… schöne Tischgebete

Jedes Tierlein hat sein Essen.
Jedes Blümlein trinkt von Dir.
Hast auch unser nicht vergessen.
Lieber Gott, wir danken Dir.
Amen


Lieber Gott,
es gibt so viel Schönes in der Welt.
Manchmal sind wir nicht zufrieden
mit dem, was wir haben.
Gib uns unser tägliches Brot
und zeig uns, was wir wirklich brauchen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen


in den kleinsten Dingen

In den kleinsten Dingen 
zeigt die Natur die allergrößten Wunder.

(Carl von Linné)

Alles ist Gewohnheit bei den Menschen, selbst die Tugend.
(Bonaventura)

„SCHMUNZELIGES“
Ein junger Mann bewirbt sich um eine Anstellung. Er muss viele Fragen über sich ergehen lassen. Zum Schluss will der Chef noch wissen: „Verfügen Sie auch über den notwendigen Ehrgeiz?“ – „Und ob!“ Ich werde nicht eher ruhen, bis ich auf Ihrem Stuhl sitze!“

Lebenskünstler ist nicht, wer alles aufschiebt,
bis sich die Dinge von selbst erledigen.
Lebenskünstler ist, wer Sinn sieht hinter dem, was er tut
und sich auch von Fehlschlägen und Misserfolgen
nicht mürbe machen lässt.
(Adalbert Ludwig Balling)

Kann man denn nicht auch lachend sehr ernsthaft sein?
(Gotthold Ephraim Lessing)

„SCHMUNZELIGES“
Im Zoo fragt Jenny ihren Mann: „Was meinst du, würde der Tiger nun sagen, wenn er sprechen könnte?“ – Er würde sagen: „Ich bin ein Leopard!“

Das Gefühl,
irgendwo sicher und behütet zu sein,
schenkt uns viel Kraft.
Darum wünsche ich dir,
dass es dir im Leben immer wieder begegnet,
dieses warme Gefühl von Geborgenheit.


Die Stille ist ein Element,
worin sich große Dinge selbst verwirklichen.

(Thomas Carlyle)


der Strohhalm

Der Strohhalm
Die Hirten sind gekommen und dann wieder gegangen. Vielleicht haben sie damals Geschenke mitgebracht, aber gegangen sind sie mit leeren Händen. Ich kann mir aber vorstellen, dass vielleicht ein Hirte, ein ganz junger, doch etwas mitgenommen hat von der Krippe. Ganz fest in der Hand hat er es gehalten Die anderen haben es erst gar nicht bemerkt. Bis auf einmal einer sagte: "Was hast du denn da in der Hand?" - "Einen Strohhalm." sagte er, "einen Strohhalm aus der Krippe, in der das Kind gelegen hat. "Einen Strohhalm!", lachten die anderen, "das ist ja Abfall! Wirf das Zeug weg." Aber er schüttelte nur den Kopf. "Nein", sagte er ",den behalte ich, für mich ist er ein Zeichen, ein Zeichen für das Kind. Jedes Mal, wenn ich diesen Strohhalm in der Hand halten werde, dann werde ich mich an das Kind erinnern und daran, was die Engel von ihm gesagt haben." Und wie ist das mit dem kleinen Hirten weitergegangen? Am nächsten Tag, da fragten die anderen Hirten ihn. "Und, hast du den Strohhalm immer noch? Ja? Mensch, wirf ihn weg, das ist doch wertloses Zeug!" Er antwortete: "Nein, das ist nicht wertlos. Das Kind Gottes hat darauf gelegen." - "Ja und?" lachten die anderen, " das Kind ist wertvoll, aber nicht das Stroh." Ihr habt Unrecht", sagte der kleine Hirte, "das Stroh ist schon wertvoll. Worauf hätte das Kind denn sonst liegen sollen, arm wie es ist? Nein, mir zeigt es, dass Gott das Kleine braucht, das Wertlose. Ja, Gott braucht die Kleinen. Die, die nicht viel können, die nichts wert sind." Ja, der Strohhalm aus der Krippe war dem kleinen Hirten wichtig. Wieder und wieder nahm er ihn in die Hand, dachte an die Worte der Engel, freute sich darüber, dass Gott die Menschen so lieb hat, dass er klein wurde wie sie. Eines Tages aber nahm ihm einer der anderen den Strohhalm weg und sagte wütend. "Du mit deinem Stroh. Du machst mich noch ganz verrückt!" Und er zerknickte den Halm wieder und wieder und warf ihn zur Erde. Der kleine Hirte stand ganz ruhig auf, strich ihn wieder glatt und sagte zu den anderen: "Sieh doch, er ist geblieben, was er war. Ein Strohhalm. Deine ganze Wut hat daran nichts ändern können. Sicher, es ist leicht, einen Strohhalm zu knicken, und du denkst 'Was ist schon ein Kind, wo wir einen starken Helfer brauchen'. Aber ich sage dir: Aus diesem Kind wird ein Mann und der wird nicht totzukriegen sein. Er wird die Wut der Menschen aushalten, ertragen und bleiben, was er ist - Gottes Retter für uns. Denn Gottes Liebe ist nicht klein zu kriegen."