Ein Rätsel:
Welches Alphabet besteht aus Punkten und Strichen?
Die Antwort steht am Ende.
Der Vater im Himmel segne und tröste dich.
Er erfülle dein Herz mit Freude und nehme die Sorgen von dir.
(Irischer Segen)
Wie Licht nicht sein kann, ohne sich zu verstrahlen,
Quelle nicht sein kann, ohne sich zu verströmen,
so kann Glaube nicht sein, ohne sich mitzuteilen und zu öffnen.
(Klaus Hemmerle)
„SCHMUNZELIGES“
Ein Gast beschwert sich beim Kellner: „Der Kaffee ist ja ganz kalt!“ – „Gut, dass Sie mir das sagen. Der Eiskaffee kostet nämlich zwei Euro mehr!“
Advent heißt: Gott klopft bei uns an.
(Hildegard von Bingen)
So spricht Gott dir zu:
Du bist gesegnet. Ich gebe dir meinen Geist.
Ich mache dich stark, zu wirken und zu lieben.
geh nun und tu, was die Liebe dir zeigt.
Ich werde bei dir sein diesen ganzen Tag.
(Jörg Zink)
„SCHMUNZELIGES“
Entrüstet sich die Zeugin im Gerichtssaal: „Herr Richter, Sie stellen mir nichts als Fragen. Wäre es nicht besser gewesen, Sie hätten sich vorher über den Fall informiert?“
Advent feiern heißt warten können.
(Dietrich Bonhoeffer)
Adventssegen
Das Licht deiner Seele leite dich,
damit du lebendig bist in allem, was du tust.
Gott gebe dir ein reines Herz und Augen,
die segnen, was sie sie sehen.
Mögest du ein Segen sein für deinen Nächsten
und dein Nächster ein Segen für dich.
(nach einem keltischen Segensgebet)
Worte
Worte berühren Menschen dringen in sie ein, machen nachdenklich,
bewirken Veränderungen, Worte helfen zum Leben, richten Menschen auf,
stärken Mutlose, bringen sie wieder auf den Weg,
Worte sind kostbar, wollen gut gesagt sein,
hoffen auf Gehör spiegeln die Liebe Gottes.
Glauben heißt:
Auf Gott setzen und bauen, ihn zum Grund und Sinn des Lebens wählen.
(Kardinal Walter Kasper)
Gott, du hast uns Menschen
in unglaublicher Vielfalt erschaffen.
Vielfältig in ihrem Aussehen, in ihrer Sprache,
in ihren Talenten und Fähigkeiten.
Ganz verschiedene Gaben hast du geschenkt.
Keinem gabst du alles – und keinem nichts.
Zusammen sind wir deine Menschheit,
in die hinein du Jesus, deinen Sohn, geschickt hast,
um das, was du von uns willst, vorzuleben.
Was uns eint, ist dein Geist, dein heiliger Geist.
Was verbindet in all unsrer Verschiedenheit,
ist die gemeinsame Liebe zu dir.
Lösung: das Morsealphabet
bin ich wirklich ich
Ein Fluss wollte zum Meer
Ein Fluss wollte durch die Wüste zum Meer. Aber als er den unermesslichen Sand sah, wurde ihm Angst und er klagte: "Die Wüste wird mich austrocknen. Und der heiße Atem der Sonne wird mich vernichten. Oder ich werde zum stinkenden Sumpf." Da hörte er eine Stimme, die sagte: "Vertraue dich der Wüste an." Aber der Fluss befürchtete: "Bin ich dann noch ich selbst? Verliere ich dann nicht meine Identität?" "Auf keinen Fall kannst du bleiben, was du bist." So vertraute sich der Fluss der Wüste an. Wolken sogen ihn auf und trugen ihn über die heißen Flächen. Als Regen wurde er am anderen Ende der Wüste wieder abgesetzt. Aus dem Regen entstand zuerst ein Bach, dann ein Fluss, schöner und frischer als zuvor. Und voller Freude rief der Fluss. "Jetzt bin ich wirklich ich."
(Willi Hofsümmer)
„SCHMUNZELIGES“
Der kleine Benedikt klingelt bei seinem Nachbarn an der Tür: „Stört es Sie denn nicht, wenn ich den ganzen Tag übe? – „Das fragst du noch“, erwidert der Nachbar, und wie das stört!“ – „Wären Sie dann bitte so gut, dies auch meinem Vater zu sagen?
Jakob kämpft
..... aus der Kinderbibel
Jakob kommt müde an einen Fluss und trifft nachts einen fremden Mann. Die beiden ringen miteinander, bis der Morgen kommt. Der Mann sagt dann: „Sag mir bitte, wie du heißt.“ Jakob will seinen Namen behalten, aber der Mann segnet ihn. Plötzlich tut Jakobs Hüfte weh, und er hinkt von da an. Trotzdem ist er froh, denn er hat eine neue Bedeutung bekommen. Der Mann nennt Jakob einen neuen Namen: Israel. Das bedeutet so viel wie „Gott stellt Kämpfer her“ oder „Gott sorgt für einen, auch wenn es schwer ist“. Jakob versteht: Manchmal kämpfen wir innerlich – mit Angst, Sorgen oder Unsicherheit – und doch ist Gott bei uns. Mit Gottes Hilfe schaffen wir es, weiterzugehen. Am Ende geht Jakob weiter auf seinem Weg, und von nun an heißt er Israel, ein Volk, das mit Gott unterwegs ist.
Allein im Feld dachte Jakob in Sorge an das Wiedersehen mit seinem Bruder und bat Gott um Hilfe. Da erschien ein Mann, der ihn im Kampf herausforderte. Dieser Fremde war Gott. Er war gekommen, um Jakob zu versichern, dass er das Richtige tat. Gott gab Jakob seinen Segen und einen neuen Namen: Israel. Als Jakob Esau mit seinen Männern kommen sah, trat nicht das ein, was er befürchtet hatte. Esau begrüßte seinen Bruder mit offenen Armen, und der alte Streit war vergessen. „Als ich dein freundliches Gesicht sah, wurde mir, als würde ich Gott ansehen“, sagte Jakob voller Freude. Viele Jahre später wurden Jakobs Nachkommen als die Kinder Israels bekannt. Gottes Versprechen hatte sich erfüllt.

