Palmsonntag
Jesus Christus, bejubelt und erniedrigt,
verachtet, entwürdigt, so gingst du zum Kreuz.
Menschen, die dich voll Hoffnung empfingen,
sie schrien bald: Kreuzige! Kreuzige ihn!
Wer kann das verstehen? Wer kann das ertragen?
Wir bitten dich, Herr, für alle Entwürdigten,
für alle, die nur noch das nackte Dasein haben,
Objekte der Macht, Material im Krieg, die in Angst ausharren,
denen die Welt und ihr Inneres in Schutt und Asche liegen.
Wir bitten dich, Herr, für alle, die verachtet sind,
die als Minderheiten von anderen verfolgt werden,
die wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens
als Menschen zweiter Klasse gelten,
die niemanden haben, der für sie einsteht.
Wir bitten dich, Herr, für alle Erniedrigten,
die in Sklaverei und Zwangsarbeit gefangen sind,
die Gefolterten, die Vergewaltigten, die Missbrauchten.
Wir bitten dich, Herr, für alle, die stumm gemacht werden,
die Journalisten, die offen Unrecht benennen,
die Künstlerinnen, die unangenehme Wahrheiten zeigen,
für alle, die für Frieden und die Bewahrung von Leben eintreten,
auch wenn sie selbst dabei ihr Leben opfern.
Wir bitten dich, Herr, für alle, die dich mit falschem Jubel empfangen,
die Verblendeten, die dich mit ihren eigenen Interessen verwechseln,
die Ängstlichen, die dich um Beistand bitten, wo sie selbst handeln müssten,
die Selbstgerechten und Heuchler, die mit deinem Namen Verbrechen rechtfertigen.
Jesus Christus, erniedrigt, verachtet, entwürdigt,
sieh uns gnädig an in unserer Zerrissenheit und in unseren Abgründen,
in unserer Sehnsucht nach dir, in unserem Glauben und in unseren Zweifeln.
Hilf uns zum Leben um deiner Liebe willen. Amen.
liebenswert
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Video zum Palmsonntag
… vor 6 Jahren ging es los – ein herzliches DANKE – Gedanken zum Palmsonntag, …
feiere gerne mit:
www.youtube.com/watch?v=ARYvdnt6dTU
Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
um Menschen von ihnen zu erzählen.
Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.
Wir sind die Bibel, die die Menschen lesen.
Wir sind Gottes Botschaft, in Taten und Worten geschrieben.
„Schmunzeliges“
„Liebe Kinder“, beginnt die Lehrerin, „nun habt ihr ausführlich von den Nibelungensagen gehört. Kennt ihr noch eine andere Sage?“ Meldet sich Lucas: „Es gibt auch noch die Wettervorhersage!“
Ich will dir danken,
weil du meinen Namen kennst,
Gott meines Lebens.
(Reinhard Daffner)
Ein Spruch der Wüstenväter
Wenn du dich vom Schlaf erhebst, so öffne sofort als allererstes deinen Mund zum Lob Gottes und stimme Lieder und Psalmen an. Denn die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist des Morgens abgibt, hält an, so wie ein Mühlstein den ganzen Tag über mahlt, was ihm vorgesetzt wird, sei es nun Weizen oder Unkraut. Daher sei du immer der Erste, um Weizen einzuwerfen, bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann.
(zur Nachahmung empfohlen )
„Schmunzeliges“
Es ist schlimm um die heutige Jugend bestellt. Keiner steht auf und macht den älteren Leuten Platz!“, beschwert sich ein junger Herr in der U-Bahn. – „Aber Sie haben doch einen Platz“, wendet ein Fahrgast ein. – „Ich schon, aber meine Mutter steht noch immer!“
Mensch:
Du bist geschaffen,
nach dem Ebenbild Gottes,
der Liebe ist.
Mit Händen, um zu geben,
mit einem Herzen um zu lieben,
und mit zwei Armen,
die sind gerade so lang,
um einen anderen
zu umarmen.
(Phil Bosmans)
„Seid gewiss:
Ich bin bei euch alle Tage
bis zum Ende der Welt.“
(Mt 28,20)
für alle Perlen
Liebe Leserin, lieber Leser!
Nun ist mein Geburtstag schon 4 Tage vorbei. Noch immer werden mir viele aufmerksame Grüße, Wünsche, … geschenkt. Ich sage nochmals DANKE für alle „Perlen“. Genießen wir die schöne Frühlingszeit! Dankbar, Aloys
Perlen
Ich bin dankbar für den freundlichen Gruß,
die ehrliche Nachfrage,
den wohlwollenden Rat,
das kurze Gespräch,
die unerwartete Mail,
die zärtliche Berührung.
Sie ermutigen und stärken mich, alles anzunehmen,
was mich fordert und belastet.
Du sollst niemanden Überzeugungen rauben,
die ihn glücklich machen, es sei denn,
du kannst ihm etwas Besseres dafür geben.
(Johann Kaspar Lavater)
Die Schönheit der Rosen
lässt die Dornen vergessen,
der Regenbogen das Gewitter,
der Sonnenschein das Dunkel der Nacht.
(Irmgard Erath)
Fordere kein lautes Anerkennen!
Könne was und man wir dich kennen.
(Paul von Heyse)
Die Hoffnung nährt mich,
sie nährt ja die halbe Welt,
und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt,
was wäre sonst aus mir geworden.
(Ludwig von Beethoven)
Wald und freie Bergluft haben mich zur Furchtlosigkeit erzogen,
zu gläubiger Lebensfreude, zu dankbarem Staunen vor aller Schönheit,
zur Wissenschaft von der ewigen Wiederkehr des Frühlings.
(Ludwig Ganghofer)
Man muss lernen, was zu lernen ist,
und dann seinen eigenen Weg gehen.
(Georg Friedrich Händel)
Guter Gott der Himmel beginnt schon hier auf der Erde.
Er wächst wo wir Liebe, Freude und alle unsere Gaben
nicht für uns alleine behalten, sondern mit anderen teilen.
Ich danke dir für alle Geschenke an diesem Tag
und möchte morgen daran denken, mit anderen zu teilen.
Amen
Freundschaft ist, das Wohlwollen und das innere Gefühl
der Liebe dem anderen zuzuwenden.
(Aelred von Rievaulx)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Auch was schmunzeln Die Mutter sagt zu Fritzchen: "Wenn du immer so unartig bist, wirst du mal Kinder bekommen, die auch so unartig sind..." Darauf Fritzchen :"Jetzt hast du dich aber verraten, Mutti!"
2. Im Biologieunterricht fragt der Lehrer: „Welches Lebewesen kommt mit der wenigsten Nahrung aus? „ Nach kurzem Überlegen meldet sich Alex: „Die Motte! Sie frisst Löcher!“
3. Sie sagt zu ihrem Mann: „Halte du deinen Mund!“ Meint er kleinlaut: „Ich habe doch gar kein Wort gesagt! – „Schön, schon, dein Gesicht spricht Bände!“

