nimm dir Zeit

Weihnachten:
nicht nur eine schöne Erinnerung an ferne Vergangenheit,
sondern ein Geschehen, das weitergeht.
Die Liebe soll auch heute Hand und Fuß bekommen
und die Wärme eines Herzens in uns Menschen heute:
Mach's wie Gott, werde Mensch!
(Phil Bosmans)

Nimm dir Zeit. Nur ein Acker, der ausruhen konnte, liefert eine prächtige Ernte.
(Ovid)

Kleine Geschenke
Das wärmende Licht der Morgensonne nach dem Dunkel der Nacht.
Das strahlende Blau des Himmels nach Stunden der Mutlosigkeit.
Das fröhliche Lied eines Vogels mitten in sorgenvolle Gedanken hinein.
Das sind kleine Geschenke des Lebens an Dich.
Ich wünsche dir, dass du spüren kannst, wie gut sie dir tun.
(Irmgard Erath)

Weihnachten
Gottes Menschwerdung ist die große Mitteilung seiner Liebe:
In ihr schaut der Mensch Gott ins Angesicht.

(Hildegard von Bingen)

Bist du verzweifelt -bete mit Deiner Verzweiflung zu Gott
Bist du einsam - bete mit Deiner Einsamkeit zu Gott
Hast du Grund zur Freude - dann bete mit Deiner Freude zu Gott
Hast du Grund zur Dankbarkeit - dann bete mit Deiner Dankbarkeit zu Gott

Nur das fröhliche Herz ist fähig,
Wohlgefallen am Guten zu finden.

(Immanuel Kant)

FÜR DEN TAG
Gottes Wort ist wirklich mächtig. Wenn ich die Worte, die mich im Gottesdienst ansprechen, mit in den Tag hineinnehme und sie langsam beim Lesen oder Arbeiten wiederhole, indem ich sie sozusagen ständig wiederkäue, schaffen sie neues Leben in mir. Manchmal, wenn ich nachts aufwache, sage ich sie immer noch vor mich hin, und sie werden wie Flügel, die mich über die Stimmungen und Stürme der Tage und Wochen hinwegtragen. (Henri J. M. Nouwen)

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns,
wir müssen uns nach ihr richten.

(Matthias Claudius)

Psalm 86,3-4
Du bist mein Gott. Sei mir gnädig, o Herr! Den ganzen Tag rufe ich zu dir.
Herr, erfreue deinen Knecht; denn ich erhebe meine Seele zu dir.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Soll ich Ihnen das Mittagessen in die Kabine bringen?", fragt der Ober den seekranken Passagier. "Oder sollen wir es gleich für Sie über Bord werfen?
2. Der Pfarrer fragt: "Was müsst ihr zuerst tun, damit eure Sünden vergeben werden?" Klein Fritzchen antwortet brav: "Zuerst sündigen, Herr Pfarrer..."
3. „Ich würde gerne in den Alpen Ski laufen“ klagt der Tausendfüßler, „aber bis ich meine Bretter angeschnallt habe, ist der Winter längst vorbei!“

Der Mensch allein ist unvollkommen.
Er braucht einen zweiten, um glücklich zu sein.

(Blaise Pascal)

Frieden Zusammenhalt

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Du große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin. Ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und du mich fütterst, wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte dich: Bleibe in meiner Nähe und halte mich. Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: Du, kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf, weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen darf, weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich deine Wärme spüre und ich dich lieb habe, weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann. Ich bitte dich: Bleibe in meiner Nähe und halte mich.
(nach Gerhard Kiefel)

„Sammelt euch Schätze im Himmel …
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“

(Jesus, Mt 6,20a.21)

Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel,
sondern wir schaffen sie selbst,
sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen.
(Fjodor M. Dostojewski)

Was es auch Großes zu erstreben gibt:
Den Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das Beste,
was man auf dieser Welt tun kann.

(Peter Rosegger)

Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.

(Thomas von Aquin)

Man sagt „es dauert nur
eine Minute, um einen besonderen Menschen zu erkennen,
eine Stunde, ihn schätzen zu lernen,
einen Tag um ihn lieb zu gewinnen,
aber ein ganzes Leben, ihn zu vergessen".

Erfahrung ist der Anfang der Weisheit.

(Alkmann)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Gott, wir brauchen deine Hilfe. Für uns und andere bitten wir:
1. Die Familie ist ein großes Geschenk. Gib uns Mut und Ideen zum einem liebevollem Miteinander und ein fürsorgliches Dasein. Wir bitten: Gott, hilf uns.
2. Immer wieder Krieg! Und die vielen Menschen, die unter ihm leiden! Gib uns Mut, auf Frieden unter den Völkern zu hoffen und uns dafür einzusetzen. Wir bitten: Gott, hilf uns.
3. Die Güter der Erde sind ungleich verteilt. Wir fürchten die Folgen. Gib uns Mut zum Verzicht und Geduld im Bemühen um einen gerechten Ausgleich. Wir bitten: Gott, hilf uns.
4. Viele Menschen können nicht in Freiheit und würdigen Bedingungen leben. Gib uns Mut alles Mögliche zu tun, dass das Leben unserer Mitmenschen gelingt. Wir bitten: Gott, hilf uns.
5. Nicht alle können ihren Glauben in Freiheit leben und ausüben. Gib uns Mut, uns für Akzeptanz, zum Respekt und zur Wertschätzung. Wir bitten: Gott, hilf uns.
6. Es gibt so viele, die nichts oder nicht genug von dir wissen. Gib uns Mut, ihnen durch Wort und Tat die Wahrheit nahezubringen. Wir bitten: Gott, hilf uns.
7. Die Christenheit ist uneins und zerstritten. Gib uns Mut zur Verständigung und zur Zusammenarbeit, auch bei verschiedener Meinung. Wir bitten: Gott, hilf uns.
8. Wir sind oft unsicher im Urteil über Wahr und Falsch, über Gut und Böse. Gib uns Mut, nach deinem Willen zu fragen und unserem Gewissen zu folgen. Wir bitten: Gott, hilf uns.
9. Sorgen und Ängste lähmen unsere Kraft. Gib uns Mut, dass wir uns auf dein Wort verlassen und tun, was jetzt nötig, was jetzt möglich ist. Wir bitten: Gott, hilf uns.
Du wirst uns helfen, Herr, unser Gott; wir vertrauen dir durch Jesus, deinen Sohn, unseren Bruder. Amen.

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen


Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.