Zwei Kameraden
Zwei Kameraden gingen durch den Wald. Plötzlich sprang ein Bär hervor. Der eine lief weg und kletterte auf einen Baum, der andere blieb auf dem Pfad. Er warf sich auf die Erde und stellte sich tot. Der Bär ging zu ihm hin und schnüffelte an ihm herum. Der Mann hörte sogar auf zu atmen. Der Bär beroch sein Gesicht, glaubte er sei tot, und ging dann weg. Als der Bär weggegangen war, kam der andere vom Baum und lachte: „Na“ sagte er, „was hat der Bär dir ins Ohr gesagt?“ „Er hat mir gesagt, dass diejenigen böse Menschen sind, die in Gefahr ihren Kameraden im Stich lassen.“ (Leo Toistoi)
Lass uns vertrauen auf Worte,
die Missverstehen ausräumen
und zusammenführen
die Vergebung erbitten und gewähren.
Lass uns Vertrauen auf Zuneigung,
die sich erneuert, motiviert
und leben von der Hoffnung,
die sich auf morgen freut.
Was wir hoffen und erwarten,
ist mehr, als Menschen zustande bringen.
Sei du allezeit Wegbegleiter
und lass das, was wir heute anfangen gelingen.
Wenn man jemanden liebt,
so liebt man ihn nicht die ganze Zeit,
nicht Stunde um Stunde auf die gleiche Weise.
Und doch ist es genau das,
was die meisten von uns fordern.
Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten
des Lebens, der Liebe, der Beziehungen.
Wir jubeln der steigenden Flut entgegen
und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe.
Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren.
Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer;
und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens,
wie der Liebe liegt im Wachstum,
im täglichen Auf und Ab - in der Freiheit;
einer Freiheit im Sinne von Tänzern,
die sich kaum berühren
und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
(Anne Morrow Lindbergh)
„Schmunzeliges“
Die Kundin im Modegeschäft: „Mit einer kleinen Änderung würde ich das Kleid nehmen.“ Die Verkäuferin: „Und was soll geändert werden?“ – „Der Preis!“
Taten begleiten uns
Unsere Taten begleiten uns
noch lange auf unserer Reise,
und was wir einmal waren,
macht uns zu dem, was wir sind.
(George Eliot)
Gehe hundert Schritte in den Schuhen des anderen,
wenn du ihn verstehen willst.
(indianische Weisheit)
Träume sind aus Wünschen gewebt.
(aus Brasilien)
Wer keine Zeit hat für andere,
ist ärmer als ein Bettler.
(aus Nepal)
Die besten und schönsten Dinge auf der Welt
kann man nicht sehen oder hören,
aber man kann sie im Herzen fühlen.
Ich habe heute morgen zwei Geschenke geöffnet.
Es waren meine Augen.
(Zig Ziglar)
„Schmunzeliges“
Fragt Fritz die Tante: "Kannst du tanzen?" Die Tante: "Nein, wieso?" Fritz: "Weil Papa immer sagt, wenn du kommst: "Da kommt die alte Krähe angetanzt!"
für alle Menschen gilt
Für alle Menschen gilt:
Es gibt eine Liebe, die keine Grenzen kennt.
Es gibt ein Licht, das alles Dunkel vertreibt.
Es gibt eine Heimat, die für alle offen ist.
Es ist mehr Freude in der Hoffnung als im Genuss.
(aus Japan)
Wir Menschen brauchen beides,
Geselligkeit und Einsamkeit,
um innerlich gesund zu bleiben.
Eins allein wird uns immer krank machen.
(Wilhelm von Kügelgen)
Herrlicher Gott,
im Laufe des Jahres nehme ich dich
viel zu oft als Selbstverständlichkeit
und vergesse über dich zu staunen.
Ich bitte dich, offenbare dich mir
in diesem Jahr immer wieder ganz neu.
Ich will mich immer neu von dir
begeistern und beeindrucken lassen.
Unser ganzes Leben sollte der Ewigkeit Nachbar sein.
Immer sollte in uns die Stille sein,
die nach der Ewigkeit hin offen steht und horcht.
(Romano Guardini)
Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die,
dass wir in einem liebenden Universum leben.
(Albert Schweitzer)
Familien sind wie Äste an einem Baum,
wir wachsen in verschiedene Richtungen,
doch unsere Wurzeln bleiben eins.
Was man ernst meint,
sagt man am besten im Spaß.
(Wilhelm Busch)
Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern.
Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt,
verändert sich die Welt.
(Carl Friedrich von Weizäcker)
Wir müssen selbst die Veränderung sein,
die wir in der Welt sehen wollen.
(Mahatma Ghandi)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Wenn mein Onkel nicht da war, benutzte ich heimlich seine Geräte zum Angeln. Zuerst fing ich einen großen Hecht und dann eine Ohrfeige.
2. Warum schlüpfen Küken aus Eiern? Weil sie Angst haben, gekocht zu werden.
3. Fragt Fritz die Oma: „Woraus besteht Milchschokolade?“ Die Oma darauf: „Aus Milch“ Da fragt Fritz: „Und Kinderschokolade?“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

