Psalm 6

Der Psalm 6
Mich sprechen besonders folgende Worte an:
„der Herr nimmt mein Beten an“
Herzliche Grüße, Aloys


Psalm 6,

Ein Bußgebet in Todesnot
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel nach der Achten. Ein Psalm Davids.]
2 Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn /
und züchtige mich nicht in deinem Grimm!
3 Sei mir gnädig, Herr, ich sieche dahin; /
heile mich, Herr, denn meine Glieder zerfallen!
4 Meine Seele ist tief verstört. /
Du aber, Herr, wie lange säumst du noch?
5 Herr, wende dich mir zu und errette mich, /
in deiner Huld bring mir Hilfe!
6 Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. /
Wer wird dich in der Unterwelt noch preisen?
7 Ich bin erschöpft vom Seufzen, /
jede Nacht benetzen Ströme von Tränen mein Bett, /
ich überschwemme mein Lager mit Tränen.
8 Mein Auge ist getrübt vor Kummer, /
ich bin gealtert wegen all meiner Gegner.
9 Weicht zurück von mir, all ihr Frevler; /
denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört.
10 Gehört hat der Herr mein Flehen, /
der Herr nimmt mein Beten an.
11 In Schmach und Verstörung geraten all meine Feinde, /
sie müssen weichen und gehen plötzlich zugrunde.

Im Licht der gesamten Bibel betrachtet,
bringen uns fast alle Psalmen zu Jesus.
Die Psalmen waren sein Gesangbuch.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

immer dann

Immer dann...
wenn die Liebe nicht ganz reicht,
wünsche ich dir Großherzigkeit.
Wenn sich bei dir das Misstrauen rührt,
wünsche ich dir einen Vorschuss an Vertrauen.
Wenn du dich über die Dummheit anderer ärgerst,
wünsche ich dir ein herzhaftes Lachen.
Wenn du gerade aufgeben willst,
wünsche ich dir Kraft zum nächsten Schritt.
Wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst,
wünsche ich dir eine unverhoffte Begegnung,
vielleicht ein Klingeln an der Haustür.
Wenn Gott für dich weit weg scheint,
wünsche ich dir seine spürbare Nähe.

Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt.
Es gibt kein größeres Glück.

(Matthias Claudius)

Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft,
und – was uns Erwachsenen kaum passieren kann-
sie genießen die Gegenwart.
(Jean de la Bruyère)

Wir sind deine Kinder, Gott, und tragen die Zeichen deiner Schönheit an uns.
Lass uns dem trauen, was deine Liebe uns zutraut.


2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Eine Oma geht mit seinem Enkelkind über die Straße. Ein Auto bleibt stehen, um die beiden hinüber zu lassen. Da sagt die Oma: „Siehst du, das war ein Kavalier.“ Darauf das Enkelkind aufklärend: „Aber nein Oma, das war ein Mercedes!“
2. "Wenn Du immer so unartig bist, Marie, wirst Du mal Kinder bekommen, die auch so unartig sind." "Ah, Mutti, jetzt hast Du Dich aber verraten...

Wir sind nie am Ziel, aber immer auf dem Weg.
(Vinzenz von Paul)

Jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. (1 Joh 3,2)

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Mt 11,28

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt.
(Psalm 24,1)

Selig, die immer bereit sind,
den ersten Schritt zu tun –
denn sie werden entdecken,
dass der andere viel offener ist,
als er es zeigen konnte.
(Bischof Klaus Hemmerle)

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Winkt ein Gast im Lokal dem Kellner: "Herr Ober, ich habe jetzt schon zehnmal ein Schnitzel bestellt!" "Ja, bei so großen Mengen dauert es eben ein bisschen länger, mein Herr!"
2. Ein Mann kommt zur späten Stunde ziemlich angeheitert in eine Kneipe und sagt zum Wirt: „Einen dreifachen Whisky mit fünf Eiswürfeln.“ Meint der Wirt: „Meinen Sie nicht, dass das in Ihrem Zustand zu viel ist?“ – „Stimmt“, ist der Gast einverstanden, „dann also nur drei Eiswürfel!“

Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen;
denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.

(Eleonora Duse)

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Jesus erklärt und deutet

Dann erklärte Jesus, was das Gleichnis bedeutete. „Manche Menschen hören Gottes Nachricht, aber sie verstehen sie nicht. Sie sind wie Samenkörner, die auf den Weg fielen. Die Körner, die auf steinigen Boden fielen, sind Menschen, welche die Nachricht mit Freude vernehmen, aber bei der ersten Schwierigkeit aufgeben. Die Körner, die das Unkraut erstickte, sind wie Menschen, die sich zu sehr um Geld und andere Dinge sorgen, sodass sie die Nachricht nicht hören. Die Samenkörner, die auf guten Boden fallen, sind wie Menschen, die hören, was Gott sagt. Ihre Lebensweise zeigt, dass sie ihn verstehen und seine Nachricht im Leben umsetzen.

Saat, die auf gutem Boden fällt
(Lukas 8)

Die Schrift hat Stellen genug,
um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

(Blaise Pascal)

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