Frieden Einheit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Gesegnet seien all jene,
die Hungrige satt machen, Kranke besuchen, Fremde aufnehmen.
Gesegnet seien aber auch all jene,
die Menschen das Denken lehren,
die ihnen beibringen, nach dem Sinn des Lebens zu fragen,
Fragen zu stellen und Antworten zu prüfen.
Gesegnet seien all jene,
die Menschen lehren, dass sie ein Teil der Natur sind,
aber mehr als Pflanze und Tier, Ebenbilder Gottes.
Gesegnet seien all jene,
die Menschen lehren, dass es mehr gibt als all das,
was man fassen, zählen und wiegen kann,
dass Reichtum und Wohlstand noch nicht das Glück sind.
Gesegnet seien all jene,
die Menschen helfen, sich selber zu entdecken,
die Nächsten und Fernen zu verstehen,
die sie lehren, dass wir nicht die Götter sind.
Gesegnet seien all jene,
die trösten können, die andere lieben und anderen Liebe lehren.
(Paul Roth)

Die Liebe sagt immerzu das Gleiche.
Und doch wiederholt sie sich nie.

(Laordaire)

Ich wünsche dir
Ich wünsche dir, dass du deinen Tag lächelnd beginnen kannst,
in froher Erwartung all der vielfältigen Aufgaben,
die auf dich warten und all der Begegnungen, die dir geschenkt werden,
dass du aber auch die nötige Geduld hast,
das zu ertragen, was dir lästig ist oder was dir überflüssig erscheint.

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

(Wilhelm Busch)

„Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten,
sondern um einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt
und für eine schöne Zukunft bestimmt ist.“
(Johannes XXIII.)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Kinderbibel die Hirten

Die Engel verschwanden, und der Himmel verdunkelte sich wieder. Schnell machten sich die Hirten auf den Weg, um das Kind zu sehen. Sie ließen ihre Schafe zurück und liefen nach Betlehem. In Betlehem fanden sie Maria und Josef mit ihrem Kind, das in einer Krippe schlief, so wie der Engel gesagt hatte. Die Hirten erzählten Maria und Josef alles, was der Engel berichtet hatte. Dann kehrten sie zu ihren Schafen zurück. Auf dem Weg zur Weide sangen sie, um Gott zu preisen. Diese Nacht würden sie nie vergessen.

..... und noch ein Impuls:
Wir preisen dich.
Israel hast du zu deinem Volk erwählt
und mit ihnen einen bleibenden Bund geschlossen.
In der Fülle der Zeit hast du Jesus, deinen Sohn, gesandt
und bist in ihm die Wege der Menschen gegangen.
Wir danken dir.
In der Kraft des Geistes begleitest du deine Kirche.
Du beschenkst sie mit der Vielfalt seiner Gaben.
Sie ist die Kirche der Heiligen und der Sünder,
aber du bleibst ihr treu auf dem Weg ins dritte Jahrtausend.
Wir vertrauen auf dir.
Lass dein Reich schon in unserer Zeit spürbar werden:
durch Wahrheit und Liebe unter den Menschen,
durch Gerechtigkeit und Friede zwischen den Völkern.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn. AMEN.
(Gebet auf dem Weg zum Jahr 2000)

..... und noch ein Witz:
Otto steht vor Gericht. Fragt ihn der Richter: „Wollen Sie noch irgendetwas sagen, bevor ich das Urteil verkünde?!“ – „Ja, Herr Richter, es wäre mir sehr angenehm, wenn Sie im Laufe Ihrer Rede das Wort Freispruch unterbringen könnten!“

..... und noch Interessantes:
Den Hirten auf dem Felde, die des Nachts bei den Hürden ihre Herde hüten, wird die Botschaft von der Geburt Jesu zuerst verkündet. Der Evangelist Lukas lässt mit dieser Botschaft für die Hirten etwas Atemberaubendes anklingen.

Abendgebet

Abendgebet

Großer Gott, der Tag klingt langsam aus.
Einiges habe ich heute gehört.
Einiges hat in mir geklungen.
Manche Harmonie. Manche Disharmonie.
Du hast den Grundton gegeben
auf den ich Akkorde aufbauen konnte.
Schenk mir jetzt eine geruhsame Nacht
und morgen eine neue Strophe.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys