1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, Mein Schöpfer reich von Rat.
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit;
All unsre Not zum End er bringt,
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland groß von Tat.
3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
Bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster früh und spat.
4. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
Eu'r Herz zum Tempel zubereit'.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
So kommt der König auch zu euch,
Ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad.
5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
Den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr.
Freude spüren
"Freude spüren: Das macht mich gegenwärtig.
Freude bringt mich in die Nähe meiner selbst und in die Nähe des gegenwärtigen Augenblickes.
Freude ist Ausdruck des reinen Seins, der klaren Gegenwart."
(Anselm Grün)
„SCHMUNZELIGES“
„Wer hat damals den Kindermord in Betlehem angeordnet?“. Fragt der Religionslehrer. „Das war Rodes“, antwortet Michael selbstbewusst. – „Du meinst wohl Herodes?“ – „Nein, widerspricht Michael, „zu einem solchen Mörder braucht man nicht Herr zu sagen!“
Dann leuchtet ein Stern
Wenn du versuchst, so zu leben,
wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild
in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei,
dass diese Welt heller und heiler wird.
Wenn wir miteinander so leben,
wie es Gott uns zutraut,
dann werden wir immer mehr
die Nacht dieser Welt erleuchten und
zu Lichtträgern der Hoffnung werden.
Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern
verwandelt die Nacht.
„SCHMUNZELIGES“
Zwei Kritiker unterhalten sich nach der Opernaufführung: „Hast du gehört, die Sopranistin hat nach der Vorstellung einen Schreikampf bekommen.“ – „Was noch einen?“
Es gibt für das Christentum keine schlechten und keine bessere Zeiten.
Es gibt nur ein gute Zeit: Das ist diejenige,
in welche ihn der Herrgott hineingestellt hat.
(James Schwarzenbach)
deine Stimme dir sagt
Höre jeden Tag in dich hinein, damit du erfährst,
was deine Stimme dir sagen will.
(Patrice Jeancourt)
Advent -dem Licht entgegen
Immer dem Licht entgegen, das Dunkel der Nacht durchschreiten.
Die Unruhe des Herzens mitnehmen.
Die Hoffnung bewahren, gelassen der Kälte trotzen.
Mit der Kraft des inneren Feuers weitergehen.
Im Gehen erkennen: Das hoffnungsvolle Licht.
Ist mit mir auf dem Weg – zum Licht.
(Doris Reibert)
Wer den Himmel zum Ziel hat,
dem kann die Erde nicht gleichgültig sein.
(Peter Hahne)
Es ist Advent - Licht breitet sich aus.
Eine Kerze in der Dunkelheit gibt Licht.
Sie leuchtet, lässt Licht erkennen, gibt Hoffnung.
Auch du kannst so eine Kerze sein.
Wer sich grün und blau ärgert, kann wenigsten behaupten,
dass er versucht hat, Farbe ins sein Leben zu bringen.
(Ernst Feistl)
Advent feiern heißt,
den Mut haben, mit unserer Sehnsucht in Berührung kommen,
mit dieser Kraft, die unser Herz weit macht.
(Anselm Grün)
Recht geben heißt: GOTTES GABEN weitergeben,
so dass sie nicht als meine, sondern als Gottes Gabe erkannt wird.
(Friedrich Bonhoeffer)
Miteinander fröhlich sein, miteinander ringen;
miteinander unterwegs nach schönen Dingen.
Miteinander traurig sein, miteinander wagen
und die schöne, schwere Welt miteinander tragen.
(J. M. Heinen)
Wenn auf der Welt die Liebe herrschte,
wären alle Gesetze entbehrlich.
(Aristoteles)
Psalm 55,17 + 19
Ich aber, zu Gott will ich rufen, der Herr wird mir helfen.
Er befreit mich, bringt mein Leben in Sicherheit /
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. "Liebes Christkind, mein Bruder und ich wünschen uns sooo sehr ein Schlagzeug und eine Trompete. Unser Papa will uns so etwas nicht kaufen. Wir versprechen dir liebes Christkind, wir spielen nur darauf, wenn unser Papa schon schläft!"
2. „Verzeihung, wo bin ich hier?“, fragt ein Betrunkener einen entgegenkommenden Passanten. – „Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße.“ – „Einzelheiten interessieren mich nicht. In welcher Stadt bin ich?“
3. Wieso gehen die Ostfriesen in der Adventszeit immer durchs Fenster raus und rein? Weil Weihnachten vor der Tür steht!
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

