mit jedem Schritt

SPUREN
Mit jedem Schritt, den du tust, und in jeder Begegnung,
die dir geschenkt wird, hinterlässt du Spuren.
Ich wünsche Dir, dass du Spuren der Freude hinterlässt und des Glücks,
Spuren der Hoffnung und der Liebe,
Spuren der Gerechtigkeit und des Friedens.
(Christa Spilling-Nöker)

Beten heißt, liebend an Jesus denken.
(Charles de Foucauld)

Du, lieber Gott,
und wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
so gibt es noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend.
Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
(Wilhelm Raabe)

Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst;
sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht,
und dein Leben wird heiter dahinströmen.

(Epiktet)

Unsere Verstorbenen sind nicht die Vergangenen,
sondern die Vorausgegangenen.
(Karl Rahner)

Das Kind in der Krippe
Das Kind in der Krippe strahlt aus, was die Welt heute braucht:
Frieden, Freundlichkeit, Licht und Hoffnung.

(Kardinal Karl Lehmann)

Wer ein Herz für die Kinder hat,
zeigt, dass er ein Herz für die „kleinen Leute“ hat.

(vgl. Mt 19,14 - P. Peter Hinsen SAC )

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit. Du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz; mach es fest in dir.
Sorgen quälen und werden mir zu groß.
Mutlos frag ich: Was wird morgen sein?
Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los.
Vater, du wirst bei mir sein.
Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
nehmen mich gefangen, jagen mich.
Herr, ich rufe: Komm und mach mich frei!
Führe du mich Schritt für Schritt.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x “SCHMUNZELIGES”
1. Im noblen Restaurant sagt der Gast zum Ober: „Herr Ober, was macht das Pfeffersteak?“ Der Ober zum Gast: „Durstig!“
2. „Ich bin mächtig stolz auf dich, mein Sohn!“ sagt der Vater. „Es gehört schon viel Mut dazu, mir so ein Zeugnis vorzulegen!“
3. „Fritz hat gesagt, ich sehe aus wie mein Vater”, erklärt Thorsten. – „Und, was hast du gesagt?“, fragt der Vater. – „Nichts. Ich hab ihm eine runtergehauen.“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Brücken zum Frieden

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Ich bin an meinem Platz so wichtig,
wie ein Erzengel an dem seinen.
(Newmann)


Der Fährmann
Ein Professor, seiner Gelehrtheit wegen weitbekannt, kam einmal auf einer seiner vielen Reisen an einen breiten Fluss, den er überqueren musste, um seinen Weg fortzusetzen. Weit und breit war keine Brücke zu sehen. Nach einiger Zeit des Suchens traf er auf einen Fährmann, den er bat, ihn überzusetzen. Das Boot war niedrig und schmal, und der Professor beobachtete, wie der Mann sich kraftvoll in die Ruder stemmte, wie er an Sandbänken zu seiner Stange griff und das Boot geschickt weiterschob. "Fährmann", fragte der Gelehrte nachdenklich "hast du eigentlich eine Schule besucht?" "Nein, Herr." "Kannst du lesen?" "Nein, Herr." "Hat man dir überhaupt etwas beigebracht?" "Nein Herr." "Dann hast du ja dein halbes Leben vertan!" Schweigend setzten sie die Fahrt fort und näherten sich langsam der Mitte des Flusses. Ein heftiger Wind bewegte das Wasser. Die Wellen wurden höher, und das Boot schwankte immer stärker. Der Wind wurde zum Sturm und das Gesicht des Professors bleich und grün. Jeden Augenblick drohte der Kahn umzukippen. Da rief der Fährmann laut durch das Getöse der Wellen: "Gelehrter Herr, könnt ihr schwimmen?" "Nein" war die verzweifelte Antwort. "Hat man Euch auf der Schule nicht das Schwimmen beigebracht?" Der Professor stöhnte: "Doch, wir haben etwas über das Schwimmen gelesen, aber schwimmen gelernt haben wir nicht." Dann habt ihr nun euer ganzes Leben vertan!"

Engel sind Beschützer.
Engel sind Begleiter.
Engel sind Boten Gottes.
Engel mögen bei uns sein.
Engel mögen wir selber sein.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

ein Danpsalm

Der Psalm 81

Der Psalm 81 ist ein kurzer, feierlicher Dankpsalm, der an Gottes Treue erinnert. Er beginnt mit einem Ruf zum fröhlichen Gottesdienst und zur Klage, dass das Volk zu Gott zurückkehren soll. Der Psalm erinnert daran, wie Gott Israel aus Ägypten geführt hat und wie Er seine Weisung und das Heiligtum gab. Er fordert aufs Hören auf Gottes Stimme und das Befolgen seiner Weisungen. In der Mitte wird betont, dass Gott für sein Volk sorgt und es vor Feinden schützt, wenn es ihm gehorcht. Zum Abschluss wird das Volk ermahnt, sich an Gottes Wunder zu erinnern und seine Gegenwart zu schätzen.

1 Aufruf zur Treue gegen Gott
[Für den Chormeister. Nach dem Kelterlied. Von Asaf.]
2 Jubelt Gott zu, er ist unsre Zuflucht; /
jauchzt dem Gott Jakobs zu!
3 Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke, /
die liebliche Laute, dazu die Harfe!
4 Stoßt in die Posaune am Neumond /
und zum Vollmond, am Tag unsres Festes!
5 Denn das ist Satzung für Israel, /
Entscheid des Gottes Jakobs.
6 Das hat er als Gesetz für Josef erlassen, /
als Gott gegen Ägypten auszog. Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm: /
7 Seine Schulter hab ich von der Bürde befreit, /
seine Hände kamen los vom Lastkorb.
8 Du riefst in der Not /
und ich riss dich heraus; ich habe dich aus dem Gewölk des Donners erhört, /
an den Wassern von Meríba geprüft. [Sela]
9 Höre, mein Volk, ich will dich mahnen! /
Israel, wolltest du doch auf mich hören!
10 Für dich gibt es keinen andern Gott. /
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
11 Ich bin der Herr, dein Gott, /
der dich heraufgeführt hat aus Ägypten. /
Tu deinen Mund auf! Ich will ihn füllen.
12 Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört; /
Israel hat mich nicht gewollt.
13 Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen /
und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.
14 Ach dass doch mein Volk auf mich hörte, /
dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
15 Wie bald würde ich seine Feinde beugen, /
meine Hand gegen seine Bedränger wenden.
16 Alle, die den Herrn hassen, müssten Israel schmeicheln /
und das sollte für immer so bleiben.
17 Ich würde es nähren mit bestem Weizen /
und mit Honig aus dem Felsen sättigen.

Die Psalmen ermöglichen uns zu erkennen,
dass wir nicht die ersten sind,
die spüren, dass Gott schweigt, wenn wir beten,
und dass wir auch nicht die ersten sind,
die beim Beten große Angst und Verwirrung verspüren.
Die Psalmen bieten uns Möglichkeiten,
uns im Gebet zu freuen, uns im Gottesdienst zu verbeugen
und Gott für alles zu preisen, was er tut,
und für all seine Segnungen für uns.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.