schöne Geschichte auch zur Weihnachtszeit

Die Geschichte passt doch zur Weihnachtszeit
„Ein Kind ist das Geschenk, das unserem Leben wahrhaft Sinn gibt!"
Schönen Tag, Aloys


Das größte Geschenk Gottes an die Menschen
Ratsuchende Menschen kamen täglich zu dem alten Mönch, der sich oben im Kloster geduldig die Sorgen der Menschen anhörte. Seltsame Antworten gab er auf ihre Fragen und niemals einen konkreten Rat. Dennoch kamen sie immer wieder, manche von weit her. So war an diesem Tag auch ich gekommen. Es war Abend geworden und Zeit für mich, das Kloster wieder zu verlassen. Eine Frage durfte ich dem Mönch noch stellen, dem Mönch, den man Chrysostomos nannte, "Goldmund" zu Deutsch. Er trug diesen Namen nach einem Heiligen aus dem 4. Jahrhundert, dem man nachsagte, dass jedes Wort aus seinem Mund von tiefer Weisheit geprägt war. "Das größte Geschenk, das Gott den Menschen gibt", fragte ich, "was ist es?" "Wasser", sprach Chrysostomos ohne zu zögern. "Wasser ist ein wunderbares Element! Oftmals habe ich tagelang nicht getrunken, nur um dann umso tiefer zu spüren, wie gut es tut - und um zu danken!" Während ich noch über seine Worte nachsann, sprach er schon weiter: "Brot, wie herrlich ist doch Brot! Seit Kindestagen habe ich immer wieder gefastet, um dann erneut seine Köstlichkeit zu schmecken, das Geschenk neu zu erfahren und um noch dankbarer zu sein!" Ich dankte für die Antworten. Ich war nur Gast auf dem Berg Athos, dem Berg der Mönche, die auf das Schönste verzichten, um es wahrhaft zu erkennen. "Du fragtest nach dem größten Geschenk?", hörte ich Chrysostomos, als ich schon zur Tür blickte, "ich habe deine Frage noch nicht beantwortet!". Erstaunt wandte ich mich um. "Das größte Geschenk, das Gott einem Menschen machen kann, ist ein Kind!", sagte er mit einem Ausdruck, der keinen Zweifel offen ließ. "In einem Kind wird Gottes Schöpfungskraft sichtbar und tritt seine Menschlichkeit hervor. Ein Kind ist das Geschenk, das unserem Leben wahrhaft Sinn gibt!"

für das Schöne

Das Beste im Leben ist, 
Verständnis für das Schöne zu haben.

(Menander)

Ein Blick zurück
Im Vorübergehen der Zeit innehalten.
Zurückschauen und sehen, was das Leben gegeben hat.
Sich wundern, wieviel sich ereignete in den erlebten Jahrzehnten.
Dankbar sein für das Gute, das Schöne auf unserem Lebensweg.
Wahrnehmen und wahr sein lassen, wie schnell alles ging.
Wieder und wieder staunen, durchgekommen zu sein,
durch Gefahren, Krankheit und Ängste sich erinnern und nicht vergessen.
Aber auch Freude zulassen Über Mauern die stürzen.
Im Vorüber der Zeit der erlebten Behütung betend gedenken.
Im Blick zurück entdeckend: Wir wurden geführt.
Aus allen Erfahrungen die Zuversicht schöpfen:
In jeder Zukunft bist du unser Leben.
(nach Theresia Hauser)

Freundschaft
Die Freundschaft lässt sich nicht von der Wirklichkeit trennen,
genauso wenig wie das Schöne.
Sie ist ein Wunder wie das Schöne.
Und das Wunder besteht einfach in der Tatsache, dass sie existiert.
(Simone Weil)


stärken als Vertrauen

Nichts kann den Menschen mehr stärken als Vertrauen,
das man ihm entgegenbringt.

(Paul Claudel)

Gott wird Mensch, in unserer Zeit,
in der heutigen Situation, in einer Welt, die nur eines braucht:
GOTT wird MENSCH, und der Mensch wird MENSCH.

(Werner Schaube)

Der beste Weg zur Vollkommenheit zu gelangen,
ist, sich in kleinen Dingen alle Mühe zu geben.

(Mary Ward)

In unseren Begegnungen
in unserem Lachen und Weinen
leuchtet unerwartet ein Stern auf
der aus dem Ewigen aufscheint
In unseren Beziehungen
in unserem Arbeiten und Genießen
scheint vertrauensvoll ein Stern auf
der unsere einmalige Würde aufzeigt
In unserem Ringen und Streiten
in unserem Leiden an Ungerechtigkeiten
erhellt ein wärmendes Licht
unseren Aufbruch zum Frieden .
(Pierre Stutz)

Über allem Vergangenen steht Gottes Güte und Vergebung.
(Dietrich Bonhoeffer)

Weihnachten ist das Rufen Gottes
nach Liebe unter den Menschen,
nach Verständnis und Hilfsbereitschaft,
nach Vergebung und Versöhnung,
nach Frieden und Freundschaft.
(Phil Bosmann)

Die Dinge, auf die es im Leben ankommt, kann man nicht kaufen.
(unbekannt)

Ich möchte dir einen kleinen Stern mit auf den Weg geben,
der dir Licht schenkt, wenn es dunkel wird
und dich tröstet, wenn du traurig bist.

(Irmgard Erath)

Das Leben versteht man nur im Rückblick;
gelebt werden muss es aber vorwärts.

(Sören Kierkegaard)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Zwei Frauen treffen sich. „Ich war gestern mit meinem Mann auf dem Weihnachtsmarkt.“ „Und, bist du ihn losgeworden?“
2. Im Winter ist es wirklich nicht leicht“, meint Frau Müller gegenüber ihrer Nachbarin, „immer zwischen Mann und Ofen hin und her zu rennen.“ – „Wie recht Sie haben. Sobald man auf einen aufpasst, geht der andere aus!“
3. Danke, Mama und Papa für das schöne Weihnachtsgeschenk. ,,Die Stiefel sind so toll", schwärmt sie, "ich fühle mich wie in meiner eigenen Haut!" "Kein Wunder", sagt der kleine Bruder, "die sind ja auch aus Ziegenleder"!!!"

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.