Frieden Sicherheit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Geh hinein!

Ich sagte zum Engel, der das alte mit dem neuen Jahr verband:
"Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes
in die Ungewissheit des neuen Jahres schreiten kann."
Aber er antwortete mir: "Gehe hinein in die Ungewissheit
und lege deine Hand in Gottes Hand;
Das ist mehr wert als ein Licht und sicherer, als den Weg zu wissen."

Jede Pflanze wendet sich zum Licht,
jede aber gedeiht auf anderem Grund.

(Clemens Brentano)

Das neue Jahr ist Dein Jahr, wie alle Jahre Deine Jahre waren.
Als Betender bitte ich: „Gott, schenke ein gutes, neues Jahr!“
Ein neues Jahr, in dem Du aus Gottes Gegenwart
und mit Gottes Hilfe Glaube, Hoffnung und Liebe leben kannst.


Herr, schenke uns genügend Augenblicke des Glücks,
dass wir spüren, du liebst uns.
(Paul Roth)

Vergiss nicht, das für viele Menschen
Dein Leben das einzige Evangelium ist, das sie lesen werden.

(Dom Helder Camara)

Am Tag leuchtet dir die goldene Sonne –
und bei Nacht der silberfarben scheinende Mond.
Jeder Augenblick berührt dich mit dem Licht des Himmels,
schenkt dir die Gewissheit darüber, wie gut es ist, dass es dich gibt.
(Christa Spilling-Nöker)

Die Fähigkeit, die nicht täglich zunimmt, geht täglich zurück.
(chinesische Weisheit)

SCHENKEN
Ein Bauer mit einem Sack voll Weizen auf dem Rücken begegnet dem lieben Gott. „Schenk mir den Weizen!“ bittet ihn Gott. Da sucht der Bauer das kleinste Weizenkorn heraus und reicht es dem lieben Gott. Dieser verwandelt das Weizenkorn in Gold und gibt es ihm zurück. Da ärgert sich der Bauer, dass er nicht den Mut hatte, den ganzen Sack zu schenken. (nach Rabindranath Tagore)

Die Liebe ist das Flügelpaar,
dass Gott der Seele gegeben hat, um zu ihm aufzusteigen.

(Michelangelo Buonarroti)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

weihnachtlich leben

… noch ein schöner Impuls am Ende eines schönen Tages.
Dankbar, Aloys


Weihnachtlich leben:
Nichts Außergewöhnliches tun,
sondern bloß das Gewöhnliche
mit außergewöhnlicher Hingabe

Weihnachtlich leben:
Nichts Spektakuläres tun,
sondern nur den speziellen Blick entwickeln
für das Wirken Gottes im ganz Normalen

Weihnachtlich leben:
Nicht die Welt aus den Angeln heben,
sondern den Alltag als Dreh- und Angelpunkt
des Glaubens erkennen

Weihnachtlich leben:
Nicht das Leiden suchen,
sondern das, was auf mich zukommt,
mit Leidenschaft gestalten und bewältigen

Weihnachtlich leben:
Nicht große Worte machen,
sondern die Liebe sprechen lassen.

preiset Gott mit Freuden

1. Singet, preiset Gott mit Freuden, / seht die Güte unsers Herrn,
sendet in die Welt der Heiden / einen hellen Morgenstern!
Diesen sahen die drei Weisen, / sie bemerkten seinen Lauf:
„Lasset“, sprachen sie, „uns reisen! / Jakobs Stern geht leuchtend auf.“

2. Lang und mühsam war ihr Reisen / hin zur Stadt Jerusalem.
Durch die Schrift ließ Gott sie weisen / auf den Weg nach Betlehem.
Da der Stern nun wiederkehrte, / war die Freude übergroß;
gläubig ihre Lieb verehrte / Jesus auf Mariens Schoß.

3. Eilends öffnen sie und breiten / vor dem Kind die Schätze aus:
Myrrhe, Gold und Kostbarkeiten; / Duft des Weihrauchs füllt das Haus.
Lasst auch uns die Gaben bringen / dem, der heut erschienen ist!
Lasset uns das Loblied singen / unserm König Jesus Christ!