Glück ist

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.
Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist , wenn man fröhlich lacht.
Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.
Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

Die Freude steckt nicht in den Dingen,
sondern im Innersten der Seele.

(Thérèse von Lisieux)

„Schmunzeliges“
„Eben habe ich einer Frau zwei große Koffer getragen,“ erzählt ein Gepäckträger, „und am Ziel drückte sie mir etwas in die Hand und sagte: „Hier, für einen Kaffee.“ – „Wie viel war es denn? – „Ein Stück Würfelzucker!“


Ich habe noch nie gelesen,
dass einer verlassen worden sei,
welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat.
Denn ein solcher hat viele Fürsprecher.

(Hieronymus)

GEBET
Wo das Gespräch aufhört, hört auch die Beziehung auf. Was aber für die Beziehung unter Menschen gilt, gilt auch für die Beziehung zu Gott, denn wir sind und bleiben Geschöpfe, die sich ganz und gar Gott verdanken. Das geschieht im Gebet, im Danken und Loben. Beten ist das Atmen der Seele. So wichtig wie das Atmen für das menschliche Leben, so wichtig ist das Gebet für das geistige Leben des Menschen. Wer nicht mehr atmet, ist tot - wer nicht mehr betet, dessen Glaube ist tot. Wer nur oberflächlich atmet, ist krank - wer nur oberflächlich betet, dessen Glaube verkümmert. Deshalb fordert uns Jesus immer wieder auf, zu beten.

„Jeder Tag ist mein bester Tag.“

Kaiser Wilhelm II.

Frage
Wann besuchte Kaiser Wilhelm II. Trier?


A 1913
B 1914
C 1915
D 1916

..... und noch ein Impuls:
"Zucker in der Milch"
In Persien waren Flüchtlinge angekommen, um den König um Asyl zu bitten. Der König bat sie zu sich. "Wir haben keinen Platz für Flüchtlinge", sagte er den Angekommenen. Und um ihnen seine Worte bildlich zu demonstrieren, ging er zu einem Behälter, der bis zum Rand mit Milch gefüllt war. "Jeder Einzelne von Euch wird das Fass zum Überlaufen bringen", fügte er hinzu. Da trat eine kluge Flüchtlingsfrau zu dem Fass Milch und warf ein Stück Zucker hinein. "Wir sind nicht gekommen, um das Fass Milch zum Überlaufen zu bringen", sagte sie, "sondern um die Milch zu versüßen." Darauf wusste der König keine Antwort. Er ließ die Flüchtlinge in sein Land, bot ihnen eine menschenwürdige Unterkunft und erlaubte ihnen, ihre Religion und ihre Traditionen friedlich auszuleben.“

..... und noch ein Witz:
Während einer Museumsbesichtigung lässt sich Fritzchen erschöpft auf einen Stuhl fallen. "Das ist der Lieblingsstuhl von Kaiser Otto!" mahnt der Museumsführer: "Wenn er kommt, stehe ich auf."


Psalm 108 Dankbarkeit

Der Psalm 108

Der Psalm 108 ist ein kurzer Psalm der Dankbarkeit und des Vertrauens. Er verbindet zwei Teile: einerseits ein Ruf zum Herrn, um Gnade und Sieg, andererseits ein Bekenntnis des Triumphes über Feinde. Der Psalm bittet Gott um Unterstützung, erinnert an seine Treue und fordert Mut und Vertrauen, weil Gott stark ist und helfen kann. Im Kern geht es um Zuversicht auf Gottes Beistand trotz Schwierigkeiten.

108,1 Gott, Hilfe und Schutz seines Volkes
[Ein Lied. Ein Psalm Davids.]
2 Mein Herz ist bereit, o Gott, /
mein Herz ist bereit, /
ich will dir singen und spielen. Wach auf, meine Seele! /
3 Wacht auf, Harfe und Saitenspiel! /
Ich will das Morgenrot wecken.
4 Ich will dich vor den Völkern preisen, Herr, /
dir vor den Nationen lobsingen.
5 Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, /
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
6 Erheb dich über die Himmel, o Gott! /
Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.
7 Hilf mit deiner Rechten, erhöre uns, /
damit die gerettet werden, die du so sehr liebst.
8 Gott hat in seinem Heiligtum gesprochen: /
«Ich will triumphieren, will Sichem verteilen /
und das Tal von Sukkot vermessen.
9 Mein ist Gilead, mein auch Manasse, /
Efraim ist der Helm auf meinem Haupt, /
Juda mein Herrscherstab.
10 Doch Moab ist mein Waschbecken, /
auf Edom werfe ich meinen Schuh, /
ich triumphiere über das Land der Philister.»
11 Wer führt mich hin zu der befestigten Stadt, /
wer wird mich nach Edom geleiten?
12 Gott, hast denn du uns verworfen? /
Du ziehst ja nicht aus, o Gott, mit unsern Heeren.
13 Bring uns doch Hilfe im Kampf mit dem Feind! /
Denn die Hilfe von Menschen ist nutzlos.
14 Mit Gott werden wir Großes vollbringen; /
er selbst wird unsere Feinde zertreten.

Durch die Psalmen erfahren wir,
wie wichtig das Gebet und die Anerkennung des Schmerzes sind,
aber auch die Macht des Lobpreises und die Erfüllung von Prophezeiungen.
Dieses Buch ist als Gebetbuch für Gottes Volk konzipiert,
das auf die Ankunft des Messias
und die Erfüllung von Gottes Versprechen wartet.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.