Du Gott des Aufbruchs, segne uns,
wenn wir dein Rufen vernehmen,
wenn deine Stimme lockt,
wenn dein Geist uns bewegt
zum Aufbrechen und Weitergehen.
Du Gott des Aufbruchs,
begleite und behüte uns,
wenn wir aus Abhängigkeiten entfliehen,
wenn wir uns von Gewohnheiten verabschieden,
wenn wir festgetretene Wege verlassen,
wenn wir dankbar zurückschauen
und doch neue Wege wagen.
Du Gott des Aufbruchs,
wende uns dein Angesicht zu,
wenn wir Irrwege nicht erkennen,
wenn uns Angst befällt,
wenn Umwege uns ermüden,
wenn wir Orientierung suchen
in den Stürmen der Unsicherheit.
Du Gott des Aufbruchs,
sei mit uns unterwegs zu uns selbst,
zu den Menschen, zu dir.
So segne uns mit deiner Güte,
und zeige uns dein freundliches Angesicht.
Begegne uns mit deinem Erbarmen,
und leuchte uns mit dem Licht deines Friedens
auf allen unseren Wegen.
Michael Kessler (* 1944)
(Gotteslob Seite 69, Nummer 13,5)
Ausmalbild Erde Stern
Wunder entdecken
Wunder gibt es, um uns zu lehren,
überall das Wunderbare zu erkennen.
(Augustinus)
Bewundernd und anbetend
Der Mensch erforscht zwar in einer bis jetzt unerhörten Weise die Gesetze der Natur;
aber die Geheimnisse werden dadurch nicht kleiner, sondern größer.
Er kann vor all dem nur bewundernd und anbetend stehen.
Für Wunder muss man beten,
für Veränderungen muss man arbeiten.
(Thomas von Aquin)
Wunderbares Wort
Weihnachten du Fest des Lichts und des Lächelns
Weihnachten du Zeit der Hoffnung und der Geborgenheit
Weihnachten du Quell der Freude und des Glücks
Weihnachten ich wärme mich an diesem wunderbaren Wort
(Cornelia Elke Schray)
„SCHMUNZELIGES“
Frage im Religionsunterricht: „Was war Jesus von Beruf?“ Ute: „Er war Student. Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte lange Haare und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder!“

