Mögest du den Segen Gottes im Rauschen der Bäume,
im Gesang der Vögel und im Licht der Sonne erkennen.
Mitgefühl ist keine Schwäche.
Es ist die Stärke, das Leid anderer wahrzunehmen
und den Mut zu haben, etwas dagegen zu tun.
(Lebensweisheit.)
Ein ruhiger Geist ist stärker als ein lautes Wort.
Fast jeder Mensch ist, wenn er mit anderen diskutiert,
aufgrund eines Mangels an Vernunft völlig davon überzeugt,
als Einziger im Besitz der Wahrheit zu sein.
(Luciano De Crescenzo)
... aus der Vergangenheit:
Heinrich Lübke – der 2. Bundespräsident
Heinrich Lübke wurde am 14. Oktober 1894 in Enkhausen im Sauerland geboren. Er wuchs in einer bäuerlichen Familie auf und absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Soldat. Nach dem Krieg kehrte er zur Landwirtschaft zurück und begann sich zunehmend politisch zu engagieren.
Lübke trat der Christlich-Demokratischen Union (CDU) bei und war zunächst in der Kommunalpolitik tätig. Unter anderem war er Landrat des Kreises Minden-Lübbecke. Später wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages. Ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit war die Förderung der Landwirtschaft und der ländlichen Regionen.
Am 1. Juli 1959 wurde Heinrich Lübke zum zweiten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dieses Amt übte er bis 1969 aus. Während seiner Amtszeit galt er als bodenständige und volksnahe Persönlichkeit. Er setzte sich für die europäische Einigung und für die Aussöhnung mit den Nachbarländern Deutschlands ein. Zudem vertrat er die Bundesrepublik bei zahlreichen Auslandsbesuchen und trug dazu bei, das Ansehen Deutschlands im Ausland zu verbessern. Seine Amtszeit war jedoch auch von Kontroversen begleitet. Vor allem wegen verschiedener Versprecher und öffentlicher Auftritte wurde er zum Ziel von Spott und Kritik. Trotzdem blieb er über weite Strecken eine angesehene Persönlichkeit. Nach dem Ende seiner Amtszeit zog sich Lübke weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und lebte in Bonn. Er starb am 6. April 1972 im Alter von 77 Jahren. Heute wird Heinrich Lübke vor allem als ein Bundespräsident erinnert, der sich für die Landwirtschaft, die europäische Zusammenarbeit und die internationale Aussöhnung einsetzte.
„Schmunzeliges“
Fritzchen kommt zu spät in die Schule. Er rast im Schulgebäude die Treppen hoch und da steht plötzlich der Direktor vor ihm. "Zehn Minuten zu spät!", sagt der Direktor. "Ich auch", sagt Fritzchen.