Möglichkeiten zur Liebe

Die Welt besteht aus lauter Gelegenheiten zur Liebe.
(Sören Kierkegaard)

Guter Gott,
Licht will ich sein – dein Licht in der Welt.
Brot will ich sein – dein Brot auf dem Tisch.
Wort will ich sein –dein Wort unter den Menschen.
Werkzeug will ich sein – dein Werkzeug für die, die mich brauchen.

Ich wünsche dir ein offenes Herz
für die vielen guten Dinge in deinem Leben. 

Der Engel der kleinen Gesten
Warte nicht darauf, dass aus den Wolken
zu dir ein Engel hinabsteigt
mit lockigem Haar und Flügeln aus Gold.
Nimm seine Stimme wahr
in jedem Wort, das dich wärmt,
in jedem Gedanken, der dich aufrichtet,
in jeder zärtlichen Geste, die dein Herz berührt.
(Christa Spilling-Nöker)

"Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe.“
(Vinzenz von Paul)

Seht, ich habe immer gesagt, man muss die Menschen froh machen.
(hl. Elisabeth)

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. In der Schule ist Rechenunterricht. Der Lehrer sagt zu Adrian: „Ich gebe dir sechs Euro. Du sollst mit deinem Bruder teilen. Jeder soll genau die Hälfte bekommen. Wie viel erhält dann dein Bruder?“ – „Zwei Euro, Herr Lehrer!“ – „Unsinn - Du kannst ja nicht rechnen!“ Darauf Adrian: „Ich schon, aber mein kleiner Bruder noch nicht!“
2. Der Fahrer eines Kleinwagens verlangt vom Tankwart: „Fünf Liter Benzin und ein bisschen Öl. Darauf der Tankwart sehr höflich: „ Soll ich auch mal kurz in die Reifen pusten?“

Bewahren von Dankbarkeit besteht darin,
dass ich für alles, was ich Gutes empfangen habe, Gutes tue.
(Albert Schweitzer)

Man bleibt jung, solange man noch lernen,
andere Gewohnheiten annehmen und Wiederspruch ertragen kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Gott weiß, was ich denke
Die kleine Tochter war es gewohnt, am Abend ein Abendgebet zu sprechen. Eines Abends hörten die Eltern voller Staunen, wie sie ernst und voll Andacht das Alphabet hersagte. „Warum sprichst du das?“ fragten die Eltern. „Ich bete mein Abendgebet einmal anders, denn heute fallen mir die richtigen Worte nicht ein. Aber wenn ich alle Buchstaben hersage, wird Gott sie sicherlich richtig zusammensetzen. Denn er weiß ja, was ich ihm eigentlich sagen möchte.“

Gott Vater, lege deine liebende Hand
zwischen mich und meiner Angst.
(Monica Maria Nieck)

„SCHMUNZELIGES“
Ein musikalisch nicht versierter Gast bei einem Tischgespräch. „Viele große Komponisten schrieben Kirchenmusik. Zum Beispiel Johann Sebastian Bach, um nur diese drei zu nennen.

Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft,
bilden wir uns ein, alles sei verloren,
dabei fängt nur etwas Neues, etwas Gutes an.
(Lew Tolstoi)

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

Humor Freude Geschichte Kuchen

Humor ist ein Singvogel,
der sich die Welt von oben beschaut.
(Kyrilla Spiecker)

Perspektiven
Der alte Fabeldichter Aesop saß eines Tages am Rand der Straße nach Athen, als ihn ein Reisender fragte: „Welche Art von Menschen leben in Athen?“ Aesop antwortete: „Sag mir bitte zuerst, woher du kommst und was dort für Leute leben.“ Stirnrunzelnd sagte der Mann: „Ich komme von Argos. Die Menschen dort taugen nichts, sie sind Lügner, Diebe, ungerecht und streitsüchtig. Ich war froh, vorn dort wegzukommen.“ „Wie schade“, antwortete Aesop, „dass du die Menschen in Athen genauso erleben wirst.“ Gleich darauf kam ein anderer Reisender vorbei und stellte dieselbe Frage, und als Aesop sich auch bei ihm nach seiner Herkunft und den Bewohnern erkundigte, meinte dieser: „Ich komme von Argos, wo alle Menschen freundlich, ehrbar und wahrhaftig sind. Ich habe sie ungern verlassen.“ Da lächelte Aesop und sagte: „Freund, ich freue mich, dass ich dir sagen kann: Du wirst die Menschen in Athen genauso erleben.“
(aus Griechenland)

Für ein gutes Gespräch sind die Pausen genauso wichtig wie die Worte.
(Heimito von Doderer)

Unser tägliches Brot
Unser tägliches Brot gib uns heute -
bewahre uns davor mehr zu wollen als wir brauchen und uns gut tut.
Gib uns Luft zum Atmen, erholsamen Schlaf, ein Lachen zwischendurch
Heimat in der Freundschaft, Friede im Herzen, Weite der Gedanken
und Liebe zum Leben.
(Beate Schlumberger)

„SCHMUNZELIGES“
Drei Dachdecker sitzen in der Mittagspause auf einem Dachstuhl. Der erste packt sein Brot aus und meint: "Schon wieder Leberwurst! Warum meiner Frau nie was anderes einfällt?" Er wirft es runter. Der zweite Bauarbeiter meint: "Schon wieder Sülze. Meine Liebste will mich doch nur ärgern!" Auch er wirft sein Brot weg. Der dritte Handwerker wirft sein Brot runter, ohne nachzuschauen, mit was es belegt ist. "Warum wirfst du das Brot denn einfach so weg?" - "Schon wieder Käse! Ich hasse Käse." - "Woher weißt du denn, ob Käse darauf ist?" - "Ich habe es mir doch heute Morgen selbst damit belegt!"

Es gibt Worte, die sind wie ein Stück Brot,
das ein gütiger Mensch mit dir teilt.
(Lindolfo Weingärtner)

Brot
Wenn wir sagen: unser tägliches Brot – 
meinen wir alles, was wir brauchen, um in Frieden zu leben. 
Brot ist Friede. 
Essen können statt zu hungern, ist Frieden. 
Trinken können statt zu dürsten, 
warm haben statt zu frieren, ist Frieden. 
Schutz finden in einem Haus, 
arbeiten können und seine Kraft einsetzen dürfen, 
das alles ist Friede, ist tägliches Brot. 
Unser tägliches Brot, von dem wir leben, 
ist auch das Wort eines Menschen. 
Das Wort ist Brot. Das alles ist Brot, 
das wir täglich brauchen 
und für das wir täglich danken.

„SCHMUNZELIGES“
„Das geht zu weit“, tobt der Chef. „Sie schlafen ja hier die halbe Zeit!“ Darauf die Sekretärin: „Na  und? Sie haben mir doch einen Traumjob angeboten!“

Das höchste Glück des Lebens besteht
in der Überzeugung, geliebt zu sein.
(Victor Hugo)

„SCHMUNZELIGES“
Denk nur“, sagt Laura zu ihrer Freundin, „ich habe gestern vier Hufeisen gefunden. Ob das was bedeutet?“ – „Na klar, das bedeutet, dass da irgendwo ein Pferd barfuß herumläuft.“