Freude Entscheidung

FREUDE
Es braucht eine Entscheidung für die Freude.
Von alleine tritt sie nicht ein.
Ich kann sie aber auch nicht machen.
Ich kann nur offener und dankbarer
die Welt um mich herum wahrnehmen.
Dann aber werde ich die viele Freuden entdecken,
die der Tag für mich bereithält.


„Schmunzeliges“
Richter zum Angeklagten: „Nun erzählen Sie uns, wie es Ihnen möglich war, in das sehr gut abgesicherte Haus einzudringen?“ – „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Richter. Die ganze Konkurrenz sitzt auf der Zuhörerbank!“

Ein Geschenk
Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manchen Menschen wissen nicht,
Wie viel ärmer sie ohne sie wären.
Manchen Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.
(Petrus Ceelen)


Für jeden Morgen soviel Licht

wie nötig ist für den Schritt aus dem Dunkel –
Für jeden Augenblick soviel Liebe
wie nötig ist um glücklich zu sein und zu machen -
Für jeden Tag soviel Kraft
wie nötig ist für das, was er fordert -
Für jeden Abend soviel Stille
wie nötig ist um in Gelassenheit die Nacht zu erwarten
und das Erwachen danach - das schenke dir Gott!
(Wilma Klevinghaus)

„Schmunzeliges“
Ein Gemeindemitglied berichtete: „Ich habe im nahe liegenden Wald unerlaubt Hirsche erlegt. „Darauf der Pfarrer: „Wie oft?“ – „Herr Pfarrer, ich möchte beichten, nicht prahlen!“

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Jesus, wir gehören zu dir. Voll Vertrauen bitten wir dich.
1. Schenke allen, die den Glauben suchen, deinen Geist.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
2. Für die Kirche auf allen Kontinenten: Schenke ihr die Kraft nach deinem Vorbild Licht in der Finsternis und Sauerteig in der Welt zu sein.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
3. Der Friede fängt bei uns an. Mögen wir Wege des Friedens und der Liebe gehen.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
4. Für alle Frauen und Männer, die deine Frohe Botschaft verkünden. Hilf ihnen bei ihrer Arbeit und ermutige sie in schweren Situationen stets von neuem.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
5. Lass alle, die in der Wirtschaft und im Finanzwesen tätig sind, die Erfahrung deiner Nähe machen.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
6. Gewähre den Kranken Heilung, den Trauernden Trost, den Sterbenden eine gute Sterbestunde und den Toten das ewige Leben.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
7. Für alle die in unserer Welt Verantwortung tragen. Bewahre sie davor, dass sie ihre Macht missbrauchen und zum eigenen Vorteil Mensch und Natur ausbeuten.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
8. Hilf dem Staat, die eingezogenen Steuern zum Wohl aller einzusetzen.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
9. Unser Planet ist ein Geschenk und eine Aufgabe für uns. Mögen wir alle verantwortlich leben.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
10. Für alle Menschen in Not, Entrechtete und Verfolgte: Sei mit ihnen in ihrem Kampf um ihre Menschenrechte.
Jesus, wir bitten dich – erhöre uns.
Jesus, wir loben und preisen dich. Amen

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 03. Juni 2026

Evangelium Matthäus 5, 1–12a
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg.
Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Seligpreisungen der Bergpredigt sind der Form nach Glückwünsche („Selig, die …“), der Sache nach Bedingungen für den Einlass in das Reich Gottes. Sie sind zu allen Menschen gesagt, nicht etwa nur zu den besonders Frommen. Sie sind Zusage und Forderung zugleich. Es ist anzunehmen, dass die kürzere Form der Seligpreisungen bei Lk (16, 20–23) die ursprünglichere ist. In den Erweiterungen bei Matthäus liegen bereits Deutungen vor, in denen die Situation und Denkweise dieses Evangelisten (oder seiner Vorlage) sichtbar werden. Die Teilhabe an der Gottesherrschaft, der Eintritt in die neue Welt Gottes, wird den Armen, den Trauernden, den Hungernden zugesagt. Damit sind nicht nur wirtschaftlich-soziale Gruppen gemeint. Es sind die Menschen, die („vor Gott“) wissen und bejahen, dass sie nichts haben und nichts können, dass sie ganz auf Gott angewiesen sind. Nach den Armen wird das Himmelreich denen zugesprochen, die um Jesu willen beschimpft, verleumdet und verfolgt werden. Nicht weil er arm ist, wird der Arme glücklich gepriesen, und der Verfolgte nicht, weil er verfolgt wird. Glücklich ist, wer zu Armut und Verfolgung Ja sagen und sich darüber sogar freuen kann, weil er so Christus ähnlicher wird und in seiner eigenen Schwachheit die Kraft Gottes erfährt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)