unsere ganze Woche

Ich laufe nicht!
Der junge Schotte Eric H. Liddell (1902–1945) war Meister im Sprint und gewann 1923 den 100-Meter-Lauf als bester englischer Athlet. Folglich wurde er 1924 ausgewählt, England bei der Olympiade in Paris zu vertreten. Doch der Wettkampf fiel auf einen Sonntag. Nach der Gewohnheit vieler Christen jener Zeit trieb Eric am Sonntag keinen Sport. Er verzichtete also auch auf den Olympiastart, um den Tag des Herrn zu ehren. Seine Freunde konnten sich darüber nicht beruhigen. Da jedoch der 400-Meter-Lauf während der Woche stattfand, wurde Eric angeboten, daran teilzunehmen. Bevor er das Hotel verließ, um den Bus zum Stadion zu nehmen, gab ihm sein Masseur einen Zettel mit den Worten, er solle ihn direkt vor dem Lauf lesen. Als Eric im Stadion ankam, fühlten sich seine Füße an wie Blei. Er dachte: „Ich bin zwar im 100-Meter-Lauf der Beste, vierhundert Meter sind jedoch viel zu viel für mich!“ Dann zog er das Papier aus der Tasche und las: „Im Alten Testament steht geschrieben: ,Wer mich ehrt, den werde auch ich ehren‘ (1 Sam 2, 30).“ Das machte ihm Mut, und er beschloss, sein Bestes zu geben. Vor dem Start gab er den Konkurrenten die Hand. Sein Masseur sagte: „Mit diesem Händedruck verabschiedete er sich buchstäblich von seinen Konkurrenten! Und tatsächlich, er lief derart schnell, dass keiner ihn einholen konnte. Er gewann die Goldmedaille.“ Versuchen auch wir, den Tag des Herrn in Ehren zu halten, dann wird Gott unsere ganze Woche segnen.

„Schmunzeliges“
Zwei Wanderer haben sich in einem Schneesturm verirrt. Plötzlich meint der eine: „Schau her, wir sind in der Nähe eines Bauernhofes. Dort steht ein Huhn.“ Darauf der Wanderkollege: „Das ist kein Huhn, das ist der Wetterhahn auf dem Kirchturm!“

di wichtigsten Dinge

Die wichtigsten Dinge im Leben kann man nicht kaufen:
Glück - Gesundheit - und die Liebe eines Kindes.
Wir danken Gott, dass er uns ein gesundes Kind geschenkt hat.


Von Zeit zu Zeit sich zurückziehen
in das Haus unserer Seele,
schweigen, ausruhen,
ganz für sich sein.
Die Seelenfenster vom Staub
des Alltags befreien,
an verschlossenen Türen rütteln,
sich selber auf den Grund gehen.
Und dann hinaustreten in die Sonne:
Da bin ich wieder!
(Jochen Mariss)


Es gibt immer noch nichts Ansteckenderes
als ein entschlossenes und von Überzeugung geprägtes Leben.

(Teilhard de Chardin)

„Schmunzeliges“
Flüstert der liebestrunkene Schneemann: „Wenn ich dich so ansehe, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter!“

Vom Werden und Bleiben
Werde was du noch nicht bist.
Bleibe was du jetzt schon bist.
In diesem Bleiben und diesem Werden
liegt alles Schöne hier auf Erden.

(Grillparzer)

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht.
Aber dass ich, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.
(Seneca)