meine Herzenswünsche

Morgengebet

Lieber Gott,
schenke mir an diesem Morgen einen friedvollen Geist,
ein dankbares Herz und die Zuversicht,
dass jeder neue Tag auch neue Hoffnung in sich trägt.
Lass meine Sorgen klein und meine Gedanken voller Licht sein.
Mögen meine Herzenswünsche zahlreich sein
und meine Schritte mich zu Freude, Liebe und innerem Frieden führen.
Bewahre mich vor Kummer und Zweifel
und öffne die Tür meines Herzens für all das Gute,
das dieser Tag für mich bereithält.
Möge nur das Glück durch meine Tür treten,
mögen Liebe und Segen mich begleiten
und möge ich auch in den kleinen Dingen die großen Geschenke des Lebens erkennen.
Herr, segne diesen neuen Tag,
fülle ihn mit Licht und Wärme
und lass mich ihn mit einem Lächeln beginnen.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Schönen Tag, Aloys


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 20. Oktober 2026

Evangelium Lukas 12,35–38

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen!
Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten,
der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft!
Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt!
Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten,
sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.
Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Zeit des Evangelisten Lukas weiß, dass Jesus als Menschensohn und Weltenrichter kommen wird, aber sie weiß nichts über den Zeitpunkt dieses Kommens (Apg 1, 7), und sie beginnt zu begreifen, dass bis dahin noch viel Zeit vergehen wird – die ganze Zeit der Kirchengeschichte, deren Anfang Lukas in der Apostelgeschichte dargestellt hat. Wie lange es bis zum Ende noch dauern wird, ist im Grunde unwichtig gegenüber der Tatsache, dass es sicher bevorsteht. Plötzlich wird es da sein, wird Er da sein, vielleicht erst am Ende einer langen Wartezeit, „in der zweiten oder dritten Nachtwache“ (V. 38). Wachsamkeit und Treue sind die Grundhaltungen des Christen in dieser Zeit. Zur Wachsamkeit mahnt das Bildwort vom Gürtel und der brennenden Lampe (V. 35–36); die Verse 37–38 sagen außerdem, was der Herr für die Knechte bereithält, die auf ihn gewartet haben, ohne zu erlahmen: Er selbst wird ihr Lohn sein. Die Tischgemeinschaft mit ihm bedeutet Lebensgemeinschaft und Freude ohne Ende.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)