Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen,
welche dem Leben seinen Wert geben.
(Wilhelm von Humboldt)
Mit wertvollen Erinnerungen will ich das Gewordene bewahren
und mit demütigen Erwartungen das Kommende empfangen.
Mit dankbaren Worten will ich das Gewesene würdigen
und mit hörendem Herzen das Werdende schätzen.
„Schmunzeliges“
Zwei Autos knallen auf der Kreuzung zusammen. Der eine Fahrer brüllt den anderen an: „Sind Sie etwa blind?“ Fragt der andere zurück: „Wieso? Habe ich Sie etwa nicht gut getroffen?“
Ich lege Zeugnis ab
Ich lege Zeugnis ab vom Wunder der Weihnacht,
von der Wärme der Nähe Gottes,
vom Strahlen des inneren göttlichen Lichts,
von der himmlischen Weihnachtsbeleuchtung in mir.
Ich lege Zeugnis ab von der Zerbrechlichkeit der Welt,
von der Notwendigkeit der Unendlichkeit in meinem begrenzten Raum
und der Mitmenschlichkeit gerade in kalten Zeiten,
vom Riss im Himmel, der mich tief berührt
und mir Zugang zum letzten Geheimnis gibt.
Ich lege Zeugnis ab.
Wem gegenüber? Das dürften ruhig auch Könige sein.
(Rainer Haudum)
„Schmunzeliges“
Zwei Freunde unterhalten sich: „Ich muss demnächst unbedingt mal nach Sicht“, sagt der eine. „Weißt Du denn überhaupt, wo das liegt?“, fragt der andere. „Noch nicht, aber in der Zeitung stand: „Schönes Wetter in Sicht!“
Manchmal spreche ich ganz leise
Deinen Namen aus vor Gott,
und ich sage ihm, was ich so weiß von dir:
Deine Schmerzen, deine Freuden,
was du träumst und was dir droht,
und ich weiß, er hat ein offenes Ohr dafür.
(Manfred Siebald)
im Herzen ähnlich
Freunde müssen sich im Herzen ähnlich sein,
in allem anderen können sie grundverschieden sein.
Segne mein Bemühen und gib mir Kraft im Durchhalten
und Weitergehen auf meinem Weg.
Segne und stärke mich jeden Tag aufs Neue.
Deiner Spur folgen
Herr und Gott, ich will mit deinen Augen sehen, dass ich tiefer sehe.
Ich will mit deinen Ohren hören, dass ich besser verstehe.
Ich will dein Wort verkünden, dass ich barmherzig rede.
Ich will deine Gedanken denken, dass sich mein Horizont weitet.
Ich will mit deinen Händen wirken, dass sich die Not lindert.
Ich will deiner Spur folgen, damit ich das Leben finde.
(Petra Stadtfeld)
Wir sind nicht auf der Welt, um zu wissen, sondern um gut zu sein.
(Heinrich Stephan)
Blind ist, wer die Sonne nicht sieht,
töricht ist, wer sie nicht kennt,
armselig, wer ihr nicht dankt.
Sie ist das Licht, sie ist das Gute, sie ist das Heil.
Aus ihr strahlt, aus ihr wirkt, aus ihr spendet der Herr der Sinne,
der Vater des Seins, der Lebenswirker.
(Giordano Bruno)
Der Bruder
In Indien wurde ein Mädchen gefragt, das seinen kranken Bruder auf der Schulter trug: „Wird dir die Last nicht zu schwer?“ „Das ist keine Last, das ist mein Bruder“, antwortete die Schwester.
Gott ist die Liebe. Wagt für die Liebe alles zu geben.
Gott ist die Liebe. Liebe ohne Furcht.
(Taizé)
Alles hat seine Zeit!
Alles hat seine Zeit - wir sind so ungeduldig, es geht nicht schnell genug
Alles hat seine Zeit - die Erfahrung lehrt es uns
Alles hat seine Zeit - doch wir sind nicht sicher, wann der Zeitpunkt ist
Alles hat seine Zeit - dazu braucht es immer wieder neu VERTRAUEN!
Gertrud Brem
Gebet im Frühling
So wie die Natur erwacht,
so soll mein ganzes Wesen erwachen und erblühen!
Möge die ganze Menschheit im ewigen Frühling leben!
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Wie kann man eine Blondine den ganzen Tag beschäftigen? Einfach 'bitte wenden' auf beide Seiten eines Zettels schreiben und ihr diesen geben!
2. Ein Jäger nimmt seine Frau mit zur Jagd. Der Mann sieht eine Ente, schießt und trifft. Die Ente stürzt vom Himmel. "Echt guter Schuss!", lobt er sich selbst. Erwidert die Frau: "Naja, das arme Tier hätte den Sturz aus dieser Höhe sowieso nicht überlebt."
3. Der Pfarrer besucht den ältesten Bewohner und beglückwünscht ihn zu seinem 95. Geburtstag. Zum Abschied sagt der Bürgermeister freundlich: „Ich hoffe, ich kann Ihnen am 100. Geburtstag auch wieder gratulieren.. „ Darauf der alte Mann:“ Ja, warum denn nicht, Sie sehen ja noch ganz gesund aus.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
ich habe gelernt
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten.
Das ist das Geheimnis echter Heiterkeit
und der Grund, warum ich angenehme Überraschungen
statt trostloser Enttäuschung erlebe.
(George Bernhard Shaw)
Auf der Suche nach Gott
"Ein Mann flüsterte: ‘Gott, sprich zu mir’. Und eine Wiesenlerche sang. Aber der Mann hörte es nicht. Also rief der Mann: ‘Gott, sprich zu mir!!’ Und ein Donner grollte über ihm am Himmel. Aber der Mann hörte nicht hin... Der Mann sah sich um und sagte: ‘Gott, zeige dich mir’. Und ein Stern leuchtete hell. Aber der Mann nahm keine Notiz davon. Und der Mann rief: ’Gott, zeig’ mir ein Wunder!’ Und ein neues Leben wurde geboren. Aber der Mann wusste nichts davon. Also rief der Mann voller Verzweiflung: ‘Berühre mich, Gott, und lass mich wissen dass du hier bist!!’ Woraufhin Gott sich herunterbeugte und den Mann berührte. Doch der Mann wischte den Schmetterling weg und ging weiter ..."
Es gibt Menschen, zu denen ich als Packesel komme
und als Schmetterling heimkehre.
(Rainer Haack)
Ich will dir danken,
weil du meinen Namen kennst,
Gott meines Lebens.
(Reinhard Daffner)
Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.
(Augustinus von Hippo)
Christus – die Mitte
Was sich nicht um seine Mitte dreht, kommt ins Schleudern.
Was ins Schleudern kommt, dreht sich nicht um seine Mitte.
Jesus ist die Mitte – nicht du.
Wenn Jesus deine Mitte ist, kommst du nicht ins Schleudern.
(nach Elmar Gruber)
Die Menschen sagen: Zeige uns Wunder, so wollen wir glauben.
Gott sagt: Glaubt, so werdet ihr Wunder schauen.
(Bernhard Lichtenberg)
Der Herr segne und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
(Num 6,24-26)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

