mein bester Tag

Gedanke für den heutigen Tag
Ich erinnere mich daran,
dass ich eins bin mit Gott,
in jeder Situation und für alle Zeiten.
Wo immer ich auch bin,
Gott ist stets an meiner Seite;
er wacht bedingungslos und liebevoll über mich
und bei allem, was ich tue.



Gehe auf die Menschen zu. Lass dich auf sie ein.
Versuche zu helfen, wo du helfen kannst.
Schenke deine Zuwendung.
Gut zu leben heißt immer auch: in Beziehung leben.
Wer nur um sich selber kreist, der tut sich selber nichts wirklich Gutes.
Nur wer andere liebt, bekommt die Liebe zurück.
Das Glück dessen, dem man geholfen hat, strahlt auf den Helfer zurück.

„Schmunzeliges“
„Liebling, in diesem Jahr können wir unseren Urlaub doch auf den Bahamas machen!“ Er erwidert: „Tut mir leid, Schatz. Wir müssen an unsere Schulden denken!“ „Aber das können wir doch auf den Bahamas!“

Gedanke für den heutigen oder morgigen, oder... Tag
Ich überlasse alle meine Sorgen und Ängste Gott. Ich behalte nichts zurück. Alles, was mich bedrückt, wird mir von der Seele genommen. Wie ein neugeborenes Kind lasse ich es zu, völlig umsorgt zu werden. Ich vertraue der unendlichen Weisheit und Liebe des Schöpfers, mich zu beschützen und alle meine Bedürfnisse zu erfüllen.


Das große Glück
Ein großes Glück ist, sich erst gar nicht zu wünschen,
was man nicht hat und was man wahrscheinlich niemals bekommen wird.
Zufriedenheit ist der Anfang vom Glück.
Menschen, die auch mit dem Wenigen, das sie haben, zufrieden sind,
haben die bessere Chance, glücklich zu werden bzw. glücklich zu bleiben.
(aus der griechischen Philosophie)

Danklied Psalm 107

Der Psalm 107

Der Psalm 107 ist ein Lobgesang, der Gottes rettende Gegenwart beschreibt. Er erzählt von Menschen, die sich in Not befinden (Wüste, Gefängnis, Hunger, Sturm), zu Gott rufen und Hilfe erfahren. Gott erlöst, führt, stillt Stürme und sättigt die Hungrigen. Der Psalm ruft zur Dankbarkeit, zum Buß- und Lobpreis auf und erinnert daran, Gottes Wunder an seinen Erlösten zu preisen.

1 Das fünfte Buch
Ein Danklied der Erlösten

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, /
denn seine Huld währt ewig.
2 So sollen alle sprechen, die vom Herrn erlöst sind, /
die er von den Feinden befreit hat.
3 Denn er hat sie aus den Ländern gesammelt, /
vom Aufgang und Niedergang, vom Norden und Süden.
4 Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland, /
und den Weg zur wohnlichen Stadt nicht fanden,
5 die Hunger litten und Durst, /
denen das Leben dahinschwand,
6 die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, /
die er ihren Ängsten entriss
7 und die er führte auf geraden Wegen, /
sodass sie zur wohnlichen Stadt gelangten:
8 sie alle sollen dem Herrn danken für seine Huld, /
für sein wunderbares Tun an den Menschen,
9 weil er die lechzende Seele gesättigt, /
die hungernde Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.
10 Sie, die saßen in Dunkel und Finsternis, /
gefangen in Elend und Eisen,
11 die den Worten Gottes getrotzt /
und verachtet hatten den Ratschluss des Höchsten,
12 deren Herz er durch Mühsal beugte, /
die stürzten und denen niemand beistand,
13 die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, /
die er ihren Ängsten entriss,
14 die er herausführte aus Dunkel und Finsternis /
und deren Fesseln er zerbrach:
15 sie alle sollen dem Herrn danken für seine Huld, /
für sein wunderbares Tun an den Menschen,
16 weil er die ehernen Tore zerbrochen, /
die eisernen Riegel zerschlagen hat.
17 Sie, die dahinsiechten in ihrem sündhaften Treiben, /
niedergebeugt wegen ihrer schweren Vergehen,
18 denen vor jeder Speise ekelte, /
die nahe waren den Pforten des Todes,
19 die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, /
die er ihren Ängsten entriss,
20 denen er sein Wort sandte, die er heilte /
und vom Verderben befreite:
21 sie alle sollen dem Herrn danken für seine Huld, /
für sein wunderbares Tun an den Menschen.
22 Sie sollen ihm Dankopfer weihen, /
mit Jubel seine Taten verkünden.
23 Sie, die mit Schiffen das Meer befuhren /
und Handel trieben auf den großen Wassern,
24 die dort die Werke des Herrn bestaunten, /
seine Wunder in der Tiefe des Meeres
25 - Gott gebot und ließ den Sturmwind aufstehn, /
der hoch die Wogen türmte -,
26 die zum Himmel emporstiegen /
und hinabfuhren in die tiefste Tiefe, /
sodass ihre Seele in der Not verzagte,
27 die wie Trunkene wankten und schwankten, /
am Ende waren mit all ihrer Weisheit,
28 die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, /
die er ihren Ängsten entriss
29 - er machte aus dem Sturm ein Säuseln, /
sodass die Wogen des Meeres schwiegen -,
30 die sich freuten, dass die Wogen sich legten /
und er sie zum ersehnten Hafen führte:
31 sie alle sollen dem Herrn danken für seine Huld, /
für sein wunderbares Tun an den Menschen.
32 Sie sollen ihn in der Gemeinde des Volkes rühmen, /
ihn loben im Kreis der Alten.
33 Er machte Ströme zur dürren Wüste, /
Oasen zum dürstenden Ödland,
34 fruchtbares Land zur salzigen Steppe; /
denn seine Bewohner waren böse.
35 Er machte die Wüste zum Wasserteich, /
verdorrtes Land zu Oasen.
36 Dort siedelte er Hungernde an, /
sie gründeten wohnliche Städte.
37 Sie bestellten Felder, pflanzten Reben /
und erzielten reiche Ernten.
38 Er segnete sie, sodass sie sich gewaltig vermehrten, /
gab ihnen große Mengen an Vieh.
39 Dann aber wurden sie geringer an Zahl, /
gebeugt unter der Last von Leid und Kummer.
40 Er goss über die Edlen Verachtung aus, /
ließ sie umherirren in wegloser Wüste.
41 Die Armen hob er aus dem Elend empor /
und vermehrte ihre Sippen, einer Herde gleich.
42 Die Redlichen sehn es und freuen sich, /
doch alle bösen Menschen verstummen.
43 Wer ist weise und beachtet das alles, /
wer begreift die reiche Huld des Herrn?

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.