Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 02. Januar 2026

Evangelium Matthäus 23, 8–12


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen;
denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen;
denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Wer in der Gemeinde zum Lehren und Verkündigen berufen ist, hat am meisten Grund zur Demut. Er weiß ja, dass er selbst immer hinter dem zurückbleibt, was er anderen als Wort Gottes sagt und auslegt. Mit dem Blick auf die Schriftgelehrten und Pharisäer warnt Jesus seine Jünger vor jeder Form von Heuchelei und Anmaßung. „Der Größte von euch soll euer Diener sein“ (V. 11). Alle Titel und Würden („Rabbi“, „Vater“, „Lehrer“ …) machen den Menschen vor Gott nicht besser und nicht größer. Gott bedient sich mit Vorliebe unscheinbarer Mittel, um seine großen Werke zu tun.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


Summe des Erlebten

Leben ist nicht die Summe der Zeit, 
sondern die Summe des Erlebten.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Licht bedeutet nicht, dass es keine Nacht mehr gibt,
aber es bedeutet, dass die Nacht erhellt und überwunden werden kann.

(Heinrich Fries)

„SCHMUNZELIGES“
An der Wohnungstür läutet es. Die Ehefrau öffnet die Tür und kehrt nach kurzer Zeit zu ihrem Mann, der auf der Couch sitzt, zurück und fragt: „Vor der Tür steht ein junger Mann von der Freiwilligen Feuerwehr. Er bittet um eine Spende. Was kann ich ihm geben?“ - „Naja, gib ihm halt 'nen Eimer Wasser!“

Zu Weihnachten wünsche ich dir:
dass jede Gottesgabe in Dir wachse
und sie Dir mit den Jahren helfe,
die Herzen jener froh und glücklich zu machen,
die Dir nahe stehen und die Du liebst;
dass Du jenen Licht und Hoffnung bringst,
die im Dunkeln stehen und hoffnungslos sind;
dass Du jenen zur Seite stehst, die auf Dich bauen,
dass Du selbst immer einen wahren Freund findest,
dass Du allzeit darauf vertraust,
dass die Liebe und Güte des Menschensohnes
Dich umgibt und sein Lächeln Dich begleitet.

Ich will wachen, wenn Du müde bist
Ich will erinnern, wenn Du vergisst.
Ich will schweigen, wenn Du Recht hast.
Ich will sprechen, wenn Du irrst.
Ich will vorangehen, wenn Du zögerst.
Ich will stark sein, wenn Du versagst.
Ich will gehen, wenn Du allein sein musst.
Ich werde aber immer da sein, wenn Du mich brauchst

„SCHMUNZELIGES“
Im Deutschunterricht sagt die Lehrerin zu Mattes: „Nenne mir doch bitte alle Zeitformen von „Ich esse.““ – „Ich esse, ich aß, ich habe gegessen, ich bin satt!