zeigt uns

Bonifatius zeigt uns, wie wichtig es ist, Gott zu kennen und liebevoll miteinander umzugehen.

Hl. Bonifatius, Bischof, Glaubensbote, Märtyrer
Der Apostel Deutschlands, in Wessex 672/675 geboren und in den Klöstern Exeter und Nursling erzogen, war Benediktiner und durch die Rom verbundene Landeskirche seiner Heimat geprägt. Auf das Festland gelangte er als Missionar erstmals 716 und leistete in der Folge bei Friesen, Thüringern und Hessen erfolgreiche Missionsarbeit. Die Päpste anerkannten sein Wirken und erhoben ihn 722 zum Bischof, 732 zum Erzbischof und 738 zum Legaten für Germanien. Als persönlicher Missionserzbischof erhielt er das Bistum Mainz. Groß sind seine Verdienste um das Klosterleben, das ihm wichtige Gründungen verdankt (etwa Fulda 744), und um die kirchliche Organisation. In der Friesenmission erlitt er am 5. Juni 754 bei Dokkum den Martertod. Sein Grab ist in der Krypta des Domes zu Fulda.

Herr, unser Gott,
erhöre die Bitten deiner Gemeinde,
die heute das Fest des heiligen Bonifatius feiert.
Auf seine Fürsprache schenke uns deine Hilfe,
damit wir den Glauben treu bewahren,
den er unseren Vätern gepredigt
und mit seinem Blut besiegelt hat.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Wenn ihr betet, wachsen aus zwei Körnen vier Halme.
(Don Bosco)

Menschlichkeit und Sanftmut verdienen bei jeder Gelegenheit empfohlen zu werden,
und kein Anlass dazu kann entfernt sein.
(Gotthold Ephraim Lessing)

„Schmunzeliges“
Treffen sich Facebook, Wikipedia, Google, das Internet und der Strom. Facebook prahlt: „Ich kenne jeden!“ Wikipedia kontert: „Ich weiß alles!“ „Ich finde alles!“ trumpft Google auf. „Und ohne mich geht gar nichts!“ wähnt sich das Internet bereits als Sieger. Da meldet sich der Strom: „Ach?! Wirklich?“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 05. Juni 2026

Evangelium Johannes 15, 14–16a.18–20


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt
und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.
Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.
Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr.
Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen;
wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus ist der wahre Weinstock (Joh 15, 1–8), die Jünger sind die Reben. Mit diesem Bild drückt Jesus aus, dass die Jünger ganz eng mit ihm verbunden, aber auch von ihm abhängig sind. Es ist aber keine Abhängigkeit, die in die „Knechtschaft“, in eine Freiheitsberaubung führt. Jesus ist auch der wahre Freund. Seine Jünger sollen ihn zwar als ihren Herrn, nicht aber als ihren Vorgesetzten ansehen. Er hat sie in seine Nähe gerufen, er hat zu ihnen von sich und vom Vater und vom ewigen Leben gesprochen. Durch sie will er von jetzt an zu den Menschen sprechen. Die „Welt“, zu der Jesus die Jünger sendet, will den ganzen Menschen beherrschen. Sie wird die Jünger Jesu ablehnen. Der Hass der Welt gilt nicht so sehr dem einzelnen Jünger (den man „als Menschen“ vielleicht ganz annehmbar findet). Er gilt der geheimen Wirklichkeit, der unkontrollierbaren Kraft, die den Jünger aus der Welt herausnimmt. Er gilt Christus, dem Herrn, selbst und seinem Geist, der in den Jüngern am Werk ist.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)