Freude – welch eine Urkraft, mächtig genug,
um die Welt aus den Angeln zu heben.
(Elisabeth Langgässer)
GENUG
Es ging um eine Mutter und ihrer Tochter. Die zwei erwachsenen Frauen verabschiedeten sich beim Flughafen. Eine andere Frau saß auf einer Bank und beobachtete die zwei Frauen. Mutter und Tochter umarmten sich küssten sich gegenseitig auf beiden Wangen und schließlich schauten sie sich gegenseitig lange an die inzwischen schon alte Mutter hatte Tränen in den Augen und schon bald wäre sie in Tränen ausgebrochen. Da sagte sie zu ihrer Tochter: "Meine Liebe, ich wünsche dir GENUG". "Ich wünsche dir ebenfalls GENUG, Mutter", sagte die Tochter lächelnd. Daraufhin umarmten sie sich noch einmal und gingen auseinander. Die Mutter setzte sich neben der Frau die sie beobachtete und brach in Tränen aus. Die nebensitzende näherte sich, reichte der Mutter ein Taschentuch und sprach: "Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber warum weinen sie?" "Ich bin alt, meine Tochter ist jung sie hat ihr ganzes Leben vor sich, das ist vermutlich das letzte Mal, dass sie mich sieht. Ich werde nicht mehr zu ihr fliegen können denn der Weg ist zu weit und zu schwer für mich." "Ich habe noch eine Frage" sagte die Frau. "Was bedeutet GENUG? Warum haben sie sich GENUG gewünscht?" Die Mutter antwortete: "Wir wünschen uns immer genug. Das ist eine alte Tradition unserer Familie, schon meine Großmutter hat von ihrer Großmutter GENUG gewünscht bekommen. Wir wünschen uns GENUG weil es einfach alles umfasst was man sich nur wünschen könnte. GENUG bedeutet folgendes: " GENUG Liebe bekommen aber auch GENUG Liebe geben. GENUG Neugier um sich auf den nächsten Tag zu freuen. GENUG Hab und Gut um nicht zu Hungern aber nicht zu viel um zu verschwenden. GENUG Kälte um die Wärme intensiver zu spüren, um sie zu genießen und um sie wert zu schätzen. GENUG Hindernisse und Versagen damit man Freude an erreichte Ziele hat. "Das alles bedeutet GENUG und noch viel mehr. Viel zu viel um alles hier aufzuzählen."Als die Mutter gehen wollte bedankte sich die Frau und ging nach einiger Zeit ebenfalls.
„Schmunzeliges“
Am zweiten Tag fragt die neue Haushaltshilfe: „Wie soll ich denn zum Essen rufen: Soll ich sagen: Es ist aufgetragen, oder: Das Essen ist fertig?“ – „Wenn es so ist wie gestern“, brummt der Hausherr, „sagen Sie einfach: Es ist angebrannt!“
Freudenpslamen
1. Singt dem König Freudenpsalmen,
Völker, ebnet seine Bahn:
Salem, streu ihm deine Palmen,
sieh, dein König kommt heran!
Dieser ist von Davids Samen,
Gottessohn von Ewigkeit.
Der Da kommt in Gottes Namen,
er sei hochgebenedeit!
2. David sah im Geist entzücket
den Messias schon von fern,
der die ganze Welt beglücket,
den Gesalbten, unsern Herrn.
Tochter Sion, streu ihm Palmen,
breite deine Kleider aus,
sing ihm Lieder, sing ihm Psalmen,
heut beglücket er dein Haus.
3. Sieh, Jerusalem, dein König,
sieh, voll Sanftmut kommt er an;
Völker, seid ihm untertänig,
er hat allen wohlgetan!
Den die Himmel hoch verehren,
dem der Chor der Engel singt,
dessen Ruhm sollt ihr vermehren,
da er euch den Frieden bringt!
4. Geister, die im Himmel wohnen,
preist den großen König heut;
und ihr Völker aller Zonen
singt: Er sei gebenedeit!
Singt: Hosanna in den Höhen,
hochgepriesen Gottes Sohn!
Mögen Welten einst vergehen,
ewig fest besteht sein Thron.
5. Aus der Kinder Mund erschallet
schon das Lob, das Dir gefällt;
auch der Jugend Loblied wallet
heut zu Dir, o Herr der Welt.
Singet, Christen, all zusammen,
preist des Königs Herrlichkeit.
Alle Engel, sprechet: Amen!
mit der ganzen Christenheit!
8. Station Begegnung
8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
L: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
Jammern und klagen tut manchmal ganz gut.
Aber dabei darf ich nicht stehen bleiben, weder beim Blick auf die eigenen Schwierigkeiten,
noch bei dem auf die Leiden und Kreuze anderer.
Wer sich im Jammern verfängt, verliert den Blick für die Wirklichkeit,
verlernt, das noch Mögliche zu tun und gibt sich selbst auf.
Schaue ich auch im Jammern auf mich selbst?
Bin ich bereit zu Veränderungen?
- Zeit der Stille –
L: Herr Jesus Christus wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

