immer die schwächste Stelle befällt. Darauf meint die Kleine: “Ach deshalb hat mein Bruder Kopfschmerzen!“

Zu den allerwichtigsten Hilfsgütern
Zähle ich das Gebet.

(Clemens Pickel)

„Schmunzeliges“
Otto und Edwin wollen ihr bisheriges liederliches Leben beenden. „Und was machen wir heute Abend?“, will Otto wissen? – „Wir lassen den Zufall entscheiden. Wir werfen eine Münze in die Höhe. Kommt die Zahl, gehen wir zur Rathausstube, kommt die andere Seite, in den Bären.“ – „Aber wir wollten doch solide werden?“, wundert sich Otto- „Selbstverständlich“, sagt Edwin. „Wenn die Münze auf der Kante stehen bleibt, bleiben wir zu Hause!“

Das Beste, was ein Mensch im Leben tun kann,
ist für das Gute auch dann zu wirken,
wenn niemand davon Notiz nimmt.

(Jakob Ternay)

Es ist kein kleines Kreuz seinen Verstand
jemandem unterordnen zu müssen, der keinen hat.
Und es erscheint mir auch nicht richtig.
(Teresa von Avila).