Ruhe für Leib und Seele

Ich wünsche dir Ruhe für Leib und Seele,
aufrichtige Worte, die dein Herz erreichen;
liebe Menschen, die dich umsorgen;
einen Engel, der dein Vertrauen stärkt,
und die Kraft, immer neu im alltäglichen Leben aufzustehen.

(nach Christa Spilling-Nöker)

Die Liebe ist wie ein Regenbogen,
sie verbindet Himmel und Erde miteinander.

Es ist schön zu leben,
weil Leben Anfangen ist,
immer, in jedem Augenblick.

(Cesare Pavese)

Gott hat jedem Menschen die Fähigkeit verliehen, etwas zu erreichen,
keinem Menschen hat er ohne Talente gelassen.
(Martin Luther King)

Verzeihen hat nichts mit Schwäche zu tun;
Verzeihen kommt aus der Stärke.

(Luise Rinser)

Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
Wir verringern unsere Wünsche oder wir vergrößern unsere Mittel.
Wenn du weise bist, wirst du beides gleichzeitig tun.
(Benjamin Franklin)

„Schmunzeliges“
„Ich glaube, ich bin gegen Leder allergisch“, meint Oskar gegenüber seinem Arbeitskollegen. – „Wie kommst du denn darauf?“ – „Immer wenn ich morgens aufwache und noch die Schuhe anhabe, brummt mir der Schädel!“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 10. Juni 2026

Evangelium Matthäus 5, 17–19


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben!
Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen,
wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt,
der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Unter „Gesetz und Propheten“ versteht Jesus die eine, einheitliche Äußerung des Gotteswillens, wie sie im Alten Testament vorliegt. Von diesem Gesetz versichert Jesus feierlich: Es bleibt bestehen und muss verwirklicht werden. Dieser „jüdischste“ aller Sätze im Neuen Testament (V. 18) steht nicht zufällig an dieser Stelle der Bergpredigt; im nachfolgenden Abschnitt (V. 21–48) spricht Jesus in sechsmaliger Gegenüberstellung („… ich aber sage euch“) von der neuen „Gerechtigkeit“, die im Gegensatz steht zu dem, was „den Alten“ gesagt wurde. Wenn das alles nicht Aufhebung, sondern Erfüllung des alttestamentlichen Gesetzes ist, dann wird von uns ein Verständnis des Alten Testamentes gefordert, das weit über das hinausgeht, was jüdische Gesetzesgelehrsamkeit zu sagen wusste. Jesus ist mehr als Mose. Er verkündet den Gotteswillen neu und in Vollmacht. Er selbst bringt durch sein Wort und seine Tat das Alte Testament zu seinem vollen Maß und gibt ihm seinen endgültigen Sinn.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)