Glück Frieden

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Wer die Kostbarkeit des Augenblicks entdeckt,
findet das Glück des Alltags.

(Adalbert Stifter)


Wie eine Quelle, die uns Wasser schenkt,
sei uns Gott, der Schöpfer aller Dinge.
Wie eine Rose, die mit Blüte und Duft unsere Seele mit Freude erfüllt,
so sei Jesus, Gottes menschgewordene Liebe.
Wie ein Windhauch, der unser Leben mit Leben umweht,
so sei uns Gottes Heiliger Geist.
Und so segne uns und alle Menschen dieser Erde
Der allmächtige und dreieinige Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
(aus Indonesien)

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin,
dass man die Gaben Gottes weitergibt.

(Michael Kardinal Faulhaber)

Der König der Buchstaben
Als ich vor etlichen Jahren damit anfing, den Erstklässlern das ABC beizubringen, kam nach Beendigung der Aufgabe jedes Kind nach vorne an meinen Tisch und zeigte mir die Heftseite mit den geschriebenen Buchstaben: die Reihe mit den i´s, die Reihe mit den O´s und den A´s. Ich habe mir die Buchstaben alle angesehen und an jedem einzelnen rot markiert, wo der Strich zu lang, oder zu krumm oder auch zu schief war. Die Kinder gingen dann immer mit leicht unzufriedenem Gesichtsausdruck in ihre Bank zurück und machten sich eifrig an die nächste Schreibübung. Ich habe alle diese Kinder immer sehr bewundert. Immer und immer wieder kamen sie mit ihren Heften nach vorne und ließen sich nicht entmutigen. Heute unterrichte ich ganz anders. Wenn heute die Kinder nach vorne kommen, um mir ihre Buchstabenreihen zu zeigen, frage ich jedes Kind: „Welcher der Buchstaben ist dir am Besten gelungen? Welcher ist der König deiner Reihen?“ Zielsicher zeigen die Kinder dann auf den Buchstaben, der ihnen wirklich am besten gelungen ist. Ich male dann mit meinen gelben Stift eine Krone über diesen Buchstaben. So kehrt jedes Kind glücklich und stolz an seinen Platz zurück, jedes mit seinem eigenen König.

Freude – welch eine Urkraft, mächtig genug,
um die Welt aus den Angeln zu heben.

(Elisabeth Langgässer)

Unser Inneres ist wertvoller als alle Titel und Würden.
(Elisabeth von Österreich)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

der ganzen Schöpfung

Heiliger Geist, du belebst alles.
Du teilst dich in je verschiedener Weise der ganzen Schöpfung mit.
Du schenkst uns die Gnade,
erleuchtest uns zur Erkenntnis Gottes,
du vollendest die Gerechten,
machst die Toten lebendig
und Fremdlinge zu Kindern Gottes.
Durch dich werden die Schwachen stark, die Armen reich,
die Unmündigen und Ungebildeten weiser als die Gelehrten.
Du bist im Himmel und erfüllst die Erde,
du bist überall zugegen,
und nirgends kennst du Schranken.
Du wohnst in jedem Menschen und bist ganz Gott.
Wir bitten dich:
Nimm in unseren Herzen Wohnung,
und verlass uns zu keiner Zeit!
(nach Basilius, gestorben 379)

„Schmunzeliges“
Sagt der Ober zum wütenden Feriengast: "In Ihrer Suppe schwimmt kein Haar, das ist das Würstchen!"

Gesten der Liebe

Das Wunder
Immer wieder ereignet es sich in unserem Alltag.
Nicht spektakulär, nicht publikumswirksam, nicht zeitungsreif,
sondern unscheinbar, aber kraftspendend.
In den kleinen Gesten der Liebe begegnest du IHM.

(Anette Feigs)

Möge jeder Tag der erste eines bessern Lebens sein.


Ein Mann reiste in ein weit entferntes Land, um Geld zu verdienen. Er verdiente sehr viel, er sammelte viele Waren, aber im letzten Augenblick stieß er auf eine Perle. Er machte einen Tausch. Er verkaufte alle Waren und erwarb diese eine Perle. Auf der Heimreise geschah ein Unglück, und das Schiff sank. Aber mit der einen Perle konnte er an die Küste schwimmen und erreichte seine Heimat mit seinem gesamten Schatz. Selbst als das Schiff sank, ging nichts verloren.

Ängstlichkeit und Traurigkeit bleiben meinem Hause weit.

(Philipp Neri)

Man muss weggehen können und doch sein wie ein Baum,
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.
(Hilde Domin)

„Schmunzeliges“
Im Geschichtsunterricht fragt der Lehrer: „Wer kann mir etwas über die alten Römer und die Wenden sagen?“ Meldet sich Joachim: „Von alten Wänden rieselt der Putz, und die Römer stehen bei uns im Schrank!“

Gute Gedanken sind Engel, die man aussendet,
um das Erwünschte herbeizuführen.

(Zenta Maurina)