Tagesevangelium

….. Evangelium vom 29. April 2025

Evangelium Johannes 3, 7–15


In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus: 7Wundere dich nicht,
dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden.
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen,
weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.
So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
Nikodémus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?
Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?
Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir,
und was wir gesehen haben, das bezeugen wir
und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.
Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt,
wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?
Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen
außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat,
so muss der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Im heutigen Evangelium wird das Gespräch zwischen Jesus und dem Pharisäer Nikodemus zunächst fortgesetzt (vgl. Lesung vom Vortag). Die Verse 13–21 sind allerdings nach heute allgemeiner Auffassung nicht als Fortsetzung der Rede Jesu anzusehen, sondern als Überlegung des Evangelisten Johannes. Die schöpferische, Leben spendende Kraft der Taufe ist nicht das Wasser, sondern der Geist Gottes. Das Wort für „Geist“ kann im Hebräischen und ebenso im Griechischen auch „Wind“ bedeuten. So legt sich der Vergleich des Geistes mit dem Brausen des Windes auch von der Sprache her nahe. Wie der Sturmwind, so ist auch der Geist unberechenbar in seinen Wirkungen. Der Mensch, der sich der Führung durch den Geist überlässt, muss mit Überraschungen rechnen. Die Jünger haben das Wirken des Heiligen Geistes bereits erfahren. Deshalb geht Johannes in Vers 11 unvermerkt vom „Ich“ der Jesusrede zum „Wir“ der christlichen Gemeinde über. Nur scheinbar wird gegen Ende das Thema von der Wiedergeburt verlassen. Tatsächlich erhält es hier eine wesentliche Ergänzung; auch der Mensch selbst hat zu der Wiedergeburt aus Wasser und Geist etwas Wesentliches beizutragen: den Glauben.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


eine kreative Tätigkeit

Das Dienen ist eine kreative Tätigkeit,
mit der sich der Mensch nicht klein Macht.

(Martin Barisic)

„Schmunzeliges“
Die Lehrerin in der Deutschstunde: "Ich komme nicht, du kommst nicht, er kommt nicht..... was bedeutet das?" "Dass überhaupt niemand kommt!!"

Es ist umsonst, dass dir das Glück gewogen ist,
wenn du nicht selbst erkennst,
wie sehr du glücklich bist.

(Andreas Tscherning)

„Schmunzeliges“
„Hallo?“ – „Ja?“ „Ist dort die Feuerwehr?“ „Ja, richtig meine Dame. Kann ich ihnen helfen?“ „Oh ja, bitte sagen sie mir doch, wo der nächste Feuermelder in meiner Gegend ist. Ich möchte ein Feuer melden!“

Nichts gibt uns mehr Kraft
Als ein kurzer Augenblick des Innehaltens;
Ein Moment der Stille,
in dem wir uns wieder mit uns selbst verbinden.


Nicht wer wenig hat,
sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca)

Was geschehen ist,
ist vorbei und unwiederbringlich,
und der Weise hat genug zu tun
mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen.

(Francis Bacon)

„Schmunzeliges“
Ein Vogel prallt gegen ein Motorrad und wird ohnmächtig. Der Motorradfahrer hat Mitleid und nimmt ihn mit zu sich nach Hause, legt ihn in einen Käfig und stellt ihm eine Wasserschale hin. Als der Vogel aus seiner Ohnmacht erwacht, denkt er: "Oh je, ich habe einen Motorradfahrer getötet und sitze jetzt im Gefängnis."
„Spielst du eigentlich ein Instrument?“ – „Ja, zu Hause die zweite Geige!“