Danklied Psalm 116

Der Psalm 116

Der Psalm 116 ist ein persönliches Danklied für die Rettung aus Lebensgefahr und Todesangst. Der Beter dankt Gott (JHWH) für sein Eingreifen, bekennt Vertrauen trotz Verzweiflung und verspricht, seine Gelübde vor der Gemeinde in Jerusalem zu erfüllen. Er betont Gottes Gnade und Barmherzigkeit und nennt den Tod seiner Frommen kostbar.


1 Der Dank für Rettung aus Todesnot
Ich liebe den Herrn; /
denn er hat mein lautes Flehen gehört
2 und sein Ohr mir zugeneigt /
an dem Tag, als ich zu ihm rief.
3 Mich umfingen die Fesseln des Todes, /
mich befielen die Ängste der Unterwelt, /
mich trafen Bedrängnis und Kummer.
4 Da rief ich den Namen des Herrn an: /
«Ach Herr, rette mein Leben!»
5 Der Herr ist gnädig und gerecht, /
unser Gott ist barmherzig.
6 Der Herr behütet die schlichten Herzen; /
ich war in Not und er brachte mir Hilfe.
7 Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! /
Denn der Herr hat dir Gutes getan.
8 Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, /
meine Tränen (getrocknet), /
meinen Fuß (bewahrt vor) dem Gleiten.
9 So gehe ich meinen Weg vor dem Herrn /
im Land der Lebenden.
10 Ein Lied zum Dankopfer
Voll Vertrauen war ich, auch wenn ich sagte: /
Ich bin so tief gebeugt.
11 In meiner Bestürzung sagte ich: /
Die Menschen lügen alle.
12 Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, /
was er mir Gutes getan hat?
13 Ich will den Kelch des Heils erheben /
und anrufen den Namen des Herrn.
14 Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen /
offen vor seinem ganzen Volk.
15 Kostbar ist in den Augen des Herrn /
das Sterben seiner Frommen.
16 Ach Herr, ich bin doch dein Knecht, /
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd. /
Du hast meine Fesseln gelöst.
17 Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen /
und anrufen den Namen des Herrn.
18 Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen /
offen vor seinem ganzen Volk,
19 in den Vorhöfen am Haus des Herrn, /
in deiner Mitte, Jerusalem. /
Halleluja!

Der Psalter war das Gebetbuch Jesu.
Was heißt es für uns heute als Christen,
die Psalmen im Glauben an Jesus Christus zu beten?
Die Psalmen sind ein Kleinod für das eigene geistliche Leben.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



Frieden und Einheit

Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes –
denn sie werden Frieden und Einheit stiften.

(Bischof Klaus Hemmerle)

„Schmunzeliges“
Mitten in seinem Vortrag ruft der Professor aufgebracht in den Hörsaal: „Wenn die Herren in den letzten Reihen beim Skat nicht so laut rufen und die Herren in den mittleren Reihen weniger temperamentvoll die Fußballergebnisse besprechen würden, könnten die Kommilitonen hier vorne besser schlafen!“

Jeder Tag öffnet dir eine Tür zu neuer Erkenntnis.
(aus Ägypten)

Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen,
dem man soeben etwas geschenkt hat.
(Jean de la Bruyère)

Verpasstes Verweilen
Es geht so schnell – und du gönnst die die Zeit am Brunnen nicht mehr,
du findest die Muße zum Lauschen der Musik nicht mehr
und verweilst nicht mehr vor einem Baum.
(Maximilian Berger)

Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.

(Theodor Fontane)

Ein gelassener Mensch soll nicht allzeit darauf achtsam sein,
wessen er bedürfe, er soll darauf sehen, wessen er entbehren kann.

(Heinrich Seuse)