möchte mich öffnen

Morgengebet

Gütiger Gott,
du schenkst der Welt einen neuen Morgen.
Ich möchte mich öffnen für das,
was dieser Tag mir heute bringt.
Sorge und Unsicherheit hat viele Menschen ergriffen.
Schenke du Zuversicht, zeige Wege des Lebens.
Gib du, Gott, auf mich Acht und beschütze mich.
Amen.


Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein, tue trotzdem Gutes.
Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
sei trotzdem ehrlich und offen.
(Mutter Teresa)

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Genießen wir den Tag, Aloys



Beistand 4. Station

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

L: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


Wie schwer muss es Maria gefallen sein,
das Leid ihres Kindes vom Wegrand aus verfolgen zu müssen.
Aber auch sie lässt sich davon nicht zerbrechen.
Trotz ihres Schmerzes findet sie die Kraft,
den Sohn durch die Begegnung auf seinem Weg zu bestärken –
in allem ihrem Mitleid, in all ihrem Unverständnis.
Kann ich mir vorstellen, genauso zu handeln?

- Zeit der Stille –

L: Herr Jesus Christus wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

fleißigen Bienen

Noahs Arche
Wenn du sie damals nicht alle
mit hineingelassen hättest in die Arche,
die bunten und verschiedenartigen Tiere,
um wie viel ärmer wäre deine Menschheit, Herr.
Niemand weiß besser als du,
wie viel wir bis heute
gemeinsam haben mit deinen Tieren.
Hilf mir, mit allen zurechtzukommen:
mit den Meckerziegen und albernen Gänsen,
mit alten Drachen und lahmen Enten,
mit Mistkäfern, Trampeltieren und Windhunden,
mit sturen Böcken und komischen Käuzen,
mit Nachtfaltern und Eintagsfliegen,
mit Leithammeln und folgsamen Schafen,
mit verwöhnten Schoßhündchen und Pechvögeln.
Gib mir Verständnis
für Einsiedlerkrebse und gesellige Pinguine,
für wendige Wiesel und tapsige Bären,
für schlanke Giraffen und fette Masthähnchen,
für giftige Nattern und lustige Spaßvögel,
geduldige Lämmer und wilde Wölfe,
stachelige Igel und anschmiegsame Angorakatzen.
Hilf mir beim Zusammenleben
mit den fleißigen Bienen und faulen Siebenschläfern,
mit hässlichen Raupen und wunderschönen Schmetterlingen,
mit stolzen Pfauen und unscheinbaren Kirchenmäusen,
mit starken Löwen und scheuen Rehen.
Herr, es ist nicht immer ganz einfach,
es in deiner Arche auszuhalten.
Gib mir die nötige Geduld und eine Prise Humor,
sie alle zu ertragen
und jedem Tierchen sein Pläsierchen zu lassen.
Und vor allem: Lass mich nicht vergessen, Herr,
dass ich für die anderen manchmal
auch ein ziemlich seltsamer Vogel bin.

„Schmunzeliges“
Im Aquarium trifft ein Goldfisch einen Jugendfreund, den er noch aus dem kleinen Dorfteich her kennt. „Was“, begrüßt er ihn, „du auch hier im Knast?“