in unserer Mitte

…… wir haben gefeiert!
Es war ein schöner, würdiger Gottesdienst in Christkönig. Das Wetter war stabiler als gemeldet, von daher sind wir in einer Prozession singend und betend durch die Straßen gegangen. Das anschließende Beisammensein bei leckerer Erbensuppe, mit Getränken, Kaffee und Plätzchen, war eine wertvolle Erfahrung von toller Gemeinschaft. Ich bin sehr dankbar. Jesus war und ist in unserer Mitte! Gruß, Aloys


Zwei Tische sind uns bereitet: das Evangelium und die Eucharistie.
Das Evangelium: Christus in Seiner historischen Wirklichkeit.
Die Eucharistie: Christus in Seiner heutigen Wirklichkeit
Das Evangelium: Botschaft der Liebe.
Die Eucharistie: Testament der Liebe.
Das Evangelium: das heilige Buch.
Die Eucharistie: das heilige Zeichen.
Das Evangelium: lebendiges Beispiel.
Die Eucharistie: lebendiges Brot.
Das Evangelium: Es annehmen heißt, das Wort empfangen und sich ihm öffnen.
Die Eucharistie: Sie essen heißt, das Wort in sich aufnehmen und sich vom Wort aufnehmen lassen.
Das Evangelium: Nahrung unseres Geistes.
Die Eucharistie: Nahrung unseres Herzens.
Im Evangelium sehen wir Jesus. In der Eucharistie verkosten wir Jesus. Im Evangelium wirkt Er durch Sein Wort, in der Gestalt des Buchstabens. In der Eucharistie wirkt Er durch Seinen Leib, in der Gestalt des Brotes.

Es gibt zehn starke Dinge.
Eisen ist stark, doch schmilzt es im Feuer.
Feuer ist stark, doch das Wasser löscht es.
Wasser ist stark, doch Wolken verwandeln es in Dampf.
Wolken sind stark, doch der Wind vertreibt sie.
Der Mensch ist stark, doch die Angst wirft ihn nieder.
Die Angst ist stark, doch der Schlaf überwindet sie.
Der Schlaf ist stark, doch der Tod ist stärker.
Herzensgüte aber übersteht auch den Tod.
Talmud

Rätsel:
Welchen Pilz kann man nicht pflücken?

Leben voll Hoffnung

Die Hoffnung will das Heil, das unsichtbar ist in uns,
sichtbar werden lassen.
Sie will all das, was Gott in uns hineingelegt hat,
zum Vorschein kommen lassen.
(Anselm Grün)

„Schmunzeliges“
Eine ältere Dame nimmt Fahrunterricht. Nach einigen Stunden fragt sie den Fahrlehrer: „Wie viele werde ich noch brauchen, bis ich die Prüfung bestehen kann?“ – „Ungefähr noch drei“, meint der Fahrlehrer. – „Was, nur drei Stunden?“ – „Nein, drei Autos!“

Antwort: den Glückspilz

Evangelium

Tagesevangelium vom 04. Juni 2026

Evangelium Johannes 6, 51–58

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.
Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst
und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe,
so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben.
Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus verlangt nicht nur Glauben an seine Person, sondern auch wirkliches Essen des Brotes, das er selber ist. Wie soll man das verstehen? Jesus selbst wendet sich gegen ein „fleischliches“ Verständnis: der Geist ist es, der lebendig macht (6, 63). Beim Letzten Abendmahl werden die Jünger die Tragweite der Worte Jesu besser verstehen. Und nach dem Weggang Jesu werden sie das „Mahl des Herrn“ feiern, das die Vielen, die das eine Brot empfangen, zu dem einen Leib Christi macht.

Christus ist das große Ja Gottes zum Menschen. Seine Liebe geht so weit, dass er sich buchstäblich zur Nahrung für uns macht. Wir empfangen ein Stück Brot und mit ihm nehmen wir das Leben in uns auf, das kein Ende kennt: „Geheimnis des Glaubens“.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)