Das Bild zeigt eine Pieta in der Pfarrkirche Christkönig.
Das Wort „Pietà“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet ungefähr „Mitleid“ oder „Mitgefühl“.
Auf einer Pietà sieht man meistens Maria, die Mutter von Jesus.
Sie hält den toten Jesus auf ihrem Schoß.
Jesus ist vorher am Kreuz gestorben.
Maria schaut traurig auf ihren Sohn und trauert um ihn.
Die Pietà zeigt also einen sehr traurigen Moment.
Gleichzeitig sieht man, wie sehr Maria ihren Sohn liebt.
Sie hält ihn vorsichtig und beschützt ihn, obwohl er nicht mehr lebt.
Mit einer Pietà möchten Künstler zeigen, dass Menschen traurig sein dürfen, wenn sie jemanden verlieren.
Die Darstellung soll bei den Menschen Mitgefühl und Trost auslösen.
Für Christen erinnert die Pietà außerdem an den Tod von Jesus und an die Hoffnung auf seine Auferstehung.
Eine der berühmtesten Pietàs ist die Pietà von Michelangelo.
Michelangelo hat sie aus weißem Marmor geschaffen.
Maria sitzt dort und hält Jesus auf ihrem Schoß. Sie wirkt sehr ruhig und traurig.
Lieber Gott,
du siehst unsere Trauer und unseren Schmerz.
So wie Maria um Jesus getrauert hat,
sei auch bei uns, wenn wir traurig sind
und einen Menschen vermissen.
Schenke uns Trost und Kraft.
Hilf uns, einander zu lieben und füreinander da zu sein.
Lass uns daran glauben,
dass nach der Trauer neue Hoffnung kommt.
Amen.
wo er sich sammelt
Der Mensch braucht Stunden,
wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.
(Albert Schweitzer)
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,
sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
(Jean Paul)
Ein Tag verabschiedet sich
Ein wenig innehalten und kurz zurückblicken
auf 24 Stunden gelebtes Leben
Dankbar sein für
jede Enttäuschung und jeden Glücksmoment
Denn jede Erfahrung war mir ein Lehrmeister
Schlechtes loslassen
und Gutes mitnehmen
um wieder mit einem Herz voller Hoffnung
nach vorne zu schauen
auf einen neuen Tag
Man sollte nicht schneller fahren, als der Schutzengel fliegen kann.
(Peter Ustinov)
„Schmunzeliges“
„Aber Gustav“, ruft die Baronin ärgerlich, „warum pfeifen Sie ständig so ordinäre Schlager?“ – „Das tue ich nur beim Stiefelputzen, gnädige Frau. Beim Silber pfeife ich Beethoven!“
Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Ein Engel ist jemand, den Gott dir ins Leben schickt.
Der Psalm 58 – für Kinder erklärt
Der Psalm 58 – für Kinder erklärt
Wir dürfen Gott unsere Wut und unsere Sorgen ehrlich sagen und darauf vertrauen, dass Gott für Gerechtigkeit sorgt. Der Psalm 58 ist ein Gebet von David. Er ärgert sich darüber, dass mächtige Menschen ungerecht sind und anderen Menschen weh tun. David bittet Gott, Ungerechtigkeit nicht einfach hinzunehmen, sondern für Gerechtigkeit zu sorgen. Gott, manche Menschen tun anderen Unrecht. Bitte hilf, dass das Böse nicht gewinnt und dass es gerecht zugeht.“
Der Psalm 58
1 Gott, der gerechte Richter
[Für den Chormeister. Nach der Weise «Zerstöre nicht!». Ein Lied Davids.]
2 Sprecht ihr wirklich Recht, ihr Mächtigen? /
Richtet ihr die Menschen gerecht?
3 Nein, ihr schaltet im Land nach Willkür, /
euer Herz ist voll Bosheit; /
eure Hände bahnen dem Unrecht den Weg.
4 Vom Mutterschoß an sind die Frevler treulos, /
von Geburt an irren sie vom Weg ab und lügen.
5 Ihr Gift ist wie das Gift der Schlange, /
wie das Gift der tauben Natter, die ihr Ohr verschließt,
6 die nicht auf die Stimme des Beschwörers hört, /
der sich auf Zaubersprüche versteht.
7 O Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Mund! /
Zerschlage, Herr, das Gebiss der Löwen!
8 Sie sollen vergehen wie verrinnendes Wasser, /
wie Gras, das verwelkt auf dem Weg,
9 wie die Schnecke, die sich auflöst in Schleim; /
wie eine Fehlgeburt sollen sie die Sonne nicht schauen.
10 Ehe eure Töpfe das Feuer des Dornstrauchs spüren, /
fege Gott die Feinde hinweg, ob frisch, ob verdorrt.
11 Wenn er die Vergeltung sieht, freut sich der Gerechte; /
er badet seine Füße im Blut des Frevlers.
12 Dann sagen die Menschen: «Der Gerechte erhält seinen Lohn; /
es gibt einen Gott, der auf Erden Gericht hält.»
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

