Bleibe bei uns Abendgebet

Abendgebet

Lieber Gott, lass es Abend werden.
Das hat meine Mutter immer gesagt.
Heute bin ich froh, dass es Abend geworden ist.
Ein voller Tag liegt hinter mir.
Ich bitte dich: Bewahre die vielen
schönen Erinnerungen von heute in meinem Herzen.
Hilf mir, die schmerzhaften Momente loszulassen.
Bleibe bei uns allen in dieser Nacht
Uns stärke uns für morgen mit deinem Segen.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.


Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys

werdet wie die Kinder

1. Wer will fleißige Handwerker seh'n, 
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Stein auf Stein, :| das Häuschen wird bald fertig sein.

2. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: O wie fein, :| der Glaser setzt die Scheiben ein.

3. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Tauchet ein, :| der Maler streicht die Wände fein.

4. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Zisch, zisch, zisch, :| der Tischler hobelt glatt den Tisch.

5. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Trapp, trapp, drein, :| jetzt geh'n wir von der Arbeit heim.

6. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Poch, poch, poch, :| der Schuster schustert zu das Loch.

7. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Stich, stich, stich, :| der Schneider näht ein Kleid für mich.

8. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Rühre ein, :| der Kuchen wird bald fertig sein.

9. Wer will fleißige Handwerker seh'n,
der muss zu uns Kindern geh'n.
|: Hopp, hopp, hopp, :| jetzt tanzen alle im Galopp.

Tagesevangelium

….. Evangelium vom 02. Mai 2025

Evangelium Matthäus 10, 22–25a


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden;
wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere.
Denn, amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave,
dass es ihm geht wie seinem Herrn.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Jünger Jesu erleiden das Schicksal dessen, der sie sendet: Man wird sie hassen und verfolgen. „Man“, das sind „die Menschen“ (10, 17); nach 10, 22 sind es „alle“: alle, die sich der Botschaft Jesu verschließen, die Nichtchristen also, Juden und Heiden. In der Geschichte des Christentums ist allerdings auch der Fall eingetreten, dass Christen von Christen um ihres Glaubens willen verfolgt wurden, und das ist bitter. Auch hier gilt: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister. Für die Zeit der Verfolgung werden dem Jünger zwei Verhaltensweisen aufgetragen, die freilich nicht auf einer Ebene stehen: die Standhaftigkeit und die Flucht (10, 22.23). Die Flucht kann in einer konkreten Situation ein Gebot der Klugheit sein, vielleicht sogar eine Form der Standhaftigkeit. Standhaftigkeit aber bedeutet, unter dem Kreuz auszuharren „bis ans Ende“; ihr gilt die Verheißung Jesu.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)