1. Es blüht, den Engeln wohlbekannt, in Gottes Paradiese
Die schönste Ros aus heilgem Lamd, von Farb und Duft so süße.
Sie übertrifft der Sonnen Glanz,
ihr Schein durchdringt die Wolken ganz
auf wunderbare Weise.
2. Die schöne Rose, die ich mein,
die alle Welt erfreuet, / bist du, Maria, Jungfrau rein, von Gott gebenedeiet.
Du Gott des Vaters Tochter bist,
du wahre Mutter Jesu Christ,
du Braut des Heilgen Geistes.
3 Drum kein Geschöpf im Himmel ist dir, Jungfrau, zuvergleichen;
denn du nach Gott die Höchste bist, all Schönheit muss dir weichen.
Es hüllt dich ein der Sonne Glanz,
dein Haupt umgibt ein Sternenkranz,
du bist das große Zeichen.
wahrer Friede gründet
Friede
V Täglich ist irgendwo auf der Erde Krieg.
Täglich leiden und sterben Menschen, weil kein Friede ist.
Unser Herz möchte verzagen.
Doch Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens,
durch sein Wort, in seinem Tod und seiner Auferstehung Frieden in die Welt gebracht.
Der wahre Friede gründet in Gott.
L Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
(Joh 14,27)
V Als Jesus geboren wurde, verkündeten Engel der Welt den Frieden: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe.“
A Friede den Menschen auf Erden.
V Menschen aller Religionen und Nationen beten um den Frieden.
A Friede den Menschen auf Erden.
V Verantwortliche in Politik und Gesellschaft folgen der Stimme ihres Gewissens und setzen sich für Frieden und Gerechtigkeit ein.
A Friede den Menschen auf Erden.
V Familien und Gemeinschaften hören nicht auf, in Geduld und Liebe einen neuen Anfang im Miteinander zu suchen.
A Friede den Menschen auf Erden.
(aus dem Gotteslob 680,2)
in Gottes Augen einzigartig
Du bist in Gottes Augen einzigartig und kostbar.
Für Dich hat er diese Welt geschaffen.
Was auch schiefgegangen ist,
was auch immer Dein Herz bedrückt,
was man Dir auch einzureden versucht,
vergiss nie, in Seinen Augen bist Du wertvoll
und ein Geschenk für die Welt.
Hab Mut, Du selbst zu sein.
Hab Mut, glücklich zu sein.
Hab Mut, Gott zu vertrauen.
(Teresa Zukic)
Wer mit sich selbst im Frieden leben will,
muss sich so akzeptieren, wie er ist.
(Selma Lagerlöf)
Wir müssen auf unsere Seelen hören, wenn wir gesund werden wollen. Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen, er wird allein sein. "Alles ist mit Allem verbunden."
(Hildegard von Bingen)
Dem Heiteren erscheint die Welt auch heiter.
(Johann Wolfgang von Goethe)
„Schmunzeliges“
Nach einem Kneipenbesuch taumeln zwei Saufbrüder nach Hause. Da meint der eine: „Wenn ich jetzt nach Hause kommen, kocht meine Frau vor Wut.“ Entgegnet der andere: „Du hast es aber gut. Ich bekomme um diese Uhrzeit nichts Warmes zu Essen.“
Je dunkler es um uns wird,
desto mehr müssen wir das Herz öffnen
für das Licht von oben.
(Edith Stein)

