Bei der Hochzeit zu Kana

Bei der Hochzeit zu Kana verwandelte Jesus Wasser in Wein. Das geschah auf Bitten seiner Mutter Maria, als der Wein ausging. Jesus wies zunächst darauf hin, dass seine Stunde noch nicht gekommen sei, gehorchte dann aber dem Wunsch, ließ Wasser in sechs Steinbehälter füllen und daraus Wein schöpfen. Der Wein war besser als der vorherige, und damit zeigte Jesus seine göttliche Macht und setzte ein Zeichen des Segens für die Brautleute.

Mit Maria, unserer mutigen Fürsprecherin treten wir vor Gott, unseren Vater und rufen voller Vertrauen:

1. In unseren ersten Krug füllen wir all unsere Ängste des Alltags. – Wir bringen sie zu dir und bitten dich: Wandle Du unsere Ängste, die unser Alltag mit sich bringt in neuen Mut und Hoffnung sowie in eine neue Menschlichkeit.

2. In unseren zweiten Krug füllen wir all unsere Neid, unseren Hass und unsere Eifersucht, die unser Zusammenleben oft erschwert. –Wir bitten dich: Wandle sie um in eine echte Nächstenliebe und Offenherzigkeit, wie Jesus sie verkündet hat.

3. In unseren dritten Krug füllen wir all unsere Vernachlässigungen, weil wir unseren Alltag so oft mit Terminen verplanen, dass wir kaum noch Zeit füreinander finden. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir wieder mehr Zeit füreinander finden und wir in jeder Begegnung Dich wahrnehmen und unter uns wissen.

4. In unseren vierten Krug füllen wir all unsere Traurigkeit, die uns oft niederdrückt. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir gestärkt sagen können: „Die Freude am Herr ist unsere Stärke!“

5. In unseren fünften Krug füllen wir all unsere Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen, Nachbarn und Freunden. –Wir bitten dich: Wandle sie um in Akzeptanz und Toleranz gegenüber allen Menschen und führe uns so zu einem respektvollen Umgang und achtsamen Miteinander

6. In unseren sechsten Krug füllen wir in Stille all unsere ganz persönlichen Bitten; jede von uns darf das hineingeben, was wir gerade fühlen, denken, all das was uns beschäftigt oder belastet.

Gott, unser Vater, Maria, diese mutige Frau aus Nazareth, half wo Menschen in Not gerieten. Öffne unsere Augen für die Not unserer Mitmenschen. Marias Mut tat gut, denn sie ergriff die Initiative. So bitten wir dich, bewahre uns vor Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Ermutige uns wie Maria, damit wir auf Jesus und sein Wort verweisen. Hilf uns, dass auch wir selbst dein Wort und deine Weisung beachten. Schenke uns immer wieder Vertrauen zu dir, damit wir uns führen lassen von dir. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Baumstamm einer

Frage
Das Foto zeigt den Baumstamm einer …


A Akazie
B Eiche
C Lärche
D Linde

..... und noch ein Impuls:
Siehst du Gott nicht?
An jeder stille Quelle, unter jedem blühenden Baum
begegnet er mir in der Wärme seiner Liebe.
(Johann Wolfgang von Goethe)

..... und noch ein Witz:

Säuselt die Frau: „Siehst du, mein Schatz, jeder Baum bekommt im Frühjahr ein neues Kleid.“ – Gewiss, meine Liebste, aber er macht es sich ja auch selbst!“

Die Lösung gibt es morgen.



es blüht

1. Es blüht, den Engeln wohlbekannt, in Gottes Paradiese
Die schönste Ros aus heilgem Lamd, von Farb und Duft so süße.
Sie übertrifft der Sonnen Glanz,
ihr Schein durchdringt die Wolken ganz
auf wunderbare Weise.

2. Die schöne Rose, die ich mein,
die alle Welt erfreuet, / bist du, Maria, Jungfrau rein, von Gott gebenedeiet.
Du Gott des Vaters Tochter bist,
du wahre Mutter Jesu Christ,
du Braut des Heilgen Geistes.

3 Drum kein Geschöpf im Himmel ist dir, Jungfrau, zuvergleichen;
denn du nach Gott die Höchste bist, all Schönheit muss dir weichen.
Es hüllt dich ein der Sonne Glanz,
dein Haupt umgibt ein Sternenkranz,
du bist das große Zeichen.