hilft dem, der arbeitet

Die Hilfe
Zwei Lastkutscher kamen mit vollgeladenen Eselkarren einher. Die Wege waren verschlammt, und die beiden Karren fuhren sich fest. Einer der beiden Kutscher war fromm. Er fiel dort im Schlamm auf die Knie und begann, Gott darum zu bitten, er möge ihm helfen. Er betete, betete ohne Unterlass und schaute zum Himmel. Währenddessen fluchte der andere wütend, arbeitete aber. Er suchte sich Zweige, Blätter und Erde zusammen. Er schlug auf den Esel ein. Er schob am Karren. Er schimpfte, was das Zeug hielt. Und da geschah ein Wunder: Aus der Höhe stieg ein Engel nieder. Zur Überraschung der Kutscher kam er jedoch demjenigen zur Hilfe, der geflucht hatte. Der arme Mann war ganz verwirrt und rief: „Entschuldige, das muss ein Irrtum sein. Sicher gilt die Hilfe dem anderen.“ Aber der Engel sagte: „Nein, Gott hilft dem, der arbeitet.“
(Bischof Helder Camara)

„Schmunzeliges“
„Zwei Zapfsäulen unterhalten sich: „Wie geht´s?“, fragt die eine. „Normal, und dir?“ „Super!“

deine zweite Natur

Lass doch die Liebe Gottes ganz und gar 
von deinem Herzen Besitz ergreifen.
Lass zu, dass seine Liebe sozusagen
zu deiner zweiten Natur wird.

(Mutter Teresa)

Seid freundlich und mitfühlend zueinander
und vergebt euch gegenseitig,
wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.
(vgl. Eph 4,32)


Entscheidend: das Zeugnis des Lebens!

Klemens von Alexandrien, der große Kirchenvater aus dem dritten Jahrhundert, wurde einmal gefragt, was er täte, wenn er einen Menschen für Christus gewinnen wolle. Er entgegnete: „Ich lasse ihn ein Jahr in meinem Hause wohnen!“ „Die einzige Bibel, die der heutige Mensch noch liest, ist das praktisch religiöse Leben. Diese Bibel müssen wir zeigen.“ Nicht Worte machen es, sondern das gelebte Leben. Nicht Vorträge, Glaubenssätze, Regeln sind zunächst gefragt, sondern glaubwürdige Beispiele, das Zeugnis echten Lebens.

Gott ist es, der aus denen,
die er liebt, Liebende macht.

(Lieselotte Nold)

„Schmunzeliges“
Der alte Mathematikprofessor trifft einen ehemaligen Schüler und meint nach kritischen Blick auf den Maßanzug. „Wenn ich mich recht erinnere, waren Sie nicht fähig, Wurzeln zu ziehen. Sie scheinen dennoch etwas geworden zu sein?“ – „Ja, ich bin Zahnarzt!“

Du lädst uns ein
Gütiger Gott!
Du lädst uns ein.
Du bringst Segen herein.
Wir dürfen bei Dir sein.
Für Deine Gegenwart an diesem Abend,
für alle Nahrung, so labend,
für Speis und Trank hab Dank.
Amen.

zur Hälfte fertig

Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.
(aus Frankreich)

Demut und Kraft
wer sich von Gott geliebt weiß
der kann loslassen weil er sich gehalten weiß
der kann herschenken weil er die Fülle kennt
der kann verzichten weil er genießen kann
der kann bedingungslos lieben weil er sich selbst geliebt weiß
der kann einstehen weil einer für ihn einsteht
der kann teilen weil er beschenkt wird.
der kann Stellung beziehen weil er Stand hat
der kann schweigen und hören weil er der Stimme glaubt
der kann tanzen weil er die Melodien hört
der kann auftreten weil er Gott vortreten lassen kann
der kann für die Menschen sein weil er für sich ist
der kann für sich sein weil Gott für ihn ist
(Andrea Schwarz)

Gute Beziehungen bilden sich aus Reden,
schlechte enden durch Schweigen.

(Martina Winchor)

Dankgebet für die schöne Natur
Gott, ich möchte Dir heute danken
für diese einzigartige Schönheit der Natur.
die mir oft ein kindliches Staunen entlockt,
weil ich in ihr spüre Deiner Allmacht Spur.
Gott, ich möchte Dir heute danken
für den stetigen Wechsel der Jahreszeiten,
wenn der Frühling mit dem neuem Werden
meiner Seele verleiht unbekannte Weiten.
Gott, ich möchte Dir heute danken
für die Berge, Almwiesen und blaue Seen,
wenn meine Gefühle das genießen dürfen,
bis sie einst des Himmels Schönheit seh`n.

Wenn du Deine Fähigkeiten in den Dienst der Menschen stellst,
weckst du in Ihnen Leben.

(Anselm Grün)

Freude
Freude ist unsäglich mehr als Glück, Glück bricht über die Menschen herein,
Glück ist Schicksal - Freude bringen sie in sich zum Blühen,
Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.
(Rainer Maria Rilke)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Die Oma zum Opa: „Wenn der Gerichtsvollzieher wieder kommt, dann zeigst du ihm aber die Zähne!“ – „Lieber nicht, sonst nimmt er die auch noch mit.“
2. Der Spieß zum wachhabenden Rekruten: „Müller, was tun Sie, wenn sich nachts eine männliche Person kriechend der Kaserne nähert?“ – „Ich bringe den Herrn Oberst diskret ins Bett!“
3. Ein Urlauber will nach Bangkok. Die Mitarbeiterin im Reisebüro fragt Ihn: "Möchten Sie Über Athen oder Bukarest fliegen?" " Weder noch. Nur über Ostern."

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen