der Engel des Alltags

Der Engel des Alltags sei mit Dir
Wenn Du so lebst, als sei das Glück immer woanders und immer erst später zu finden, öffne er dir die Augen für das Hier und Jetzt. Wenn Du Sucht nach Besonderen erliegst, hole er Dich auf den Boden der Tatsachen zurück. Er richte Deine Wahrnehmung auf die Menschen, die jetzt mit Dir leben, denen Du nur jetzt und nur an diesem Ort begegnen kannst. Er lasse Dir das Glück entdecken, das Gott für Dich bereit hält - nicht irgendwo in Deinen Träumen, sondern an dem Ort, an den er Dich gestellt hat.

„SCHMUNZELIGES“
„Mensch, morgen muss ich beichten gehen“, sagt Max zu seinem Freund, „ und mir fällt gar keine Sünde ein!“ Das ist doch ganz einfach!“ rät er ihm: „Du klaust deiner Mutter einen Euro! Dann hast du eine Sünde und einen Euro noch dazu!“

Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.

(Christian Morgenstern)

Schweige und höre
Vielleicht geht dir in der Mitte der Nacht ein Licht auf.
Vielleicht hörst du unverhofft eine neue Botschaft.
Vielleicht ahnst Du plötzlich, dass Friede auf Erden denkbar ist.
Vielleicht erfährst du schmerzhaft, dass du Altes zurücklassen musst.
Vielleicht spürst du, dass sich etwas verändern wird.
Vielleicht wirst du aufgefordert aufzustehen und aufzubrechen.
Schweige und höre, sammle Kräfte und brich auf,
damit du den Ort findest, wo neues Leben möglich ist.

In der Heiligen Schrift lesen heißt von Christus Rat holen.
(Franz von Assisi)

Segen sei mit mir und über allen,
die auf der Suche sind nach dir, Gott, in allen kleinen Dingen.
Segen sei mit mir und über allen, die mir begegnen auf meiner Suche.

„SCHMUNZELIGES“
Ein Vertreter kommt zu einem Bauernhof und fragt die Bäuerin: „Wo kann ich denn Ihren Mann finden?“ – „Er ist gerade im Schweinestall. Sie erkennen ihn an der Mütze!“

Was immer du tun kannst oder erträumt hast zu können,
fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ich wünsche dir die Phantasie des Herzens.
Sie gibt deinen Träumen Farbe,
deiner Begeisterung Schwung
und deiner Hoffnung Flügel.
(Irmgard Erath)

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.
(Japanisches Sprichwort)

Die Sonne am Himmel, bunte Blumen im Garten,
die Gesellschaft netter Freunde.
Ist das nicht ein kleines Paradies?
Schenk dir hin und wieder ein wenig Zeit,
damit du es auch genießen kannst.
(Irmgard Erath)

Psalm 146,9
Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.

„SCHMUNZELIGES“
Fragt der Ober: „Wie war denn Ihr Steak?“ – „Erstklassig. Und ich sage das als echter Profi.“ – „Sind Sie Schlachter?“ – „Ne, Schuhmacher!“

Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit.
(Antoine de Saint-Exupery)

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Kinderbibel der Hirte David

David hütete weiterhin die Schafe seines Vaters. Jeden Tag gewann er an Klugheit und Stärke. Er musste geschickt und stark sein, um wilde Tiere abzuwehren, welche die Herde angriffen. David begann eine Steinschleuder zu verwenden, um Bären und Löwen zu verjagen, und war bald ein Experte in dieser Technik. Um sich die Zeit zu vertreiben, übte David sein Harfespiel und spielte bald sehr gut. Die Kunde von seinen Fähigkeiten verbreitete sich im ganzen Land. Unterdessen besuchte Samuel Saul nicht mehr in seinem Palst, und der König entfernte sich von Gott. Er hatte furchtbare Launen und war immer in schlechter Stimmung. Einer von Sauls Bediensteten schlug vor, dass Harfenmusik den König besänftigen könnte. Man sandte nach David, und tatsächlich beruhigte sich Saul, wenn David die Harfe spielte. Als sich der König besser fühlte, kehrte David nach Hause zurück. Dann traf die Nachricht ein, dass die Philister ein Heerlager auf einer Seite des Terebinthentals aufgeschlagen hatten. Nur ein Bach trennte sie von der israelitischen Armee, die auf der anderen Seite lagerte. Die Philister hatten einen mächtigen Kämpfer in ihre Armee – Goliath. Er war fast drei Meter groß und stärker als ein Ochse. Jeden Tag stolzierte er auf und ab und verspottete die Israeliten. „Wo ist der Kämpfer für Israel?“, rief er. „Schickt ihn her, damit ich gegen ihn kämpfe! Wenn er mich bezwingt, werden wir eure Sklaven sein. Wenn ich ihn bezwinge, seid ihr unsere.“ Aber niemand stellte sich Goliath entgegen. Alle hatten zu große Angst.


aus der Kinderbibel
….. „der Hirte David“

David war ein einfacher Hirte, und gerade ihn hatte Gott als König auserwählt? David staunte. Gott hatte David nicht auserwählt, weil er gut aussah oder stark war oder reich. König David war eine historische Gestalt. Seit einigen Jahren haben wir den definitiven Nachweis, dass es David gab. Davor gab es einige Zeit Zweifel, aber inzwischen hat man eine Inschrift aus dem 9. Jahrhundert gefunden, in Dan, im Norden Israels. In dieser Inschrift ist vom Beth David, dem Haus Davids, die Rede.

mit Liebe betrachtet

Wer erkannt hat, dass sein Leben nur eine Leihgabe ist,
betrachtet jeden Tag als ein Geschenk.

(Jakob Ternay)

Wer die Natur betrachtet,
wird vom Geheimnis des Lebens gefangengenommen.

(Albert Schweitzer)

Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
(David Hume)

„SCHMUNZELIGES“
Kritisch betrachtet der Affenpapa den Nachwuchs. „Sei nicht so niedergeschlagen“, sagt die Affenmama, „alle Neugeborenen sehen zunächst wie Menschen aus!“