„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Lernt es … zu lieben.
Wächst ein Kind mit Kritik auf lernt es zu verurteilen.
Wächst ein Kind mit Hass auf lernt es zu kämpfen.
Wächst ein Kind mit Spott auf lernt es scheu zu sein.
Wächst ein Kind mit Schmach auf lernt es sich schuldig zu fühlen.
Wächst ein Kind mit Toleranz auf lernt es geduldig zu sein.
Wächst ein Kind mit Ermutigung auf lernt es selbstsicher zu sein.
Wächst ein Kind mit Lob auf lernt es dankbar zu sein.
Wächst ein Kind mit Aufrichtigkeit auf lernt es gerecht zu sein.
Wächst ein Kind mit Anerkennung lernt es sich selber zu schützen.
Wächst ein Kind mit Güte und Freundlichkeit auf lernt es die Welt zu lieben.
Wer den Regentropfen erklären kann,
kann auch das Meer erklären.
(Selma Lagerlöf)
Segenswunsch
Mögen die Segnungen jeden Tages die sein,
die Du am meisten brauchst.
(irischer Segenswunsch
"Freude kostet nichts, außer Aufmerksamkeit:
Da sind die vielen kleinen Dinge, über die wir uns täglich freuen können:
den erfrischenden Morgen, die aufgehende Sonne,
den Menschen, der mir freundlich begegnet und mich anstrahlt.
Es braucht nur offene Augen."
(Anselm Grün)
Die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.
(Reinhold Schneider)
… eine Engel
Ich wünsche Dir einen Engel,
der dich begleitet auf deinem Weg, Tag und Nacht,
heute und morgen, allezeit und überall.
Möge er dafür sorgen, dass Dich die Sonne wärmt, ohne Dich zu verbrennen,
dass der Regen dich erfrischt, ohne Dich zu durchnässen
und dass der Wind deine Sorgen davonträgt, ohne dich mit zu reißen.
(Barbara Stelzer)
„All meine Quellen entspringen in dir.“
(Ps 87,7)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Bitten
Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)
An Jesus Christus, der uns Fels und Rückhalt ist, wenden wir uns voll Vertrauen mit unseren Bitten:
1. Mögen wir alle Botschafter der Nächstenliebe sein.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
2. Hilf deiner Kirche und allen Christen, den Willen des Vaters im Himmel zu erfüllen.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
3. Schenke den Geist der Weisheit und Erkenntnis allen Mächtigen der Erde.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
4. Hilf allen Menschen, die Opfer von Gewalt, Missbrauch und Unterdrückung geworden sind.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
5. Schenke allen Menschen, die vom Leben enttäuscht und verbittert sind, neue Hoffnung.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
6. Öffne unsere Ohren und Herzen für dein Wort.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
7. Hilf uns Wege zu finden für die Bewahrung der Schöpfung.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
8. Mögen überall auf der Erde Friede werden.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
9. Stehe den Menschen, die im Sterben liegen, bei mit deinem Trost.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
Starker Gott, du bist unsere Zuflucht und unser Halt. Komm uns zu Hilfe mit deiner Kraft und bleibe bei uns alle Tage, bis in Ewigkeit.
Amen.
Beten wir wie Jesus:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen
Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
eine schöne Geschichte
..... eine schöne Geschichte
„Brot für das Herz“
„Der König freute sich sehr, als sein kleiner Sohn geboren wurde. „Nichts soll ihm zustoßen“, sagte er, „ich will ihm ein eigenes Schloss bauen lassen, in dem er ganz alleine wohnen kann.“ Sobald der Knabe heranwuchs, durfte auch die eigene Mutter nicht mehr in seine Nähe. Diener brachten ihm seine Kleider und legten ihm das Essen hin, dann mussten sie sich sofort wieder entfernen. Der König dachte, dass es dem Prinzen an nichts fehlte. Aber als er wieder einmal durch die großen Fenster zu ihm hineinschaute, musste er zu seinem Entsetzen sehen, dass der kleine Prinz regungslos und bleich in seinem goldenen Stuhl lehnte. Schnell holte der König die besten Ärzte herbei und ließ den Prinzen untersuchen. Die Ärzte steckten die Köpfe zusammen und meinten schließlich, dass der Prinz das üppige Essen nicht vertragen würde. Sie verschrieben ihm zum Frühstück ein einfaches frisches Brot. Der König bestellte sogleich beim besten Bäcker des Landes das Frühstücksbrot. Der Sohn des Bäckers durfte das Brot liefern und es wurde dem Prinzen von den Dienern serviert. Dann blickten alle gespannt durch die großen Fenster, ob dem Prinzen das Brot schmecken würde. Aber er rührte es nicht an, obwohl es durch das ganze Schloss duftete. Das konnte der Bäckersohn nicht begreifen. Als alle weggegangen waren, schlüpfte er unbemerkt in das Schloss, trat vor den Prinzen hin und sagte: „Warum isst Du mein Brot nicht, ich habe mir solche Mühe damit gegeben?“ Der Prinz hob erstaunt seinen Kopf und sagte: „Wer bist Du und wie bist Du hereingekommen?“ „Ich habe Dir Brot gebracht“, sagte der Junge „und ich mache mir große Sorgen um Dich.“ Der Prinz musste lächeln. „Willst Du nicht bei mir bleiben, ich fühle mich so einsam“, sprach er. Das ließ sich der Junge nicht zweimal sagen. Er plauderte mit dem Prinzen und spielte mit ihm im Schlossgarten. Schließlich bekamen beide Hunger und aßen mit großem Appetit gemeinsam das Brot auf. Als der König wieder nach seinem Sohn sah, konnte er ihn fast nicht wieder erkennen. Der Prinz hatte rote Wangen und lachte über das ganze Gesicht. „Das Brot hat ihm gut getan“, dachte er. Da entdeckte er den Bäckerjungen und rief erbost: „Werft ihn hinaus, sperrt ihn ein!“ Am nächsten Tag war der Prinz wieder allein, saß traurig in seinem Stuhl und wollte weder Brot noch sonst etwas essen. Der König musste wohl oder übel den Bäckerjungen holen lassen und bat ihn um Hilfe. Der Junge nahm seinen ganzen Mut zusammen und sagte: „Lieber Herr König, der Prinz braucht nicht nur Brot für den Magen!“ Der König hatte aber noch nie von einem anderen Brot gehört. „Kannst Du auch so ein Brot backen?“ fragte er. „Jeder kann so ein Brot backen“, antwortete der Junge „es enthält Liebe, Freundschaft und Aufmerksamkeit, es vertreibt den Hunger der Einsamkeit und Traurigkeit.“ „Ich weiß, was Du meinst“, sagte der König und nickte mit dem Kopf. „Es ist das Brot für das Herz, und jeder Mensch braucht es genau so dringend wie das Brot für den Magen, ob König oder Bettelmann.“ Dann nahm er die Königin bei der Hand und ging mit ihr zu ihrem Sohn. Sie nahmen auch den Bäckerjungen mit und alle, die den Prinzen lieb hatten. Von nun an war der Prinz nie mehr allein.“

