deine Geschichte lieben

.. seine Geschichte lieben

Liebe deine Geschichte!
Es ist der Weg den Gott mir dir gegangen ist.

(Lew Tolstoi)

Schätzen und achten wir unsere eigene Lebensbiografie. Es bedeutet die Akzeptanz von Vergangenheit, Erfahrungen und Wendepunkten. Unsere persönliche Entwicklung ist ein wesentlicher Teil des jetzigen Selbst. Gott geht alle Lebenswege mit. Vertrauen wir darauf, dass Gott einen Sinn hinter den Erfahrungen sieht. Gott will Gemeinschaft im Sinn von „mit dir“ statt „für dich“. Es ist eine intime Beziehung, in der Gott den Weg zusammen mit den Menschen geht.


Psalm 82 Gott tritt ein

Der Psalm 82

Der Psalm 82 ist ein kurzer Gottesdiensttext, in dem Gott als Richter über göttliche Ratgeber und ungerechte Herrscher auftritt. Er richtet die Mächtigen zurecht, die Ungerechtigkeit fördern, und erinnert daran, dass sie letztlich Gottes Stellvertreter sind. Der Psalm endet mit der Aufforderung: Steht auf, ihr Gerechten, denn euer Anteil ist die Erde, dankt dem Herrn.

1 Bitte um Gottes Eingreifen als Richter
[Ein Psalm Asafs.] Gott steht auf in der Versammlung der Götter, /
im Kreis der Götter hält er Gericht.
2 «Wie lange noch wollt ihr ungerecht richten /
und die Frevler begünstigen? [Sela]
3 Verschafft Recht den Unterdrückten und Waisen, /
verhelft den Gebeugten und Bedürftigen zum Recht!
4 Befreit die Geringen und Armen, /
entreißt sie der Hand der Frevler!»
5 Sie aber haben weder Einsicht noch Verstand, /
sie tappen dahin im Finstern. /
Alle Grundfesten der Erde wanken.
6 «Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter, /
ihr alle seid Söhne des Höchsten.
7 Doch nun sollt ihr sterben wie Menschen, /
sollt stürzen wie jeder der Fürsten.»
8 Erheb dich, Gott, und richte die Erde! /
Denn alle Völker werden dein Erbteil sein.

Der "Psalter" oder das "Buch der Psalmen"
ist eine Sammlung von 150 hebräischen Liedern und Gebeten.
Vor etwa 3000 Jahren sind sie entstanden sind.
Die Psalmen stehen im Alten Testament
und werden von Juden und Christen bis zum heutigen Tag
mit der gleichen Intensität gesungen und gebetet.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



er fängt an

Der Anfang des Gebets
Der Meister versammelt seine Jünger und fragte sie: "Was ist der Anfang des Gebets?" Der erste antwortete: "In der Not, denn Not lehrt beten. Wenn ich Not empfinde, dann wende ich mich von selbst an Gott." Der zweite antwortete: "Im Glück. Denn wenn ich glücklich bin, verlasse ich das Gefängnis meiner Ängste und Sorgen und bekomme einen Blick für Gott." Der dritte: "In der Stille. Denn wenn ich schweige, dann kann Gott sprechen." Der vierte: "Im Stammeln des Kindes ist der Anfang des Gebets. Denn erst wenn ich wieder werde wie ein Kind, wenn ich mich nicht schäme, vor Gott zu stammeln, dann ist er ganz groß und ich bin ganz klein und beginne, über Gott zu staunen und zu ihm zu beten." Daraufhin sagte der Meister: "Ihr habt alle gut geantwortet. Aber es gibt noch einen Anfang, und der ist früher als all das, was ihr genannt habt. Das Gebet beginnt nämlich bei Gott selbst. Er fängt an - nicht wir."
(Bischof Klaus Hemmerle)

„Schmunzeliges“
Zwei Betrunkene gehen zwischen zwei Bahnschienen nach Hause. Nach einer Weile meint der Eine: „Diese Treppe ist ganz schön lang.“ Darauf der andere: „Das ist ja nicht das Schlimmste, aber das Geländer ist so tief!“