4. Advent

Liebe Leserin, lieber Leser!
Nun dürfen wir Weihnachten feiern. Heute brennen alle vier Kerzen am Adventskranz. Die folgende Geschichte der vier Kerzen ist sicherlich vielen bekannt, und ich finde sie auch sehr aktuell. Friede, Glaube, Liebe, Hoffnung machen unser Leben heller und wärmer, schenken Licht und Menschlichkeit. Gott ist mit uns! Ich glaube ganz fest daran. Auf die Gottesdienste in diesen Tagen freue ich mich sehr. 
Mit besten Wünschen, Aloys

Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch schließlich. Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich zur Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. Und mit diesem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber – ihr sollt doch brennen und nicht aussein!“ Fast fing es zu weinen an. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte. „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“

Nicht starke Mittel sondern starke Geister ändern die Welt.
(Alexandre Dumas)

Möge Friede und Freude von Weihnachten 
immer in uns und um uns sein
durch die hellen und dunklen Tage 
des kommenden Jahres und immerdar.

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen 
wird nie unsere Klugheit, sondern immer unser Liebe sein
(Hermann Bezzel)

Ich wünsche Dir
Ich wünsche Dir mitten im Winter einen Stern,
der Dir leuchtet und Deinen Weg erhellt.
Ich wünsche Dir mitten im Winter einen Engel,
der Dir Mut macht, neuen Aufbruch zu wagen.
Ich wünsche Dir mitten im Winter eine Rose,
die Dir zeigt, dass auch dann noch Leben gedeiht.
Ich wünsche Dir mitten im Winter,
dass eine Hoffnung in Dir reift, um zu erkennen,
dass Gott Dich anschaut und Dir Liebe schenkt
für ein gelingendes Leben.

Wir werden nie wissen wie viel Gutes
ein einfaches Lächeln vollbringen kann.
(Mutter Teresa)

Advent
Öffne du Tor und Tür bei uns für die Fülle deiner Liebe 
und halte in uns die Erwartung wach,
dass mit dem Kommen deines Sohnes,
Himmel und Erde erneuert werden.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Treffen sich zwei Gänse. Fragt die eine: "Was machst du denn an Weihnachten?" Sagt die andere: "Ich glaub, ich guck in die Röhre."
2. Was macht ein ganz Schlauer mit zwei Adventskerzen vor dem Spiegel? Er feiert den 4. Advent.
3. Fragt die eine Gans eine andere: “Glaubst du an ein Leben nach Weihnachten?”

morgen Heiligabend

........ ich freue mich auf morgen!

Folgende Gottesdienste werde ich morgen am Heiligen Abend 
in der Pfarrkirche Christkönig feiern.
14.30 Uhr Krippenfeier 
15.30 Uhr Krippenfeier
17.00 Uhr Christmette
19.00 Uhr Christmette
Schön, wenn Ihr kommt, Aloys


Weihnachten:
nicht nur eine schöne Erinnerung an ferne Vergangenheit, 
sondern ein Geschehen, das weitergeht. 
Die Liebe soll auch heute Hand und Fuß bekommen
und die Wärme eines Herzens in uns Menschen heute:
Mach's wie Gott, werde Mensch!
(Phil Bosmans)

einen Engel

... gerade komme ich von der Abendmesse in Christkönig. Wir hörten von der wunderbaren Begegnung des Engels Gabriel und Maria. Die folgenden Gedanken von Wilfried Schumacher finde ich großartig. 
Noch adventliche Grüße, Aloys

Wunschengel
Manchmal wünsche ich mir, 
ein Engel käme und würde mir den Weg zeigen – 
wie damals Rafael dem Tobias. 
Manchmal wünsche ich mir, 
ein Engel käme und würde mir frohe Botschaft bringen: 
“Fürchte dich nicht! Bei Gott ist nichts unmöglich“ – 
wie damals Gabriel der Gottesmutter. 
Manchmal wünsche ich mir, 
ein Engel käme und würde in all mein Denken hinein sprechen: 
“Der Immanuel, der Gott-mit-uns, ist schon da“ – 
wie damals der Engel in Josefs Traum. 
Manchmal wünsche ich mir, 
ein Engel käme und würde mich zur Krippe führen, 
wo ich Gott im Unscheinbaren begegne- 
wie damals der Engel die Hirten in Bethlehem. 
Manchmal wünsche ich mir, 
ein Engel käme und würde den Stein von meinem Herzen wälzen, 
damit ich den Lebendigen bei den Menschen suche- 
wie damals der Engel am Ostermorgen in Jerusalem. 
Jedes mal, wenn ich um mich schaue, 
sehe ich viele Engel, die meinen Weg kreuzen- 
Engel mit Menschengesichtern, 
Menschen mit Engelgesichtern, 
die mich glauben lassen: 
Die Botschaft von der Menschenfreundlichkeit unseres Gottes, 
die Kunde seiner Menschwerdung wird täglich neu gesagt: 
“Heute ist Euch in der Stadt Davids der Heiland geboren, 
Christus, der HERR“.
(Wilfried Schumacher)