Jesus und die zwölf Jünger Kinderbibel
Eines Tages ging Jesus zu einem Steuereinnehmer namens Levi und forderte ihn auf, alles hinter sich zu lassen und ihm zu folgen. Das ließ Levi sich nicht zwei Mal sagen! Steuereinnehmer waren beim jüdischen Volk nicht beliebt, denn sie nahmen die Steuern für die Römer ein. Viele betrogen die Leute, um mehr zu verdienen. Als Levi Jesus zu einem Festmahl in sein Haus einlud, waren einige sehr religiöse Menschen entrüstet, dass Jesus hinging. „Warum isst und trinkst du mit diesem Abschaum, Jesus?“ fragten sie ärgerlich. „Gesunde Menschen brauchen keinen Arzt“, antwortete Jesus. „Wie ein Arzt heile ich die Kranken. Ich muss nicht denen helfen, die Gott bereits gefunden haben. Ich bin hier, um jenen zu helfen, die weit entfernt von Gott sind.“ Manche Nächte, wenn Jesus seine Predigten beendet hatte und die Leute gegangen waren, stieg er die Hügel hinauf, wo er in Ruhe beten konnte. Manchmal betete er die ganze Nacht. Eines Tages rief Jeus seine Anhänger zusammen. Er hatte zwölf der treuesten als seine Jünger ausgesucht. Das waren: Andreas und sein Bruder Simon (den Jesus Petrus nannte), Johannes und Jakobus Zebedäus, Philippus und Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus Alphäus, Simon, Thaddäus und Judas Iskariot. Jesus erklärte ihnen, warum Gott ihn auf die Erde gesandt hatte. Die Jünger wurden seine engsten Freunde und reisten mit ihm, wo immer er hinging und waren Zeugen der wunderbaren Dinge, di er vollbrachte.
Zwölf Jünger
(Matthäus 4 10)
Komisch, wie schwer es ist,
ein Kapitel der Bibel zu lesen, und wie leicht es uns fällt,
die neuesten Bestseller zu verschlingen.
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Petrus Johannes Fischfang Kinderbibel
Die Neuigkeiten über Jesus und seine Lehren verbreiteten sich schnell. Er sprach mit großer Glaubwürdigkeit und Kraft und viele Menschen kamen von überall her, um ihn sprechen zu hören. Eines Tages predigte Jesus am Ufer des Sees Gennesaret. Die Menschenmenge wurde größer und größer und drängte sich ans Ufer. Jesus bemerkte zwei Fischerboote, die auf dem Strand lagen. Die Fischer wuschen ihre Netze in der Nähe. Jesus stellte sich in eines der Boote und bat Simon, den Fischer, ihn ein wenig auf den See hinauszufahren. Vom Boot aus konnte er seine Predigt fortsetzen. Als er geendet hatte, sagte Jesus zu Simon, er solle weiter hinausrudern und dort seine Netze auswerfen. „Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und hatten kein Glück“, sagte Simon. „Aber wenn du es sagst, werden wir es wieder versuchen.“ Simon und sein Bruder Andreas fuhren hinaus und ließen die Netze ins Wasser. Sofort füllten sie sich mit so vielen Fischen, dass sie fast zerrissen und das Boot beinahe sank! „Kommt, helft uns!“, riefen die beiden Männer Jakobus und Johannes zu, die in dem anderen Boot waren. Die Fischer waren erstaunt. Als die mit dem großen Fang beladenen Boote wieder am Ufer waren, sagte Jeus: „Habt keine Angst. Ich möchte, dass ihr mir folgt. Von nun ab sollt ihr Menschenfischer sein.“ So verließen die vier Männer ihre Boote und folgten Jesus.
Zwölf Jünger
(Matthäus 4 10)
Die Bibel ist ein Wasserbach! Sie gibt mir auf alle Fragen im Leben Antwort. Das Lesen in der Bibel ist wohltuend, erfrischend, herausfordernd und spannend. Gottes Wort ist wahr, lebendig und immer aktuell: Wenn ich danach handle, gerät es "wohl".
(Christian Hanselmann)
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