Hoffnung
Die Häsin lag krank. Der Igel kam zu Besuch, brachte frische Kleeblätter mit und sagte: „ Kommt Zeit, kommt Rat.“ Die Eule sah herein und meinte „Gut Ding will Weile haben.“ Als die Feldmaus durchs Fenster guckte, fiepte sie: „Kopf hoch, Frau Nachbarin!“ Auch die alte Katze erkundigte sich kurz nach dem Befinden. „Es wird schon werden“, bemerkte sie schnurrend und meinte es ja auch ehrlich. Als dann noch ein Maulwurf durchs Fenster rief: „Keine Sorge! Ende gut, alles gut!“, empfand die Häsin nur noch Bitterkeit. In der Küche tobten die Jungen, nichts war fertig geworden. Dazu noch die Angst: Es sollte witzig klingen, als die Elster hoch vom Baum rief: „Kommen wir über den Hund, kommen wir über den Schwanz, Geduld, Geduld!“ „Können die sich gar nicht vorstellen, wie mir zu Mute ist?“ , dachte die Kranke. „Müssen die alle solch gut gemeinten Unsinn reden?“ Während sie noch enttäuscht darüber nachdachte, dass all der beiläufige Trost keiner war, kamen die Ameisen herein, grüßten kurz, stellten Feldblumen auf den Tisch, machten die Küche sauber, versorgten die jungen Hasen, waren bei alle dem sehr leise und verabschiedeten sich geräuschlos. Da kehrte Ruhe ein. Und die Hoffnung wuchs.
„SCHMUNZELIGES“
„Als ich Sie einstellte“, beschwert sich der Personalchef, „behaupteten Sie, Sie würden für fünf arbeiten. Ich habe aber bis heute noch nichts davon gemerkt!“ – „Ich bitte Sie, ich habe damals wie heute außer mir noch eine Frau und drei Kinder zu ernähren.“
Sterne Ausmalbild
mit dem Herzen im Himmel
Steht mit beiden Füßen auf der Erde
und wohnt mit dem Herzen im Himmel.
(Don Bosco)
Neujahrswünsche des Pfarrers von St. Lamberti in Münster 1883
Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden. Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes. Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind. Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung. Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort. Amen.
„SCHMUNZELIGES“
Der Pfarrer schildert den Kindern sehr eindrucksvoll das Leiden Jesu. Da merkt er, dass einer der Jungen zu weinen anfängt. Der Pfarrer geht auf den Kleinen zu und fragt: „Warum weinst du denn?“ – „Weil der Heiland so viel hat leiden müssen!“ Da meldet sich in der letzten Bank ein Junge und meint verständnisvoll: „Wissen Sie, Herr Pfarrer, der meint, das sei alles wahr, was Sie uns erzählen!“
Herr, ein Jahr ist für dich wie ein Augenblick.
Für uns aber ist es 365 Tage lang, breit, tief, unübersehbar.
Jedes Jahr ist voll gepackt mit Gutem und Bösem.
Doch eines ist wahr: Jedes Jahr bringt uns näher zu dir.
Ein Jahr liegt hinter uns mit Kurven und Pannen
Aber auch mit Glück und Gelingen und mit vielen schönen Erlebnissen.
Herr, jeder Tag ist neu. Lass uns wachsen in deiner Güte.
Mit dir wird das Jahr, wie es auch immer sein mag, gut.
Wir danken dir für die 365 Tage hinter uns.
Wir bitten dich für die 365 vor uns.
„SCHMUNZELIGES“
Zwei Omas schauen sich einen Boxkampf im Fernsehen an. Da geht der eine Boxer zu Boden. Der Ringrichter fängt an zu zählen: “1…,2…,3…” Sagt die eine Oma: “Der steht nicht auf! Den kenne ich aus dem Bus.”

