Tagesevangelium

….. das Tagesevangelium vom 29. März 2025

Lukas 15, 1–3.11–32


In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber
und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht!
Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land.
Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf;
der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte:
Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss,
ich aber komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater,
ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner!
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.
Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm.
Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an,
steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße!
Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Und sie begannen, ein Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen
und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir
und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat,
da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir
und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen;
denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Man hat es Jesus übelgenommen, dass er zu den Sündern gut war. Jesus hat darauf mit drei Gleichnissen geantwortet: das verlorene Schaf, die verlorene Drachme, der verlorene Sohn. Der ältere Bruder des verlorenen Sohnes vertritt die Gerechtigkeit, wie er sie versteht, aber Gottes Gerechtigkeit ist von anderer Art. Gott freut sich, wenn er einem Sünder vergeben kann, mehr noch als er sich über die Werke seiner ersten Schöpfung freut.

Guter Vater, egal wie oft ich falle, du stehst immer mit offenen Armen da und nimmst mich auf. Ich darf immer auf deine Vergebung hoffen und darauf, dass ich mir deine Liebe nicht erst verdienen muss. Du liebst mich hier und jetzt genau so, wie ich bin.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

Lieben heißt, das Glück

Lieben heißt, das Glück des Anderen suchen.
(Don Bosco)

Christus nachfolgen:
Nicht nur in Gedanken,
nicht nur mit der Zunge.
Christus nachfolgen:
Den Aufbruch wagen,
in Bewegung geraten.
Christus nachfolgen:
Schritt für Schritt hinter ihm hergehen,
in seinen Fußspuren das Laufen lernen.


„Schmunzeliges“
Fritz, seine Großmutter und Onkel Robert gehen zusammen in den Zoo. Als der Onkel ein wenig entfernt ist, sagt Fritz: "Schau mal, Omi, dieser Affe sieht aus wie Onkel Robert." Da sagt die Oma: "Na na na, das ist eine Beleidigung!" Da antwortet Fritz: "Aber der Affe hört mich doch nicht aus dieser Entfernung."

Gott
hat sein letztes, sein tiefstes, sein schönstes Wort
in die Welt hinein gesagt, ein Wort,
das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Und dieses Wort heißt:
Ich liebe dich, du Welt und du Mensch.

(Karl Rahner)

„Schmunzeliges“
Papa kennst du den Unterschied zwischen dem Radio, dem Fernseher und einer Taschengelderhöhung?“ „Nein“ – „Radio hört man, Fernsehen sieht man. Nur von der Taschengelderhöhung hört und sieht man nichts!“

Gott lässt sich nicht erreichen,
aber er steht als Ziel vor dir.

(Antoine de Saint-Exupery)

An bösen Worten,
die man ungesagt hinunterschluckt,
hat sich noch niemand
den Magen verdorben.
(Winston Churchill)

„Schmunzeliges“
Auf einer Wiese unterhalten sich zwei Kühe. „-Weißt du“, fragt die eine, „warum die Zenzi so mager ist?“ „Natürlich“, entgegnet die andere, „weil sie abergläubisch ist. Sie frisst ja nur vierblättrigen Klee.“


Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.
(J.W. von Goethe)