Licht Ruhe Vertrauen

Das Licht
Es war einmal ein Junge, der einen weiten Weg im Dunkeln laufen musste, um in sein Dorf zu gelangen. Er hatte eine Laterne bei sich, die aber nur wenig Licht gab, sodass die Dunkelheit ihn beängstigte und er daran zweifelte, ob er seinen Weg wohl finden würde. Da kam ihm ein alter Mann entgegen und fragte, warum er denn so zögernd vorwärts lief. Der Junge antwortete, er habe Angst, mit einer Laterne, die nur zwei Meter schien, im Dunkeln zu laufen. Der alte Mann lächelte und sagte: Auch das Licht geht mit jedem Schritt, den Du gehst, mit Dir mit. Es wird Dir immer zwei Meter vorausleuchten. Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen und kannst Deinen Weg in Ruhe und Vertrauen weitergehen. Das tat der Junge auch und er erreichte sicher und wohlbehalten sein Ziel.

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Vier Dinge kommen nicht zurück:
Das gesprochene Wort,
der abgeschossene Pfeil,
das vergangen Leben,
die versäumte Gelegenheit.

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Eine ältere Dame ruft die Feuerwehr an: "Es brennt! Es brennt! So kommen Sie doch! Es brennt! Es brennt!" Fragt der Feuerwehrmann: "Wie kommen wir denn zu Ihnen?" Fragt die Dame:" Ja - haben Sie denn nicht mehr diese kleinen roten Autos?"
2. Der stolze Vater prahlt beim Kaffee, wie toll sein einjähriger Sohn schon sprechen kann. "Fritzchen, sag' mal Rhinozeros!" Der Kleine kommt zum Tisch gekrabbelt, zieht sich an der Tischkante hoch, schaut skeptisch in die Runde und fragt: "Zu wem?"

Vielleicht gab es schöner Zeiten, aber diese ist die unsere.
(Jean Paul Satre)

Gott freut sich
Gott freut sich, wenn wir uns freuen.
Wenn wir uns freuen, dass er uns nahe ist.
Gott will immer nur eines für uns:
dass wir uns freuen können, von Herzen freuen können.
In jeder, auch in der kleinsten Freude, ist Gott ganz nahe.

Keine Zukunft vermag gut zu machen,
was du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer) 

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Ich möchte einen dieser beiden Papageien kaufen.“ – „Tut mir leid, diese beiden verkaufen wir nur im Doppelpack!“ – „Wieso denn das?“ – „Der eine spricht, der andere übersetzt!“
2. „Das hättest du sehen müssen! Da ist eine Mutter von der Straßenbahn gefallen!“ – „Ach, Du liebe Güte! Ist ihr etwas Schlimmes passiert?“ – „Nein, nein, der Schaffner hat sie aufgehoben und wieder angeschraubt!“

Ich glaube an den Engel,
der mich anspricht, wenn ich es gar nicht erwarte;
mich aufmuntert, wenn ich traurig bin;
mich fordert, wenn ich bequem werde;
mich ermutigt, wenn ich Angst habe;
mich zurückhält, wenn ich voreilig bin;
zu mir steht, wenn ich einsam bin;
mir Möglichkeiten zeigt, wenn ich zweifle.
Ich danke dem Engel, der mir sagt: Sei du selbst!

Optimismus ist das Übersehen alles Negativen
und der Glaube an die Hoffnung.
(Susann W.)

2. Advent – kostbare Zeit

Liebe Leserin, lieber Leser!
Heute feiern wir schon den 2. Advent. Es freut mich sehr, dass die adventlichen Impulse so gerne gelesen werden. Freude, Hoffnung, Erwartung, Heil, Leben, ...... wesentliche Begriffe in der Vorbereitung auf den Immanuel – Gott mit uns. Einige für mich wertvolle Gedanken habe ich wieder zusammengestellt. Uns allen wünsche ich eine gute Zeit auf Weihnachten hin. Gruß, Aloys

Der tiefe Sinn des Advents ist immer
die tiefere Begegnung mit Jesus Christus.

(Beat Ambord)

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Problem.
Vielleicht ist keines da.

(Franz Kafka)

DIE PERLE
Einst fragte ein Junge seinen Großvater, wie denn die Perlen entstehen, die so wunderschön in der Sonne glänzen. Der Großvater antwortete, dass die Muscheln am Meeresboden liegen und sich ab und zu öffnen, um Nahrung aufzunehmen und die Schönheit des Lebens zu sehen. Wenn dabei ein kleines Sandkorn in das Muschelgehäuse gelangt, umhüllt die Muschel es Schicht für Schicht, da ihr Körper so weich und verletzlich ist, bis schließlich eine wunderschöne Perle entstanden ist. So ergeht es auch uns Menschen, erzählt der Großvater weiter. Wenn wir uns aus Angst vor Schmerzen nicht für den Reichtum und die Schönheit des Lebens öffnen, bleibt unser Leben arm und leer. Doch jeder, der selbst Schmerzen erlitten hat, wird zu seinen Mitmenschen barmherziger und liebevoller sein. Darum, mein Junge, öffne dein Haus weit und vertraue dich dem Leben an, und wenn der Schmerz in dich dringt, nimm ihn an und verwandle ihn in eine Perle, die unvergänglich ist.

Advent - bewegte Zeiten
In der Erwartung auf SEINE Ankunft – bleibt Raum für IHN?
IHM Raum zu geben schenkt mir Freiheit – in der Erwartung auf SEINE Ankunft.

Wo die Macht der Gewohnheit das Sagen hat,
kommt das Außergewöhnliche nicht mehr zu Wort.

(Ernst Ferstl)

Schick uns Engel, Gott,
Engel für unsere Zeit, die mit uns das Leben teilen, die Freude und auch das Leid.
Schick uns Engel, Gott,
Engel, die uns verstehen, die uns nicht alleine lassen, alle Weg mit uns gehen.
Schick uns Engel Gott,
Engel aus Fleisch und Blut, die uns von dir künden und zeigen: Du bist gut!
(Georg Schwikart)


Advent - Tage der Vorfreude; Tage der hohen Zeit des Herzens.

(K.G. Aumann)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Fahrschüler bei der Prüfung: „Eine Ampel ist ein grünes Licht, das beim Näherkommen rot wird.“
2. Psychiater zum Patienten: „Worunter leiden Sie denn?“ – „Unter Unschlüssigkeit, aber ganz sicher bin ich mir nicht!“
3. Die kleine Moni in der ersten Klasse tut sich schwer beim Rechnen. „Schau mal, Moni“, sagt die Lehrerin, „ich schenke dir heute zwei Goldhamster und morgen zwei – wie viele Goldhamster hast du dann?“ – „Fünf.“ – „Wieso denn fünf?“ Fragt die Lehrerin? – „Einen habe ich schon selbst daheim!“

Gute Worte für heute
Ich wünsche, dass dir heute gute Worte begegnen:
Ein Lob, das dich aufrichtet.
Ein Wunsch, der dir Flügel verleiht.
Eine Frage, die neue Wege öffnet.
Ein Hinweis, der dich weiterbringt.
Ein Dank, weil du da bist.