Marienimpuls

Marienimpuls

Maria, junge Frau aus Nazareth,
wer hat dir gesagt, was du sein kannst, sein sollst…
Ein Bote von Gott, einer der sich hat sehen lassen
mit der Botschaft: Gott ist mächtig! Gott ist stark!
Was Er will, das vollbringt Er.
Darauf hast du vertraut, darauf hast du dich eingelassen, Jungfrau aus Nazareth.
Hast du geahnt, dass es dabei um deine Beteiligung ging,
dass es dich fordern wird ganz und für immer?
Ich danke dir, Maria, für dein JA, das du noch immer sagst,
mir vorsagst, eingespannt bleibst in die Erlösung,
die Gott nicht vollenden wollte ohne dich.
Das ist deine Würde und deine Wahrheit: der Höchste wollte dein JA,
deine Zustimmung für uns alle, damit Erlösung geschehen konnte.
Dein freier Wille war ganz hingeordnet auf Gott
und so konnte das Werk der Verwandlung des Menschen beginnen.
Nimm uns alle in dein JA hinein, denn siehe:
es zieht uns hin zu Jesus, deinem Sohn,
der uns aufnimmt in die Herrlichkeit,
mit der Er dich schon gekrönt hat.
Dein JA ist deine Krone und so wirkst du weiter
hinein in unsere Welt, damit unser aller Nein
sich hinein verwandelt in dein JA, in ein ewiges JA
der Menschheit zu Gott, dem Herrn.

„Schmunzeliges“
Ein Acrobat geht zur Beichte. Danach bittet ihn der Priester, ihm ein paar Kunststücke vorzumachen. Als er auf den Händen zurück zum Beichtstuhl geht, kommt die Haushälterin an und sagt: ,,Für mich bitte keine so schwere Buße..."

so geizig damit?

Das Kompliment
Ein Kompliment hebt das Besondere hervor und bringt es im Augenblick zur Sprache: das freundliche Lächeln, das hübsche Tuch, das treffende Wort, das zuverlässige Können, der gute Zusammenhalt. Dem Wortsinn nach macht ein Kompliment etwas ganz und vollständig. Es birgt etwas Erfüllendes. Auch wenn niemand es für erwähnenswert hält, ist das Lächeln freundlich, das Tuch hübsch, die Rede treffend, die Arbeit gut und der Zusammenhalt stark. Aber wenn einer das als Besonderes wahrnimmt und ins Wort bringt, ehrt er den anderen mit Wertschätzung. Das Kompliment gibt dem Augenblick der Begegnung etwas von Fülle und Vollständigkeit. Warum sind wir eigentlich so geizig damit?
(Anton Seeberger)

Das Lachen ist die Sonne,
die aus dem menschlichen Antlitz den Winter vertreibt.

(Victor Hugo)

Ein Zuhause
Du brauchst ein Zuhause, um glücklich zu sein.
Ohne ein Zuhause bist du überall in der Fremde,
fehlen dir tausend kleine Freuden des Lebens.
Bau dir dein Zuhause nicht mit teuren Tapeten,
feinsten Antiquitäten und modernsten Möbeln,
sondern mit Güte und Freundlichkeit,
mit den schönsten Gaben des Herzens.
Dann werden alle, die mit dir leben, glücklich sein.
Sein ganzes Leben lang ist der Mensch auf der Suche nach einem Zuhause.
Das einzige Haus, auf dem er auf ewig wohnen kann, ist die Liebe.
(Phil Bosmans)

So sehr verlangen wir manchmal Engel zu werden,
dass wir vergessen, gute Menschen zu sein.
(Franz von Sales)

„Schmunzeliges“
Der Ehemann beklagt sich: „Am Anfang unserer Ehe war unsere Wohnung immer sauber, jetzt sieht sie aus wie ein Kuhstall! Kannst du mir das erklären?“ – „Das ist doch ganz einfach“, kontert die Gattin, „ich habe die Wohnung dem Ochsen angepasst, der drinnen lebt!“

Hab keine Angst vor Entscheidungen,
denn sie werden dir irgendwann zeigen,
dass es gut war, dass du sie zugelassen hast.
(Luise Neubert)

Segen sollst du sein - auf Zukunft hin leben – lebensfruchtbar
(Ralf Huning)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 30. Mai 2026

Evangelium Markus 11, 27–33

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger nach Jerusalem.
Als er im Tempel umherging, kamen die Hohepriester,
die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm und fragten ihn:In welcher Vollmacht tust du das?
Wer hat dir diese Vollmacht gegeben, das zu tun?
Jesus sagte zu ihnen: Ich will euch eine Frage stellen.
Antwortet mir, dann werde ich euch sagen, in welcher Vollmacht ich das tue.
Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen?
Antwortet mir! Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel,
so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
Sollen wir also antworten: Von den Menschen?
Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle hielten Johannes wirklich für einen Propheten.
Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht.
Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, in welcher Vollmacht ich das tue.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
„In welcher Vollmacht tust du das?“ Die Frage der jüdischen Obrigkeit bezieht sich auf die Tempelreinigung und kommt verspätet (vgl. 11, 17–18; Joh 2, 18), anscheinend weil der Hohe Rat zuerst den Beschluss fassen musste, in aller Form nach der Vollmacht Jesu zu fragen. Die Frage gilt natürlich dem Auftreten Jesu überhaupt. Jesus antwortet mit einer Gegenfrage. Er verweigert der jüdischen Behörde eine Antwort, sodass eine eigentliche Diskussion nicht zustande kommt. Sie kommt deshalb nicht zustande, weil die Fragenden nicht gewillt sind, eine etwaige Antwort Jesu überhaupt zu diskutieren. Ein Gespräch, auch ein Streitgespräch, setzt die Bereitschaft zum Hören voraus, in unserem Fall die Bereitschaft zum Glauben.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)