….. Tagesevangelium vom 13. Juni 2025
Evangelium Lukas 10, 1–9
In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus
und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!
Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe!
Grüßt niemanden auf dem Weg! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen;
andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.
Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe!
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
In Kapitel 9,1–6 hat Lukas von der Aussendung der Zwölf berichtet. Inzwischen hat Jesus seine Tätigkeit in Galiläa abgeschlossen und ist auf dem Weg nach Jerusalem. Die Zeit drängt, und die Ernte ist groß (10,2). „Ernte“ ist in der Sprache der Bibel ein Bild für das endzeitliche Gericht Gottes über die Völker. Dass sich die Mission auf alle Völker ausdehnt, darauf weist die Zahl 70 hin; ihr liegt wohl die Vorstellung zugrunde, dass es in der Welt 70 nichtjüdische Völker gibt (vgl. Gen 10). Jesus, der den Weg des Gottesknechtes geht, weiß sich zu allen Völkern gesandt (vgl. Jes 42,6; 49,6). Die Aussendungsrede (Lk 10,2–11) gibt Anweisungen über die Ausrüstung der Missionare und über ihr Verhalten in den Häusern und Ortschaften. Eine doppelte Tätigkeit wird den Jüngern aufgetragen: die Tat und das Wort (Wunder und Verkündigung). Beide sind Fortsetzung der Tätigkeit Jesu selbst, Zeichen, die nicht übersehen werden können. Daher am Schluss das Drohwort gegen die ungläubigen Städte.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
... drei Wünsche:
www.aloys-trier.de/2024/08/24/drei-wuensche-2/
www.aloys-trier.de/2025/03/19/19-maerz-heiliger-josef/
www.aloys-trier.de/2023/10/12/wie-lange-ich-lebe/
Nimm dir Zeit Impulszettel
stärke uns, heiliger Geist
V Um unserer Lebendigkeit willen beten wir zu dir, Heiliger Geist.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir ängstlich, misstrauisch oder eifersüchtig sind.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir ausweichen, einander und uns selbst verlieren.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir uns einsam und verlassen fühlen.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn alles zerbrochen ist.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn uns die Sorgen des Alltags gefangen halten.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir uns in Abhängigkeiten verstrickt haben.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir krank sind, dem Leben nicht mehr trauen können.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn wir zweifeln, stärke du unseren Glauben.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn alles aussichtslos erscheint, stärke du unsere Hoffnung.
V Wenn wir nicht lieben können, entfache du unsere Liebe.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Wenn uns die Kräfte schwinden und uns der Mut verlässt, sei du unsere Kraft.
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
V Du bist der Geist, der verbinden kann, was getrennt ist.
V Mit dir, guter Geist, können wir einen neuen Anfang
wagen. A …
A Stärke uns, o Heiliger Geist.
Stille
V Guter Gott, du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe. So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben. Lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden, dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist. Durch Christus, unseren Herrn. A Amen.

