mit dir machen will

Trier ist sehr schön!

Der dich gemacht hat,
weiß auch, was er mit dir machen will.

(Augustinus)

Wie können wir in der Gegenwart Gottes leben?
Im Staunen über all seine Spuren um uns her.

(Brennan Manning)

Glauben heißt erkennen, dass die Aufgabe, die vor uns liegt,
nie so groß ist wie die Kraft, die hinter uns steht.

(Pam Vredevelt)

„Schmunzeliges“
Der kleine Paul kommt traurig vom Sonntagsgottesdienst nach Hause und meint: „Der liebe Gott ist sehr krank!“ – „Wie kommst du denn darauf?“, will seine Mutter wissen. – „Der Pastor hat gesagt, dass Gott der Herr, den allseits geschätzten Doktor Hansen zu sich gerufen hat.“

Glauben heißt,
die Freude genießen,
die Gott an uns hat.

(Martin Schram)

Warum können Engel fliegen?
Weil sie sich leicht nehmen.

(Gilbert Keith Chesterton)

Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht,
um uns Leben zu geben.

(Mutter Teresa)


Mausefalle

Die Mausefalle
Auf einem Bauernhof lebte eine kleine, kluge Maus, die mit ihren Knopfaugen alles gut beobachtete. So nahm sie eines Tages wahr, dass der Bauer Mausefallen aufstellte und witterte Gefahr. Sofort begab sie sich zu den anderen Tieren, um sie zu warnen. Doch die nahmen ihre Worte nicht ernst. „Mach nicht so ein Geschrei,“ wies das Huhn sie zurecht, „eine Mausefalle mag für dich ein Problem sein, jedoch keinesfalls für mich!“ Das Schaf zeigte wenigstens Mitgefühl, indem es sagte: „Ich fühle mit dir und werde heute Abend für dich beten, doch mich betrifft das nicht. “Schließlich blieb noch die Kuh, die sie verstehen könnte. Doch auch die war abweisend. Sie lachte nur: „Meinst du, eine Mausefalle könnte mir etwas anhaben? Hahaha! Was also habe ich damit zu tun?“ Da sie nirgendwo ein offenes Ohr fand und erst recht keine Hilfe erwarten konnte, trippelte sie bedrückt in ihr Mauseloch zurück und versteckte sich dort in der hintersten Ecke. Schlafen konnte sie vor lauter Aufregung nicht. So kam es, dass sie am frühen Morgen ein Poltern hörte – die Mausefalle war zugeschnappt. Kurz darauf kam die Bäuerin in die Küche, die das Geräusch auch gehört hatte und nun sehen wollte, ob die Maus getötet war. Im Dunkeln sah sie zunächst nicht, dass die Falle lediglich den Schwanz einer giftigen Schlange erwischt hatte. Ehe sie das Licht einschalten konnte, wurde sie von der Schlange gebissen und fing laut an zu schreien. Sofort stürzte der Bauer in die Küche, sah, was geschehen war und fuhr seine Frau ins Krankenhaus, wo sie behandelt wurde und den giftigen Biss überlebte. Nur das Fieber wollte nicht weichen. Deshalb beschloss er, das Huhn zu töten, um ihr eine kräftige Brühe zu kochen. Als die Bauersfrau wieder ganz gesund war, wurden alle Nachbarn eingeladen, und es gab ein großes Fest. Dazu musste er allerdings sein Schaf schlachten. Als dann die Krankenhausrechnung kam, sah sich der Bauer genötigt, die Kuh zum Schlachthof zu bringen, um von dem Erlös alles bezahlen zu können. Die kleine, kluge Maus hatte all die Geschehnisse genau beobachtet und machte sich nun ihre eigenen Gedanken: „Warum nur haben sie meine Warnung nicht ernst genommen? Warum haben sie nicht begriffen, dass ein Problem, das einer von uns hat, auch alle anderen in Gefahr bringen kann?“

„Schmunzeliges“
„Richtigen Eseln habe ich heute gepredigt“, meint mürrisch der Pfarrer in der Sakristei. Mein der Küster: „Sie hätten nicht öfters – Meine Brüder – sagen sollen!“