Beistand 4. Station

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

L: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


Wie schwer muss es Maria gefallen sein,
das Leid ihres Kindes vom Wegrand aus verfolgen zu müssen.
Aber auch sie lässt sich davon nicht zerbrechen.
Trotz ihres Schmerzes findet sie die Kraft,
den Sohn durch die Begegnung auf seinem Weg zu bestärken –
in allem ihrem Mitleid, in all ihrem Unverständnis.
Kann ich mir vorstellen, genauso zu handeln?

- Zeit der Stille –

L: Herr Jesus Christus wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

fleißigen Bienen

Noahs Arche
Wenn du sie damals nicht alle
mit hineingelassen hättest in die Arche,
die bunten und verschiedenartigen Tiere,
um wie viel ärmer wäre deine Menschheit, Herr.
Niemand weiß besser als du,
wie viel wir bis heute
gemeinsam haben mit deinen Tieren.
Hilf mir, mit allen zurechtzukommen:
mit den Meckerziegen und albernen Gänsen,
mit alten Drachen und lahmen Enten,
mit Mistkäfern, Trampeltieren und Windhunden,
mit sturen Böcken und komischen Käuzen,
mit Nachtfaltern und Eintagsfliegen,
mit Leithammeln und folgsamen Schafen,
mit verwöhnten Schoßhündchen und Pechvögeln.
Gib mir Verständnis
für Einsiedlerkrebse und gesellige Pinguine,
für wendige Wiesel und tapsige Bären,
für schlanke Giraffen und fette Masthähnchen,
für giftige Nattern und lustige Spaßvögel,
geduldige Lämmer und wilde Wölfe,
stachelige Igel und anschmiegsame Angorakatzen.
Hilf mir beim Zusammenleben
mit den fleißigen Bienen und faulen Siebenschläfern,
mit hässlichen Raupen und wunderschönen Schmetterlingen,
mit stolzen Pfauen und unscheinbaren Kirchenmäusen,
mit starken Löwen und scheuen Rehen.
Herr, es ist nicht immer ganz einfach,
es in deiner Arche auszuhalten.
Gib mir die nötige Geduld und eine Prise Humor,
sie alle zu ertragen
und jedem Tierchen sein Pläsierchen zu lassen.
Und vor allem: Lass mich nicht vergessen, Herr,
dass ich für die anderen manchmal
auch ein ziemlich seltsamer Vogel bin.

„Schmunzeliges“
Im Aquarium trifft ein Goldfisch einen Jugendfreund, den er noch aus dem kleinen Dorfteich her kennt. „Was“, begrüßt er ihn, „du auch hier im Knast?“

strahlt auf dich zurück

Beginne jeden Tag mit einem Lächeln.
Dein Lächeln strahlt auf dich zurück.

(Petrus Ceelen)

Seid nicht schlampig im Gebet,
seid nicht nachlässig darin, Gott festlich zu feiern.
Steht in Flammen vor Begeisterung.
Lasst uns eine lebendige Gabe sein vor Gott.
(Hildegard von Bingen)

„Schmunzeliges“
Ein Millionär am Bankschalter: 'Sie haben sich gestern bei der Auszahlung um 10.000 Euro geirrt!' - 'Das könnte ja jeder behaupten!' antwortet freundlich der Bankangestellte: 'Sie hätten das sofort beanstanden müssen. Jetzt ist es zu spät!' - 'Schon gut, dann behalte ich das Geld eben.

„Schmunzeliges“
Große: 'Was schreist du denn so, der liebe Gott ist doch nicht schwerhörig.' Antwortet der Kleine: 'Der liebe Gott nicht, aber die Oma.'

Eine Grundformel für Frieden
Wenn Friede im Herzen ist,
wird Friede in der Familie sein.
Wenn Friede in der Familie ist,
wird Friede in der Stadt sein.
Wenn Friede in der Stadt ist,
wird Friede in der Nation sein.
Wenn Friede in der Nation ist,
wird Friede in der Welt sein.
(Konfuzius)

Manches fängt klein an.
Manches beginnt ganz groß.
Aber manchmal ist das Kleinste das Größte!